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Crème de la Crème 15/17: die ehrliche Anwendung von Behaviour Patterns, die richtige Positionierung & außergewöhnliche Betreffzeilen

In welcher Schublade möchten Sie sein?

Wenn ein Unternehmen gegründet wird, sollte das wichtigste nicht die Website oder das Logo sein, sondern erstmal die Positionierung. Wo will man im Markt stehen? Wo sind die Wettbewerber? Was ist mein Vorteil? Hat man keine klare strategische Positionierung? Wie sollen die Konsumenten dann eine klare Meinung haben?

Dieser Meinung ist auch Ivana Baric-Gaspar. In ihrem Blogbeitrag verbildlicht sie dies sehr gut mit einer Metapher: Als Unternehmen wird man auf jeden Fall in eine Schublade gesteckt, ob man will oder nicht. Wenn man sich positioniert, kann man wenigstens entscheiden in welche Schublade man gesteckt wird.

Stimmt!

Dennoch glauben Viele bei der Gründung, das ganz andere Dinge erstmal wichtiger sind. Deswegen erörtert sie in ihrem Beitrag drei Vorurteile und zeigt warum die Positonierung wichtiger als alles Andere ist:

  1. Ich werde jetzt zur Marke
  2. Mein USP gehört mir
  3. Kennen wir uns nicht von wo?

Das zweischneidige Schwert der Anwendung von Verhaltensmustern

Ich liebe Artikel über die Verhaltenspsychologie bei Konsumenten. Unglaublich, was man mittlerweile alles herausgefunden hat und als Unternehmen nutzen kann um den Kaufprozess zu vereinfachen.

Aber Achtung! Auch wenn es möglich ist, sollten Sie Ihre Kunden nicht gegen ihren Willen manipulieren, sondern ihnen einfach nur den Entscheidungs- und Kaufprozess erleichtern. Thomas Kraus hat diese Woche für Konversionskraft genau über dieses Thema geschrieben.

Das menschliche Gehirn trifft Entscheidungen in zwei verschiedenen Systemen. Im ersten System wird quasi automatisch durch das Unterbewusstsein eine Entscheidung getroffen. Im zweiten System wird länger abgewägt und überlegt. Das längere Nachdenken fühlt sich dann für uns anstrengender an, als eine schnelle Entscheidung.

Wenn ein Online-Auftritt zu anstrengend wird, bricht der Kunde oft den Prozess ab. Hier kommen die sogenannten Behaviour Patterns ins Spiel. Menschen haben bestimmte Verhaltensmuster und die gilt es im Online Marketing so zu nutzen, dass die Prozesse selbstredent funktionieren. Man sollte automatisch wissen wo man hinklicken muss, damit das passiert, das man möchte.

Die Behaviour Patterns sind aber auch ein zweischneidiges Schwert. Denn man kann diese Verhaltensmuster natürlich auch ausnutzen. Im Blogbeitrag wird auch ein Link zu einem Blog gegeben der Bad Patterns heißt. Hier werden „böse“ Beispiele angeprangert, mit denen Menschen beim Einkaufsprozess reingelegt werden sollten. Zum Beispiel hatte ein Fluganbieter in allen Prozessschritten das farbig hervorgehobene Feld als Bestätigen. Im letzten Schritt war aber das Feld hervorgehoben, bei dem man eine Zusatzleistung hinzubucht. Hier sollen die Interessenten dann ausversehen drauf klicken und ohne es bewusst zu merken zu einem höheren Preis buchen.

Thomas Kraus Beitrag ist sehr ausführlich. Nach der Definition und Erklärung gibt er viele Beispiele, wie Sie auf ehrliche Weise die Verhaltensmuster einbauen können um es dem Kunden zu erleichtern, und ihn eben nicht zu manipulieren.

Betreffzeilen, die Ihre Open-Rate erhöhen

Das Dilemma von jedem Unternehmen: Sie stecken viel Arbeit in den automatischen Prozess von E-Mails, erstellen TOFUs, MOFUs und BOFUs und dann öffnet niemand die Mails. Alles umsonst.. Steve Young hat einen seiner beliebtesten Blogbeiträge aktualisiert. In dem Beitrag geht es um Vorschläge von Betreffzeilen in E-Mails, bei denen bewiesener Maßen die Open-Rate erhöht worden ist.

Auch er hatte das eben genannte Problem bereits öfters und hat dann verschiedene Betreffzeilen ausprobiert. Manche wirken vielleicht erst mal befremdlich, aber vielleicht ist es genau das, was einen dann eben doch zum Öffnen bringt: Die Neugier, was dahinter stecken mag.

  1. Deine GROSSARTIGEN Fotos
  2. Haben wir dich gelangweilt?
  3. Wie ich einen KISSmetrics-Blog von 0 auf 350.000 Leser pro Monat brachte
  4. App-Business-Kit (Opt-In-Rate von 60,34%)
  5. Pats geheime Methode, um nennenswerten Content zu finden
  6. Würdest du den Newsletter gerne abbestellen?
  7. Steve, wo bist du?

Zu den Betreffzeilen gibt er auch immer statistische Zahlen, inwieweit sich die Änderung bei ihm auf die Open-Rate ausgewirkt hat.

Natürlich können Sie die Betreffzeilen nicht einfach 1:1 übernehmen, aber ich finde schon, dass man ein Gefühl dafür bekommt was geht und auch inspiriert wird, wie man es auf seine Emails bezogen übersetzen könnte.



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