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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 03/18: Die besten Ted-Talks, Google bestraft Ladezeiten und YouTubes Verschärfungsprogramm

Top 10 Ted-Talks 2017

Ted-Talks: Die Show, in der Experten ihre Meinung zu Kreativität, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie preisgeben.

Interessante Leute begeistern durch tolle Präsentationen vor riesigen Zuschauermengen, verteilt über die ganze Welt. 2017 hatte viel neuen Gesprächsstoff zu bieten: Auswirkungen der Digitalisierung machen sich stark bemerkbar!

Daneben werden aber auch neue Ansätze zur Bewältigung „alter Probleme“ fleißig diskutiert. Methoden, wie Denkblockaden umgangen werden können oder wie sich aus Langeweile millionenschwere Geschäftsideen entwickeln können, sind Beispiele für die in der Regel sehr spannenden Vorträge

Der für mich beeindruckendste Vortrag kommt von Tim Ferris – ein Mann, dessen Depressionen ihn beinahe in den Suizid trieben.

Die nach seinem Studium gegründete Firma, in welcher er täglich 14 Stunden arbeitete lief schlecht und seine Freundin machte Schluss. In dieser Phase sah Ferris zunächst nur eine Option, um aus der Situation zu entkommen: Selbstmord.

Doch er entschied sich dagegen.

Ferris ließ alles stehen und liegen und machte Urlaub bei einen Monat Urlaub bei einem Freund in London.

Doch wie kam Tim Ferris zu dieser Entscheidung?

Die Antwort: 3 Seiten.

Das klingt jetzt auf Anhieb banaler als es eigentlich ist.

Die erste Seite besteht aus 10-15 Zeilen und 3 Spalten.

  • In die erste Spalte jeder Zeile gehören negative Folgen oder Ängste, die Sie bei einer Entscheidung berücksichtigen müssen.
  • In die zweite Spalte kommen Ideen, wie Sie vorbeugend gegen diese Ereignisse tun können.
  • In die dritte Spalte listen Sie Strategien um Umgang mit den negativen Folgen auf, sollten die Befürchtungen trotz Vorkehrungen wahr geworden sein.

Die zweite Seite beschäftigt sich mit den positiven Effekten, die Ihre Entscheidungen mit sich bringen.

Als letzten Punkt sollen Sie sich selber fragen, wie das Leben zu bestimmten Zeitpunkten in der Zukunft aussehen wird, wenn Sie an der aktuellen Lage nichts ändern.

Wichtig ist dabei, brutal ehrlich und konsequent zu sein.

Easy choices, hard life. Hard choices, easy life.

Man kann die Methode auf jede schwierige Entscheidung anwenden, was einem extrem viel Selbstvertrauen geben kann.

Auf dem HubSpot Blog finden Sie 9 weitere interessante Vorträge aus dem Jahr 2017.

 

Google bestraft Website mit langen Ladezeiten

Ab Juli 2018 sollen nun Websites, die bei Google auf mobilen Endgeräten lange laden müssen, bestraft werden. Bisher war dies nur für Desktop-Ladezeiten der Fall.

Allerdings ist diese Neuerung nur ein Bruchstück des tatsächlichen SEO-Rankings. Relevanter Content steht weiterhin ganz oben auf Google’s Liste.

Seit 2015 ermöglicht das von Google gegründete Unternehmen „Accelerated Mobile Pages (AMP)“ eine optimierte mobile Internetnutzung, die besonders schnell lädt.

 

YouTube ändert Richtlinien für Monetarisierung

Kleine YouTuber haben es definitiv schwerer als zuvor: Denn wie Paul Muret, VP of Display, Video and Analytics bei Google nun verkündete, sollen zwei neue Metriken aufgestellt werden:

  • 1.000 Abonnenten
  • 4.000 Views

Das sind die Zahlen, die YouTuber bis zum 20. Februar in den letzten 12 Monaten aufzeigen müssen, um eine Monetarisierung zu erhalten.

Des Weiteren werden die Auswahlkriterien von dem bezahlungspflichtigen Zusatzangebot „YouTube Red“ stark verschärft, was wohl eng mit dem Logan Paul Skandal im Zusammenhang steht.

Außerdem sollen Werbetreibende mehr Möglichkeiten haben, ihren Content gezielt zu verbreiten. Noch ist vieles in der Hinsicht unklar, Muret spricht von einem 3-stufigen Kontrollsystem.

Diese Schritte sind ganz klare Maßnahmen, welche das Vertrauen der Werbeagenturen wiederherstellen sollen. Nach einem „schwierigen Jahr 2017“ (Paul Muret), welches den Boykott vieler Agenturen (z.B. Havas) auf Google Properties beinhaltete, ist das auch mehr als nötig.

Lesen Sie mehr dazu in dem Artikel von Anton Priebe.

Die Inbound- und Content Marketing News von Xengoo

Carlo SteinbachCrème de la Crème 03/18: Die besten Ted-Talks, Google bestraft Ladezeiten und YouTubes Verschärfungsprogramm
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