Kreativkader Blogparade

Zusammenfassung der Blogparade: Ist die Kreativität im Content Marketing noch zu retten?

Oder: Wie lockt man ein Dutzend junger, kreativer Texter aus der Reserve?

Laut den Teilnehmern an der Blogparade muss Kreativität im Content Marketing nicht gerettet werden.
Als mich Anfang des Jahres Danny Poppema, die Geschäftsführerin des Kreativkaders Düsseldorf, anrief und fragte, ob ich ihre Studenten mal an das Thema „Content Marketing“ heranführen könnte, hab ich natürlich sofort zugesagt. Sowas macht Spaß und schließlich hab ich selbst mal abends unter ähnlichen Rahmenbedingungen die Schulbank gedrückt. Also im täglichen Agentur-Dauerstress, stets zu spät im Unterricht und mit „Streichhölzern in den Augen…“

Ich hab mich also gefragt, was kann ich diesen geplagten Seelen zum Thema Content Marketing erzählen. Für die meisten der jungen Texterinnen und Texter ist Content Marketing bisher nichts weiter als ein Schlagwort, das sie in ihrer Arbeitsrealität nicht weiter betrifft.

Sie arbeiten in ihren Agenturen an TV-Spots, Anzeigen, Broschüren, Mailings oder auch Websites… Aber nur ganz wenige hatten schon mal was mit Content Marketing zu tun. Ich hab mich also gefragt, wie diesem Kreis das Thema näher bringen kann.

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Jan SteinbachZusammenfassung der Blogparade: Ist die Kreativität im Content Marketing noch zu retten?

Wieder nur ein Text zum Thema Kreativität im Content Marketing

Content Marketing fordert viel Kreativität.
Da wir hier auf dem Xengoo Blog ja bekanntlich zu viert schreiben, dachte ich mir, ich nehme einmal selbst an unserer Blogparade teil.

Ich kann absolut verstehen, dass Jan von den üblichen How-to- und Tipp-Listen genervt ist. Schließlich ist das tatsächlich irgendwo immer dasselbe:

Einleitung
Hier sind die Tipps / Best Practices / Schritte / etc.
Fazit

In dieser Form macht es auf Dauer keinen Spaß sie zu lesen. Und trotzdem finde ich sie wichtig, denn das ist es ja nunmal, was wir beim Inbound Content Marketing tun wollen; Tipps und Ratschläge geben, wie ein bestimmtes Problem gelöst werden kann oder wie ein bestimmter Vorgang idealerweise ablaufen sollte.

Was bedeutet Kreativität eigentlich?

Kreativität bedeutet etwas Neues zu erschaffen. Etwas, das es vorher noch nicht gegeben hat. Nach dieser globalen Definition ist also im Prinzip auch jeder Einkaufszettel und jedes Gekritzel bei einem Telefonat das Ergebnis der eigenen Kreativität. Allerdings gehe ich davon aus, dass niemand einen Einkaufszettel als kreativ bezeichnen würde, außer vielleicht, er sieht so aus wie der dieser hier.

An sich gibt es für Kreativität keine Regeln. Man kann sie auch schlecht jemand anderem beibringen. Daher kann auch jeder Beitrag zum Thema Kreativität immer nur als Sammlung von Beispielen oder als Inspiration dienen. Und, einer der wichtigsten Punkte überhaupt: Jeder Mensch ist auf seine eigene Art und Weise kreativ. Jeder hat eine kreative Ader; die einen mehr, die anderen weniger.

Wir können uns aber sicher alle darauf einigen, dass wir etwas als kreatives Werk bezeichnen, wenn dahinter ein Schöpfungsprozess steht und das Endergebnis im Endeffekt einem Publikum präsentiert wird. Und da man nach Paul Watzlawik nicht nicht kommunizieren kann, steckt auch in jedem dieser Werke die Kommunikation zwischen Schöpfer und Publikum. Er erzählt eine Geschichte. Natürlich steckt nicht hinter jedem Bild, Foto, Text, etc. ein Märchen, das mit „es war einmal …“ anfängt und mit „und wenn sie nicht gestorben sind …“ aufhört. Aber mit jedem Werk drückt der Schöpfer seine ihm eigene Kreativität aus und erzählt mehr oder weniger deutlich die Geschichte, wie es dazu gekommen ist.

Was bedeutet Kreativität in diesem Zusammenhang also?

