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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 09/18: Preismodelle von Agenturen, B2B-Benchmarks für Ihr Content Marekting und der Hype um Vero

Preismodelle von Agenturen

Eine funktionierende Preisstrategie mit einer Werbe- oder Marketingagentur ist essentiell für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Vor allem die Zufriedenheit in Ihrem Unternehmen mit der Agentur wird davon enorm beeinflusst.

Hier sind 3 übliche Preismodelle, mit denen Agenturen arbeiten.

1. Abrechnung nach Stundensatz oder Zeit & Material

Das Modell ist offensichtlich: Eine Agentur berechnet einen festen Betrag pro Stunde, die aufgewendet werden muss. Normalerweise ist dieser Stundensatz innerhalb der Agentur gleich. Bei Ausfällen können auch einige Mitarbeiter einen anderen Betrag verlangen.

In nicht allen Fällen ist dieses Modell 100% erfolgversprechend. Der Wert der Arbeit, den eine Agentur pro Stunde schafft, ist nicht immer gleich der bezahlte Wert. Das Modell funktioniert oft, aber nicht immer.

2. Honorarbasis oder projektbasierte Preisgestaltung

Bei der Honorarbasis werden die Gesamtkosten des Projekts ermittelt und mit dem Stufenpreis des zuständigen Mitarbeiters multipliziert. Außerdem wird noch ein Zuschlag berechnet, die Gesamtsumme wird in Raten abbezahlt.

Wenn Sie ein festes Budget haben, sollten Sie diese Methode wählen. Allerdings müssen Sie beachten, dass ihr ursprünglicher Plan sich oft noch im letzten Moment ändert und die Kalkulationen dann nicht mehr ganz zutreffend sind.

3. Nutzenorientierte Preisgestaltung

Die zielstrebigste, aber auch risikoreichste Methode ist die nutzenorientierte Preisgestaltung. Bezahlt wird je nach erreichtem Wert des Projekts. So kann sich die Agentur voll und ganz auf die Effektivität konzentrieren und der Kunde muss sich keine Gedanken um die Bezahlung machen.

So kompliziert die Berechnung des Modells auch sein mag, so effektiv ist sie auch. Viele erfolgreiche Agenturen sind bereits auf das Modell umgestiegen.

Und welches Modell verwenden Sie? Lesen Sie mehr in dem Beitrag von Jami Oetting.

 

Wichtige B2B-Benchmarks

Im Content Marketing können wir durch Softwares quasi alles messen. Metriken geben Auskunft über den Erfolg eines Inhaltes und man sollte seinen Content anhand dieser Ergebnisse anpassen. Doch nicht alle Fakten sind relevant. Beate Bender zeigt 5 Benchmarks auf, die nahezu immer eine wichtige Auskunft über den Erfolg Ihrer Inhalte geben:

Traffic Quellen

Traffic Quellen zeigen an, wie Besucher auf Ihre Website gelangen (organischer Traffic, Social Media, etc.). Anhand der Kennzahlen können Sie Ihre Präsenz auf den jeweiligen Kanälen anpassen und verändern.

Conversion

Die Conversion beschreibt den Übergang z.B. eines Interessenten (Lead) zu einem Kunden. Der Status in der Buyer’s Journey nimmt also einen weiteren Schritt. Es gibt zahlreiche Programme, die diesen Prozess tracken und auswerten können. Das hat den Vorteil, dass Sie Inhalte gezielt auf die Personas am richtigen Zeitpunkt in der Buyer’s Journey schicken können.

CTA

CTAs (Call-to-Action) sind „Knöpfe“, auf die der Benutzer drücken kann, um einen bestimmten Inhalt zu erhalten. Im Gegenzug muss er dafür seine Email Adresse auf einem Formular angeben. Je wertvoller der Inhalt für den Kunden ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er seine persönlichen Daten angibt. Der CTA ist dabei extrem wichtig. Er muss aus der Menge herausstechen und ins Auge fallen. Gleichzeitig sollte er seriös wirken. Den Erfolg eines CTAs können Sie am besten bestimmen, indem Sie die Klickrate von 2 unterschiedlichen CTAs vergleichen.

Verweildauer

Je länger die durchschnittliche Verweildauer auf einem Ihrer Websites ist, desto wahrscheinlicher ist, dass Sie dort guten, interessanten Content anbieten. Wenn die Zeit nur sehr kurz ist, ist es möglich, dass Ihr Inhalt nur schwer aufzunehmen ist.

SEO

Der fünfte und wichtigste Benchmark ist das SEO Ranking. Die meisten Nutzer gehen nicht weiter als auf die 1. Seite bei Google, wenn sie nach einem bestimmten Keyboard suchen. Ihr SEO Ranking gibt an, wie hoch Ihre Website bei Google zu einem bestimmten Keyword steht. Es gibt einige Faktoren wie relevanter Content, Links und Backlinks, Keyword-Management und eine gute Meta-Beschreibung, die Ihr Ranking pushen.

Was ist Vero?

Vero soll Facebook, Instagram und Goodreads vereinen – und den Tech-Giganten somit den Kampf ansagen. Doch die App hat trotz ihres Hypes mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Mit einer Bewertung von 2,7 von 5 Sternen im Android Store ist die Kommunikationsapp überdurchschnittlich schlecht bewertet.

Doch woher kommt dann der Hype?

Um diese Frage zu beantworten, muss man erst einmal die Features der App kennen lernen. Wer bei Vero ein Statusupdate postet, muss diesen mit einem Bild, Buch, Video, Link, Ort oder Song verbinden, sodass man unweigerlich eine Empfehlung postet. Des Weiteren kann man entscheiden, ähnlich wie bei Facebook, wer dieses Statusupdate sehen soll. Dabei wird zwischen engen Freunden, Freunden und Bekannten unterschieden.

Was Vero so besonders macht, ist die Wichtigkeit der Privatsphäre der User. Denn mehr als Name, Email-Adresse und Telefonnummer zu Verifizierung bei der Anmeldung braucht die App nicht. Außerdem gibt es keine bezahlten Posts, sie erscheinen chronologisch.

Die Kritiken

Viele bemängeln die Doppelmoral von Vero. Einerseits wirbt die App mit Datenschutz, andererseits will sie direkt bei der Anmeldung die Telefonnummer des Users haben. Wer sich mit der Datenschutzerklärung von Vero auseinandersetzt, bemerkt, dass diese sich kaum von der von Facebook etc. unterscheidet, da auch Vero Nutzersdaten sammelt.

Außerdem strotzt die App quasi vor Bugs. Überlastete Server und sehr lange Ladezeiten machen ihr stark zu schaffen.

Vero hat sicherlich große Potential, wenn es das hält, was es verspricht. Allerdings ist die App nicht so stark auf den Datenschutz fokussiert, wie sie es vorgibt zu sein und auch die zahlreichen Bugs machen Vero teilweise nicht nutzbar.

 

Die Inbound- und Content Marketing News von Xengoo

Carlo SteinbachCrème de la Crème 09/18: Preismodelle von Agenturen, B2B-Benchmarks für Ihr Content Marekting und der Hype um Vero
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