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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 18/17: Wie Sie am Besten provozieren, wie Sie schreiben wie Steven King und warum Studien schlauer sind als Sie

Provokation! Provokation!

Jede Woche lese ich viele Posts zu Blogartikeln, um die für mich interessantesten für mein Wochenrückblick zu finden. Und ich muss sagen, es ist nicht immer einfach! Es gibt Posts über Posts, die nicht immer etwas Neues zu sagen haben. Auf meiner Suche bin ich schließlich auf einen älteren Artikel von The Social Ms gestoßen, der beschreibt, wie man es schafft, aus den immer gleich bleibenden, langweiligen Beiträgen herauszustechen: durch Provokation.

Im Blogbeitrag werden sechs unterschiedliche Ansätze vorgestellt, mit denen Sie provozieren können. Provozieren natürlich nicht in der Form, dass Sie unbehelligt Ihre Meinung herausschreien, sondern in dem Sie bewusst eben das sagen, was sonst gerade keiner sagt.

Ein Ansatz ist die Nutzung von Ironie, was mir besonders gut gefällt. Einfach mal völlig überzogen genau das Gegenteil von dem sagen, was man selbst glaubt. Die Kunst dabei ist, es so ironisch zu verpacken, dass beim Lesen klar wird, dass es ironisch ist.

Auch wenn der Artikel schon zwei Jahre alt ist, finde ich, dass er hochaktuell ist. Durch den Trend Content Marketing will momentan jeder Tipps geben und möglichst viel Content schalten. Aber im B2B-Bereich ist eigentlich bereits jedem klar, dass Blogs wichtig sind und was eine Landing Page beinhalten sollte. Das was potentielle Kunden wissen wollen und was Sie kommunizieren sollten, sind starke Meinungen. Andere Meinungen. Meinungen, die einen zum Diskutieren und vielleicht auch zum Umdenken verleiten.

Schreiben wie Steven King

Walter von Schreibsuchti hat sich große Mühe gemacht und aus Steven Kings Buch „Das Leben und das Schreiben“, die 30 relevantesten Schreibtipps herauszuschreiben und zu kommentieren.

Die einzelnen Tipps sind motivierend und inspirierend zugleich. Einer gefällt mir ganz besonders, da ich ihn schon lange selbst anwende: Tipp #18 – Schreibe einen Satz nach dem anderen.

Bevor Sie vor lauter Panik viel schreiben zu müssen, gar nichts schreiben, können Sie sich erstmal mit anderen Dingen befassen. Sie können für Ihren Blogartikel eine grobe Struktur erarbeiten, thematische Absätze definieren und in meinem Fall immer noch das Layout anschauen. Am Ende haben Sie ein hübsches Gerüst, in dem sie viele kleine Absätze schreiben dürfen. Und das macht dann meistens auch noch Spaß.

Hier aber noch eine Auswahl meiner anderen Lieblingstipps:

  • Schreibtipp #10) Befolge die Regeln – bis du es besser weißt
  • Schreibtipp #13) Adverbien sind nicht deine Freunde
  • Schreibtipp #22) Vergiss die „höfliche“ Gesellschaft
  • Schreibtipp #27) Bring es zu Ende

Teen Studie

Vor wenigen Wochen habe ich über eine Studie geschrieben, bei der die Teen-Zielgruppe in der Beauty Branche analysiert wurde. Jetzt hat Horizont eine Studie vorgestellt, die allgemein auf die Altersgruppe 16-19 eingeht. Es wurde besprochen, welche Kanäle die Zielgruppe besucht und in welcher Häufigkeit.

Mich hat dabei zum Beispiel überrascht, dass 60 % der Gruppe täglich auf Youtube sind, aber nur 37 % auf Instagram und 53,7 % auf Facebook. Unvorstellbar, aber ich bin ja auch nicht in der Altersgruppe. Und das ist genau der Grund, warum solche Studien so wichtig sind, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.

Ich bin Mitte 20 und merke immer mehr, dass das Onlineverhalten von unter 20-Jährigen grundverschieden zu dem meiner Generation ist: Obwohl wir ja wirklich nicht weit auseinander liegen. Influencer, Youtuber, dass sagt mir wenig. Facebook, Instagram dabei umso mehr. Was ich daraus mitnehme – und Sie auch mitnehmen sollten – ist, dass persönlichen Annahmen uns nicht beeinflussen dürfen, wenn es darum geht eine bestimmte Gruppe zu erreichen.

Wir brauchen Studien, Fakten oder Buyer Persona Interviews, die Aufschluss über das wahre Verhalten dieser Gruppe geben. Je weiter wir selbst alterstechnisch von der Persona entfernt sind, desto schwieriger wird es selbst Annahmen zu treffen.

 

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Anna HellmannCrème de la Crème 18/17: Wie Sie am Besten provozieren, wie Sie schreiben wie Steven King und warum Studien schlauer sind als Sie
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