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Vanessa DincklageWieder nur ein Text zum Thema Kreativität im Content Marketing

Das Content Perpetuum Mobile existiert nicht.

So sieht Content mit Relevanz aus.
Mittags im Sushi-Restaurant. Ich beobachte die verschiedenfarbigen Teller, die vor mir an einem Laufband vorbeifahren. Ich nehme mir einen Teller mit Thunfisch-Nigiri. Köstlich. Rechts und links von mir nehmen sich die Menschen auch ihre Teller von dem Band, das scheinbar immer voll ist. Doch nur dank der fleißigen und smarten Menschen in der Küche, die es immer wieder auffüllen. Es stimmt also: die Content-Maschine läuft nicht von selbst. Wir brauchen clevere Köpfe dahinter. Für verschiedene Inhalte. Inhalte, die schmecken und sich unterscheiden. Immerhin kann ich auch nicht den ganzen Tag nur von einer Sorte Sushi leben. Das wäre ziemlich trostlos.

So wie gutes Essen deinen Geist beflügelt, verhält es sich mit dem Content Marketing. Es ist wahrscheinlich das Buzzword überhaupt der Marketing-Lehrstühle dieser Welt. Dabei meint es nichts anderes als relevante Inhalte zu schaffen für deine Zielgruppe. Erzählt gute Geschichten. Oder gute Witze. Und wie bei allem im Leben, seid damit zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das ist das, wovon eine Kreativagentur lebt. Inhalte brauchen Kreativität wie Helmut Schmidt seine Zigarette. Texter sind moderne Geschichtenerzähler der matt glänzenden Werbewelt. Und Grafiker wissen doch eh, dass ein Bild mehr als…eben.

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kreativkader.deDas Content Perpetuum Mobile existiert nicht.

Eine unnötige Frage

Ist Kreativität im Content Marketing noch gefragt?

Was für eine merkwürdige Frage. Ich meine, die Frage sollte eher lauten: Ist Content Marketing ohne Kreativität überhaupt möglich? Wie soll Werbung, wie soll Content Marketing ohne Kreativen Input überhaupt von statten gehen?

Lesen Sie Bücher? Dann möchte ich Ihnen zwei besonders ans Herz legen. Einmal “Mein Cello und ich und unsere Begegnungen“ von Gregor Piatigorsky und von A.J. Jacobs „Britannica & ich – Von einem, der auszog, der klügste Mensch der Welt zu werden.“ Zwei Bücher, die schon auf den ersten Blick nicht die spannendsten zu sein scheinen. Piatigorsky war zwar ein begnadeter Cellist, der auf den Bühnen dieser Welt zu Hause war, während A.J. Jacobs als leitender Redakteur beim Esquire beschäftigt ist, aber… wer weiß das schon? Wen interessiert es?

Bücher wie Welten.

Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, haben sich zweier Themen angenommen, die von sich aus schon eine gewisse Schwere mitbringen. Was kann ein Cellist schon für Begegnungen gehabt haben, die für mich relevant sein sollen? Dirigenten eines fernen Jahrhunderts mögen ihm auf die Füße getreten sein, aber sonst? Auch bei Jacobs stellt sich diese Frage. Die Britannica ist eine der größten Enzyklopädien der Welt, enorm trocken und voll mit unnützem Wissen. Nun. Wenn man dem ersten Blick glauben will, könnte man jetzt sagen: „Gut, vorbei, keine Lust, das zu lesen.“

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kreativkader.deEine unnötige Frage

10 gute Gründe für mehr Content im Marketing

Es gibt immer noch genug Gründe für mehr Contnet im Marketing.
Das Beste am Content Marketing ist, dass der Verbraucher selbst entscheiden kann, was ihn interessiert und was nicht. In sozialen Medien muss man sich längst nicht mehr alles bieten lassen.
Die meisten Kontakte entstehen freiwillig.
Wenn ich die Schokolade einer bestimmten Marke gerne esse, habe ich nichts dagegen, ab und zu inspiriert zu werden, in welch ausgefallene Rezepte ich ihre Produkte integrieren kann.
Schlägt mein Herz für eine Automarke, ist es auch durchaus interessant, wie sich ihr Team auf die nächste DTM vorbereitet und welche Motoren zum Einsatz kommen.
Vielleicht bin ich einer Marke gegenüber auch negativ eingestellt und interessiere mich nur für sie, weil man seinen Feinden näher sein sollte als seinen Freunden.
Ist Letzteres der Fall, hinterlässt der Interessent vielleicht einen bissigen Kommentar. Dieser ist für werbetreibende Unternehmen jedoch mindestens genau so wichtig, wie positive Resonanz. Man will seine Position auf dem Markt schließlich möglichst realitätsnah einschätzen.

