Kreativkader Blogparade

Der Werbung die Meinung bloggen

An alle Bücherwürmer, Satzartisten, Textrabauken, Worterfinder, Schriftpiraten und Meinungsmacher:

Kreativität ist keine Krankheit und absurde Ideen kein erstes Anzeichen von Wahnsinn. Kopfkino ist keine Wahrnehmungsbehinderung und fast jede Flause im Kopf hat ihre Daseinsberechtigung. Das sollten wir nie vergessen, wenn die Content-Strategie wieder mit Freiraum geizt, und ein Fließtext über komplizierte Inhalte das Feuerwerk im Kopf zu löschen droht.

Barriere: Freiheit?

Werbung passt sich den Menschen an, weil es Ihr Ziel ist, Menschen zu erreichen. Wir surfen im Internet und die Werbung folgt unseren digitalen Spuren.

Und so nutzt ein weltweit bekanntes koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk das Content-Marketing und entwickelt eine eigene Online-Kampagne, die sich liest wie das Pendant zur Bildzeitung. Alles um das Thema „Happiness“ und das in allen Rubriken: Neu, Gesellschaft, Entertainment … sogar Sport.

Das ist lobenswert, selbstredend: Artikel mit der Aussage „du bist behindert, aber glücklich“, bewegen und unterhalten. Eine Überschrift über dem Bild eines kleinwüchsigen Rollstuhlfahrers „Barrierefrei bloggen“ – super Zeile, typisch Werber.

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Seichte Zukunftsmusik für Texter.

„Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.“

Wir haben die Studenten des KreativKaders Düsseldorf dazu aufgefordert an unserer Blogparade zum Thema Kreativität im Content Marketing teilzunehmen.
Stromberg, wir kennen ihn alle. Doch oft stecken hinter diesen meist witzigen Weisheiten mehr Wahrheiten als viele denken. Vorrangig hinter dieser. Denn wer beim Content Marketing auf die Kreativität von Textern und Gestaltern verzichtet, wird auf kurz oder lang auf der Strecke bleiben. Und überhaupt denke ich, dass man in allen Bereichen immer kreativ sein sollte. Nicht nur im Business, sondern auch im Leben. Denn Kreativität macht uns zu dem, was wir sind. Doch das ist jetzt nicht unbedingt das Thema.

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Warum ich die Schwarzmalerei über die sich ständig ändernde Welt leid bin

Ja, vor 50 Jahren war alles viel besser. Damals, als unsere Großeltern noch jung waren wuchs die Eiscreme an den Bäumen, die Leute lachten den lieben langen Tag und niemand musste sich über die Zukunft Gedanken machen. Warum kann also nicht alles so bleiben, wie es damals war?
Ganz ehrlich: Ich kann diese Phrasen nicht mehr hören. Vielleicht sollte man sich eher fragen, warum die Menschen solche Angst vor Veränderung haben, statt jeden neuen Trend gleich zu verteufeln und apokalyptische Bilder zu zeichnen. Die Welt wird durch unsere ständige Jammerei und Nostalgie ganz bestimmt nicht besser, eher im Gegenteil.

Warum uns Content Marketing keine Angst machen sollte

Die Frage, ob wir Texter künftig zu Schreiberlingen verkommen, die den bloßen Informationsfluss am laufen halten, bringt mich bestenfalls zum schmunzeln.
Wir verändern uns, unser Berufsbild verändert sich, ebenso wie Inhalte und Möglichkeiten der Werbung. Und das ist auch gut so! Content Marketing ist im besten Fall ein Puzzlestück des aktuellen Gesellschaftstrends oder realistischer betrachtet einfach nur eine neue Marketingstrategie auf dem Prüfstand. Eine Strategie unter vielen. Vielleicht eine, die noch nicht wirklich kreativ erschlossen wurde – und genau da kommen wir Texter doch erst ins Spiel.
Aber anscheinend, statt die Situation als Chance zu begreifen, müssen wir jetzt ernsthaft darüber reden, ob Kreativität in der Werbung überhaupt noch gefragt ist. Drama Baby, Drama!

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Ist die Kreativität noch zu retten?

Eine Einschätzung in Reimform

Das Blabla Business Extrablatt
Schreibt: Werbung hat den Texter satt!
Soll Content ihm die Hände binden
Und er so sein Ende finden.

Wer gibt mir dann den Gehaltsschein?
Macht sich nun der Texter Sorgen.
Schließlich sei er nicht mehr als ein
Aufschneider wie Dexter Morgan.

Was dazu der Dichter sagt?
Ich antworte, wenn mich wer fragt,
Mit folgender banaler Line:
Es könnt‘ mir nichts egaler sein.

Von einem Studenten des Kreativkaders Düsseldorf.

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