Social Media

Was haben Selfies mit Personalisierung zu tun?

Nachrichten, die den Empfänger persönlich ansprechen, erregen nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern dringen auch tiefer ins Bewusstsein vor.
Warum machen Menschen Selfies? Und warum verteilen sie diese dann auch noch über die sozialen Medien in die gesamte Welt? Dieser Frage gehen Wissenschaftler schon seit langem nach und sie sind zu den unterschiedlichsten Ergebnissen gekommen.

Einige sagen, es sei eine übersteigerte Eitelkeit, andere behaupten sogar es sei eine Art von Narzissmus der teilweise ins krankhafte abgleiten kann. Ich will mich an dieser Stelle aber weniger mit den krankhaften Ausprägungen beschäftigen, sondern eher mit den heute relevanten psychologischen Aspekten für unser Marketing beschäftigen.

Selfies gibt es ’schon immer‘

Selfies oder auch altertümlich Selbstporträts genannt, gibt es schon seit Jahrhunderten. Die ersten Selbstporträts sind aus der griechischen Antike überliefert. Dort schuf der Bildhauer Phidias eine Statue der Göttin Athena, auf deren Schild sein Bildnis war. Seit der Renaissance porträtieren sich selbstbewusste Künstler immer wieder selber.

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Uwe FreeseWas haben Selfies mit Personalisierung zu tun?

Infografik: Unternehmensblog versus Facebook

Ein Unternehmensblog ist für die Speicherung und Verwaltung von Content am geeignetsten. Facebook ist für das Seeding sehr gut.

(c) Patricia Redsicker

In der Fachpresse wird oft diskutiert, ob sich ein Unternehmensauftritt bei Facebook noch lohnt oder überhaupt gelohnt hat. An dieser Frage scheiden sich die Geister: Die eine Seite sagt Facebook ist als Channel tot und für den Traffic nicht (mehr) relevant. Andererseits gibt es noch viele Artikel und Infografiken, die das soziale Netzwerk als Seeding-Kanal sehen und es den Skeptikern gegenüber verteidigen bzw. erklären, damit man sich eine gut informierte Meinung darüber bilden kann.

Patricia Redsicker von WorldView Editing möchte in ihrer Infografik (s.u.) die Vorteile eines Unternehmensblogs als Ort der Veröffentlichung von Informationen vor- und der Nutzung von Facebook als solchen gegenüberstellen. Dazu führt sie 10 Gründe auf, die ich im Folgenden etwas genauer anschauen möchte.

10. Stabilität im Auftritt

Da ein Profil auf Facebook keine eigene Website ist, können Sie nicht kontrollieren, ob bzw. was sich in der Darstellung ändert. Die Änderungen kommen häufig und folgen schnell aufeinander. Und dabei beeinflussen sie nicht nur datenschutzrechtliche Aspekte, sondern auch oft die Darstellung der News-Feeds der Nutzer. Sie können also nicht wirklich bestimmen, wer Ihre Inhalte auf Facebook sieht, das tun die Kollegen im Silicon Valley.

Auf einem Blog ist das etwas anders. Er ist Teil Ihrer Website und hat daher ein beständiges Aussehen. Jeder, der auf Ihre Seite kommt, sieht das Gleiche und sollte das nicht so sein, sollte das höchstens an einem A/B-Test liegen. Die Darstellung der Beiträge liegt ganz bei Ihnen.

Der Vergleich zwischen einem Unternehmensblog und Facebook ist schwierig und eigentlich vergleicht man Äpfel mit Birnen. Schließlich ist Facebook gar nicht dazu gedacht, dass darüber lange Texte veröffentlicht werden – und wird vor allem auch nicht so genutzt. Wer sich auch nur ansatzweise mit Themen wie dem Social Web, Blogging und Social Media Marketing beschäftigt, findet beispielsweise schnell heraus, dass kurze Posts auf Facebook mehr Interaktion generieren.

Dementsprechend möchte ich der Behauptung zustimmen, dass Facebook als Plattform zur Veröffentlichung des Originalcontents nicht geeignet ist.

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Vanessa DincklageInfografik: Unternehmensblog versus Facebook

Aufbau einer Hashtag-Kampagne

Mit einer Hashtag-Kampagne können Sie die Meinung Ihrer Kontakte sammeln, Customer Content anregen uvm.
Wenn man seine Kontakte und Follower zu mehr als nur einem Like oder Retweet auffordern möchte, dann eignet sich eine Hashtag-Kampagne besonders gut. Schließlich wünscht sich doch jeder mehr Interaktion auf seinen Social Media Kanälen, oder etwa nicht?

Was ist eine Hashtag-Kampagne?

Unter einer Hashtag-Kampagne versteht man die Prägung eines Hashtags für sich selbst bzw. für sein Unternehmen. Oder für ein Thema, von dem man selbst Initiator ist.

Mit einer solchen Kampagne kann man bspw. nach der Meinung seiner Follower und Kontakte fragen, ihnen eine Aufgabe stellen oder ein Gewinnspiel ankündigen. Die Ergebnisse können über Ihr Hashtag einfach gesammelt werden, sodass eine Übersicht schnell erstellt und leicht auszuwerten ist.