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kreativkader.de10 gute Gründe für mehr Content im Marketing

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Liebe Kreativität,

hier sitze ich nun und frage mich, wo du wohl gerade steckst. Den ganzen Tag schwirren meine Gedanken nur um dich und ich überlege, was ich wohl tun muss, um dich nicht ganz zu verlieren. Ich hab das traurige Gefühl, dass wir uns immer weiter voneinander entfernen. Ich kann das nicht mehr. Dieses ewige Hin und Her. Und auch wenn es vielleicht manchmal nicht so rüberkommt: Aber ich brauch dich einfach! Alle fragen mich ständig wo du steckst und ich weiß einfach nicht, was ich ihnen antworten soll. Natürlich komm ich auch irgendwie ohne dich klar und ok, ich bin vielleicht nicht der Aufregendste, aber ich hab das Gefühl das mit uns beiden könnte etwas ganz Großes werden. Ich zeig dir meine Welt und du mir deine! Was hältst du davon?

Bitte gib uns noch nicht auf!

In tiefer Hoffnung,

dein Content Marketing!

P.S.: Eine offene Beziehung wäre für mich auch okay!

Von einem Studenten des KreativKaders Düsseldorf

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kreativkader.deDie Hoffnung stirbt zuletzt

Bedeutet Content-Marketing das Ende der Kreativität?

Fragen wir doch erst einmal anders: Was ist Kreativität überhaupt? Kreativität ist die Fähigkeit, aus dem nichts etwas völlig Neues, Originelles und noch nie Dagewesenes zu kreieren. Das beschränkt sich natürlich nicht nur auf die Werbung, sondern auch auf Kunst, Musik, Lyrik, und so ziemlich alles andere, was man sich vorstellen kann. In diesem Text geht es allerdings um die Werbung, also bleiben wir dabei.

Meiner Meinung nach ist es völlig unmöglich, Kreativität in der Werbung zugrunde zu richten. Kreativität ist nichts was produziert wird, sie ist einfach da und wohnt manchen Menschen inne. Leute, die leidenschaftlich kreativ sind, werden nicht plötzlich damit aufhören, nur weil jemand anders mit Content Marketing um die Ecke kommt. Kreativität gehört für mich mit zu den Urinstinkten der Menschheit. Schließlich malten Menschen schon in der Steinzeit Bilder an Höhlenwände. Genauso wie Liebe, Hass und Neid wird die Kreativität immer ein Teil unseres Lebens sein. Denn egal, wie weit wir uns entwickeln und egal wie fortschrittlich unsere Computer werden – diese Instinkte sind Dinge, die immer da sein werden.

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Kreativität? Ja bitte, wenn sie nicht stört

Auf medizinischen Blogs sollte man es dann doch sachlich halten.

Würden Sie sich bei einem Tierarzt-Blog besonders kreative Einträge wünschen?

Es gibt viele Motivationen, einen Blog zu lesen. Die zwei stärksten sind meiner Meinung nach Information und Inspiration. Wir landen bei Technik-, Fotografie-, Kino- oder sonst wie spezialisierten Blogs wenn wir beispielsweise nach Informationen zu neuesten Produkten oder Innovationen suchen; bei How-To-Videos oder sonstigen Berichten, wenn wir Hilfe bei etwas brauchen. Wollen wir bei solchen Blogs Kreativität sehen?

Eventuell. In Maßen. Natürlich darf ein informativer Blog gerne kreativ geschrieben sein, aus der Sicht des Produkts vielleicht, oder mit mehr Bildern als Text. Werden die Elemente allerdings zu originell, sodass sich die Informationen hinter einem Wald von Kreativität versteckt, werden Informationssuchende sich diese lieber woanders holen: auf Blogs, die aussehen, wie sie sie kennen. Wenn ich eine Anleitung suche, möchte ich nicht mit bunten, fliegenden Animationen oder dergleichen unterhalten, sondern schnell fündig werden.

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kreativkader.deKreativität? Ja bitte, wenn sie nicht stört