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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 04/18: Start-up Sünden, das neue WhatsApp, AI-Marketing und Trumps Preisvergabe

„Todsünden“ von Start-ups

Als Start-up hat man es nicht leicht. Es gilt sich gegen viele Konkurrenten durchzusetzen, da man in kaum einer Branche heutzutage noch ohne Konkurrenz ist. Daher ist es umso wichtiger, keine Fehler zu begehen!

Ein großer Fehler ist das falsche Anwenden von Social Media. Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Google+, Xing, etc. sollten jeweils für unterschiedliche Zwecke aber auch auf eine andere Art und Weise genutzt werden.

Beispielsweise ist auf Facebook, welches vor Allem zur Generierung von Reichweite geeignet ist, eine hohe Interaktion mit „Fans“ empfehlenswert. Außerdem dient es mehr zur Kommunikation mit dem Kunden als mit anderen Unternehmen.

Bei LinkedIn ist das schon wieder ganz anders. Es wird dort hauptsächlich B2B betrieben und kommuniziert wird in der Regel per Privatnachricht anstatt mit Kommentaren, Posts, etc. Des Weiteren werden auf Facebook eher virale Fotos / Videos geteilt, bei LinkedIn eher informative Artikel oder Studien.

Eine andere Todsünde ist das Vernachlässigen von Social Media Posts. Jeder User wird misstrauisch wenn er eine leere oder lückenhafte Timeline sieht. Wenn Sie sich also dazu entscheiden, im Social Media Bereich aktiv zu werden, müssen Sie viel Zeit investieren. Ein leeres / lückenhaftes Social Media Profil kommt oft noch schlechter an als gar kein Profil.

Zuletzt noch ein dritter Tipp: Haben Sie keine Angst vor negativer Kritik! Nehmen Sie die Kritikpunkte als Anreiz zur Verbesserung. Ihre Follower werden es Ihnen gut heißen, auf Kritik einzugehen statt sie zu ignorieren / löschen.

Der Artikel von Eva Wagner zeigt diese und weitere Probleme auf, die viele Start-ups noch nicht begriffen haben.

 

WhatsApp launcht Tochter-App

Mit dem Launch von „WhatsApp Business“ will Facebooks Tochternehmen Kleinbetrieben ermöglichen, mit ihren Kunden zu kommunizieren. Die bereits im September angekündigte App ist dann schließlich am 18. Januar erschienen.

Funktionieren soll die App wie Ihr herkömmlicher Vorgänger – nur ausgestattet mit einigen Erweiterungen.

Zum Beispiel müssen Unternehmen wie bei Facebook Ihnen eine Anfrage schicken, bevor sie mit Ihnen kommunizieren können.

Man kann auch den Standort der Firma, die Email-Adresse und weitere Daten in sein Profil eingeben. Man erhofft sich eine schnellere Kommunikation und erspart sich teils lästige Autofahrten oder Anrufe.

Bisher ist die App kostenlos – Doch Experten sind sich sicher, dass zumindest große Unternehmen und Banken tief in die Tasche greifen müssen, um einen Account bei WhatsApp Business zu erhalten.

Es wird sich zeigen, ob die App sich durchsetzen kann – oder ob sie ein Reinfall wird. Die Idee ist auf jeden Fall nicht schlecht!

 

Artificial Intelligence wird Marketing grundlegend verändern

Und vor allem im Influenzier Bereich. AI wird sehr wahrscheinlich die selbst besten Marker darin übertrumpfen, wenn es um die Auswahl der perfekten Influencer Kampagne geht. Im kommenden Jahr wird AI das Influencer Marketing in folgenden 5 Aspekten optimieren:

  • weniger Zeitaufwand
  • bessere (Produkt) Empfehlungen
  • Voraussagen der Influencer Performance
  • Trends im Potential des Influencers identifizieren
  • Führung bei der Wiederverwendung von bereits benutzen Inhalten verwenden

Marketer werden sich mit ihrer nicht mehr so überlegenen Rolle wohl oder übel zufrieden geben müssen. Genau dieser Kontrollverlust bereitet vielen Angst um ihren Job. Doch die meisten werden trotz geringerem Zeitaufwand ihren Job behalten – er wird nur komplett andere Aufgaben beinhalten.

Marketer werden eine Schlüsselrolle einnehmen, wenn es um den Lernprozess von AI geht. Zwar werden sie aufhören, die Kampagne auszuführen, sind aber auch z.B. bei der Beschaffung des Influencers weiterhin extrem wichtig.

Zusammenfassend kann man sagen, dass AI den Job des Marketers in Zukunft grundlegend verändern wird. In welcher Form und ob positiv oder negativ sei erst einmal so dahin gestellt.

 

Donald Trump verteilt Fake News Award…

… und macht sich damit (schon wieder) zur Lachnummer. Am 7. Januar kündigte der Präsident der Vereinigten Staaten auf Twitter folgendes an:

Die „ganze Welt“ wartete dann sehnlichst auf den 17. Januar – um enttäuscht zu werden.

Denn der Link, welcher den Gewinner auflösen sollte, führte zu einer Seite mit 404-Error. Nach der Verbesserung des Bugs konnte man dann die Top 10 „Fake News“ Artikel über Donald Trump in zusammengefasster Form lesen. CNN wurde Preisabräumer des Events mit insgesamt 4 Artikeln in der Liste, gefolgt von NY-Times, ABC, The Washington Post, Time und Newsweek.

Der Präsident der Staaten macht sich immer wieder durch seine Twitter-Posts zur Witzfigur, was einerseits belustigend, anderseits beunruhigend ist.

Trotzdem ist das für mich definitiv eine der Stories des noch jungen Jahres 2018, zusammengefasst in einem Artikel von Niklas Lewanczik.

Die Inbound- und Content Marketing News von Xengoo

Carlo SteinbachCrème de la Crème 04/18: Start-up Sünden, das neue WhatsApp, AI-Marketing und Trumps Preisvergabe
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