Ankündigung der Hashtag-Kampagne

Wozu auch immer Sie das Hashtag nutzen wollen: eine Studie, Customer Content oder einfach nur, um die Meinung Ihrer Kontakte herauszufinden, Sie müssen zuerst einmal erklären, wozu es in der Zukunft dienen soll. Schreiben Sie einen Blogpost über Ihre Kampagne oder richten Sie eine Landing Page ein. Interessierte sollten auf jeden Fall eine Anlaufstelle haben, wenn sie mehr über die Hintergründe herausfinden wollen.

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Vanessa DincklageAufbau einer Hashtag-Kampagne

Wie Sie Social Proof zur Lead Generation nutzen können

Social Proof bedeutet, dass man der Meinung von einer Gruppe von Fremden vertraut. Nutzen Sie dieses Phänomen für Ihre Lead Generation.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind in einer fremden Stadt unterwegs und möchten etwas essen. Während Sie durch die Gegend laufen, biegen Sie in eine Straße ein, auf der es zwei kleine Lokale gibt. In einem sitzen nur ein paar Gäste, sodass noch genug Platz für Sie wäre. Das andere ist so voll, dass sich davor eine Schlange gebildet gebildet hat. Jetzt die Preisfrage: Welches Lokal wählen Sie aus? – Genau, das vollere!

Oder: Sie möchten ein neues Lokal bei Ihnen in der Nähe ausprobieren, in dem noch keiner Ihrer Freunde und Bekannten gewesen ist. Was tun Sie? Sie schauen sich Bewertungen im Internet an, genau wie 85% der Befragten der „2013 Local Consumer Review Survey„. Und Sie vertrauen den Aussagen der unbekannten Kritiker genau so, als wären es persönliche Empfehlungen.

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Vanessa DincklageWie Sie Social Proof zur Lead Generation nutzen können

Seeding oder Outreach? Zwei Begriffe, ein Kampagnenaufbau

Content Seeding oder Outreach, beides beschreibt das aussäen von Content über verschiedene Kanäle. Wie Sie eine Seeding Kampagne aufbauen, erfahren Sie hier.
Content Seeding, oder auch nur Seeding, meint das gezielte Aussäen oder Verteilen des eigenen Contents als Teil einer Content Marketing Strategie – vor allem in Bezug auf Soziale Netzwerke und Videoplattformen. Die Inhalte dafür sind auf eine virale Verbreitung ausgelegt, also vor allem visuell gestaltet, damit sie einfach und schnell zu begreifen sind. Wenn ein solcher Content ausgesät wurde, sollte man sich ’nur noch‘ zurücklehnen, der Reichweite beim Wachsen zusehen müssen und später dann den Erfolg, bspw. in Form von Neukunden, ernten können. Letztes Jahr hat NIVEA einen nicht ganz unumstrittenen Clip ins Netz gestellt, der im Internet jedoch ziemlich schnell zu Berühmtheit gelangte.

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Vanessa DincklageSeeding oder Outreach? Zwei Begriffe, ein Kampagnenaufbau

Wie Sie Social Media zum Lead Nurturing nutzen können

Beim Lead Nurturing geht es um die beständige Pflege Ihrer Kontakte, das kann per E-Mail Marketing aber auch über Social Media geschehen. Was es beim letzteren zu beachgen gibt, erfahren Sie hier.
Wie wir in unserem ersten Beitrag zum Thema Lead Nurturing schon erwähnt haben, wird es oft mit E-Mail Marketing gleich gesetzt. Lead Nurturing bedeutet aber nichts anderes als eine beständige, gezielte Kommunikation mit Ihren Leads. Und dabei ist die E-Mail in Zeiten der Digitalisierung nicht die einzige Möglichkeit ist mit ihnen in Kontakt zu treten und sie auf dem Laufenden zu halten.

Zu Beginn muss allerdings direkt festgehalten werden, dass sich Lead Nurturing über die sozialen Netzwerke aufwendiger und schwieriger gestaltet als per E-Mail, da …

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Vanessa DincklageWie Sie Social Media zum Lead Nurturing nutzen können

Social Media und Content Marketing – wie passt das zusammen?

Social Media und Content Marketing - wie passt das zusammen?
Im Netz finden sich beinahe unzählbar viele Seiten, auf denen Inhalte geteilt, veröffentlicht oder weiterempfohlen werden können. Neue Netzwerke wie beispielsweise Pinterest oder Instagram haben sicherlich Einfluss auf die Social Media Landschaft. Bevor Sie aber in diese Welt einsteigen, sollten Sie herausfinden, wo sich Ihre (potentiellen) Kunden herumtreiben.

Wahrscheinlich werden Sie die meisten jedoch auf den Größeren finden: Facebook, Twitter und Xing. Für jedes einzelne sollten Sie festlegen, in welchem Ton Sie mit den Kunden sprechen wollen. Steht er einmal fest, sollten Sie sich daran halten und darauf achten, die deutsche Rechtschreibung einzuhalten, denn eine durchgehende, richtige Schreibweise vermittelt Seriosität. Legen Sie dann einen Account im jeweiligen Netzwerk an.

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Vanessa DincklageSocial Media und Content Marketing – wie passt das zusammen?