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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 16/17: Digital Trends, Ihre zukünftige Käufergruppe finden & warum mehr hinter einem Social Media Manager steckt

Digitale Trends

In einem meiner letzten Wochenrückblicke habe ich einen Blogpost vorgestellt, in dem es um die neusten Webdesign Trends ging. Heute geht es wieder um Trends im Web, aber diesmal um inhaltliche.

Der Digital Branding Institute Blog stellt 5 der wichtigsten Trends vor:

  1. Big Data – Predictive Analytics
  2. Content Marketing Authenticity
  3. Social Shopping
  4. Going Mobile – B.Y.O.D. (Bring Your Own Device)
  5. Online Reputation

Die Trends werden vom Autor, Juntae Delane, mit einem gewissen Appell vorgestellt. Er möchte deren Wichtigkeit in den Vordergrund stellen, da sie im Marketing oft nur als Schlusslicht gelten, für das das übrig gebliebene Restbudget ausgegeben wird.

Uns gefällt dabei natürlich besonders gut, welchen Stellenwert er Content Marketing einräumt. Und der Authentizität. Klar, jeder kann ein paar Geschichten erzählen und Inhalte anbieten, aber damit sie authentisch werden ist viel Zeit, Planung und auch Geld nötig. Sonst sind sie irrelevant und geraten im Marketing noch weiter in den Hintergrund.

Die anderen Trends gehören im Grunde auch zum Überbegriff des Inbound- und Content Marketings. Sie sollten immer genau analysieren, was Ihre Buyer Persona möchte und sich Trends nicht direkt verschließen. Selbst wenn Sie es persönlich nicht als so wichtig empfinden: wenn es für Ihre Konsumenten wichtig ist, dann los! Probieren Sie es frühzeitig aus, sodass Sie, wenn der Hype voll da ist, bereits erfahren sind und Ihre bestmögliche Lösungen zeigen können.

Die zukünftige Käufergruppe

Facebook, Youtube, Snapchat, Twitter, Pinterest, Instagram, LinkedIn, … Es gibt so viele Social Media Kanäle, wie soll man die denn alle gleichzeitig bedienen?

Gar nicht!

Ihre Buyer Persona wird nämlich auch ganz sicher nicht alle Kanäle benutzen. Snapchat und Instagram benutzen eher jüngere User, LinkedIn richtet sich an Arbeitnehmer und dadurch keine Schüler. Das bedeutet, Sie müssen, bevor Sie die Kanäle einrichten, erst einmal analysieren wo Ihre Buyer Persona unterwegs ist.

WUV zeigt in einem ihrer Blogartikel diese Woche eine Beauty Studie der Bravo Girl von 2017 über deren Zielgruppe „Girlies“. Sie können daraus erkennen, in welchen Kanälen sich ein Unternehmen, dass Girlies ansprechen möchte, zeigen muss. Welche Beauty-Marken Girlies präferieren, tatsächlich kaufen oder eben noch nicht.

Interessant für mich ist vor allem das „noch nicht“. Laut der Studie interessieren sich die Girlies vor allem für die Kosmetikmarke Mac, kaufen sie aber noch nicht, da das Taschengeld dafür nicht reicht. Das bedeutet aber ja auch für Mac, dass sie hier bereits ganz gezielt werben könnten, um später die erwachsenen Frauen als Käufer zu gewinnen. Also, sprechen Sie nicht nur Ihre tatsächliche Käufergruppe an, sondern auch die, die es werden könnten.

Social Media Manager als nerdiger Troll

Viele Berufsgruppen haben mit Vorurteilen zu kämpfen. Auf die Antwort dass ich Designmanagement studiert habe, höre ich zum Beispiel oft „Was ist das denn?? Noch so ein neuer Studiengang, den man nicht braucht..“ mhm.. die Medienwissenschaftlcher studieren wohl nur „irgendwas mit Medien“ und Literatur- und Theaterwissenschaft wird grinsend als „Lachen Klatschen Malen“ bezeichnet.

So, nun haben es die Social Media Manager auch nicht so leicht. Die sollen wohl den ganzen Tag twittern und irgendwelche Videos anschauen.
Falsch! Finde ich und vor allem auch Social Media Managerin Heidi Schönenberg-Hausdorf.

In ihrem Blogbeitrag analysiert sie drei Vorurteile und zeigt wie wichtig es ist die Social Media Kanäle strategisch klug zu bedienen.

  1. Social Media ist ein kurzfristiger Hype
  2. Social Media Manager gucken doch den ganzen Tag nur Katzenvideos
  3. Social Media Manager sind doch alle nerdige Trolle

Die Widerlegung der Vorurteile passt auch zu dem, was sich durch die Beauty Studie gezeigt hat. Es bringt nichts für ein Unternehmen einfach nur auf Social Media zu sein. Sie müssen wissen, welche Kanälen die Buyer Persona nutzt, was sie dort macht, liest und wie sie agiert, wann sie das tut, und, und, und, … Und dann muss die Strategie dies treffen.

Natürlich befindet sich der Social Media Manager dann schlussendlich im Social Web und twittert und postet, aber dahinter steckt eine tief gehende Strategie, die von außen betrachtet vielleicht nicht so einfach zu erkennen ist.

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Anna HellmannCrème de la Crème 16/17: Digital Trends, Ihre zukünftige Käufergruppe finden & warum mehr hinter einem Social Media Manager steckt
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