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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 14/17: neue Website-Trends, die Trick-Falle & der richtige Fokus für produktivere Arbeit

Juhu – neue Website Trends

Schau ich mir kreative Websites an, lassen sich sehr schnell die aktuellen oder vergangenen Website-Design-Trends erkennen. Sei es das Burger-Menu oder das Infinite-Scrolling: Trends werden schnell umgesetzt.

Da ich mich aber relativ schnell auch wieder an ihnen satt sehe, bin ich persönlich froh, dass in diesem Frühling nicht nur die Blumen aus dem Boden sprießen, sondern auch neue Trends. Tina Bauer stellt diese im onlinemarketing.de Blog vor.

Für das Inbound- und Content Marketing relevant ist zum Beispiel der „Content is King“ Trend, bei dem das Design in den Hintergrund und dafür der Inhalt im Vordergrund und somit im größten Fokus steht.

Was ich, auf Websites zumindest, bisher noch nicht so häufig gesehen habe, ist der GIF-Trend. Im Social Web sieht man die sich bewegenden Bilder überall. Gut daran finde ich, dass sie nicht gleich Videos sind, die man abspielen muss und gleichzeitig mehr aussagen können als Bilder. Toll, wenn diese jetzt auch auf Websites übertragen werden.

Ich bin gespannt, wie die neuen Trends umgesetzt werden. Denn eins ist klar – übernommen werden sie auf jeden Fall.

Die Trick-Falle  – Motivation oder Abschreckung

Wenn Sie online einen Interessenten zu einem Kunden umwandeln möchten, gibt es verschiedene Tricks dies zu beschleunigen. Ben Harmanus hat einen sehr witzigen Blogbeitrag geschrieben, in dem es darum geht, die Landing Page vor der „dunklen Macht“ zu beschützen. Dunkle Macht im Sinne von Star Wars. Übertragen bedeutet es, wenn die Landing Page eher Besucher abschreckt als sie zu Leads zu konvertieren. Der Grat zwischen einem ehrlichen Drängen und einem bösen Drängen ist sehr klein. Ich gehe hier auf zwei seiner Optionen ein. Die Verknappung und die Dringlichkeit.

Es ist durchaus legitim, eine Verknappung online mitzuteilen. Bei einem Online-Shop können Sie zum Beispiel mitteilen, es seien nur noch 2 Stück auf Lager; bei einer Landing Page, dass das E-Book nur für die ersten 100 Interessenten kostenlos ist. Der Besucher wird dadurch motiviert sich schneller zu entscheiden.

Dabei ist es kein Vorteil eine künstliche Verknappung einzusetzen. Haben Sie eigentlich noch 100 Stück und geben an, es gäbe nur noch 2, wird das sehr schnell aufgedeckt werden.

Dringlichkeit ist ein anderes Beispiel, wie Sie jemanden motivieren können. Anstatt einer Verknappung wird hier ein zeitlicher Rahmen angesetzt, in dem etwas Besonderes passieren soll. Bei Veranstaltungen gibt es zum Beispiel oft günstigere Early Bird Tickets.

Doch auch ich habe mich schon von Online-Portalen abgewandt, von denen ich schon im Vorhinein wusste, dass die Verknappung künstlich ist, wie zum Beispiel beim Buchen von Hotelzimmern. Auch die Mitteilung, dass sich gerade 100 weitere Personen das Zimmer für den gleichen Zeitraum anschauen, nervt mich eher, als dass es mich lockt.
Das heißt, solche Tricks können schon motivieren, man sollte sie aber sorgsam auswählen und auf jeden Fall aufrichtig sein, sonst sind die Kunden langfristig weg!

Der richtige Fokus für produktivere Arbeit

Im Content Marketing gibt es viele unterschiedliche Aufgaben für den Mitarbeiter. Das führt leicht zum Chaos. Vladislav Melnik schreibt im Affenblog, dass es besser sei sich auf die wichtigen Dinge zu fokussieren und diese dann lieber richtig zu machen, anstatt alles ein bisschen. Klingt erstmal logisch, wendet man im Alltag ja auch oft an.

Treffendste Metapher: Man kann nicht gleichzeitig zwei Hasen jagen. Deswegen gibt er 10 Tipps, wie Sie herausfinden können, auf was Sie sich fokussieren sollen und wie Sie das ganze managen können.

  1. Habe ein Warum, das dich motiviert
  2. Habe ein klares Ziel
  3. Habe eine klare Content-Positionierung
  4. Erstelle einen Redaktionsplan
  5. Habe ein klares Design-Ziel
  6. Kopiere bestehende Konzepte
  7. Blockiere dir deine Zeit
  8. Monitore deine Kennzahlen
  9. Recycle deinen Content
  10. Übe fleißig

Fazit:

„Beim Fokussieren kommt immer etwas zu kurz. Das musst du akzeptieren.“

Damit man nicht im Chaos versinkt, muss man sich auf wichtige Dinge fokussieren. Dass dann die unwichtigen Sachen zu kurz kommen ist klar. Das ist aber auch okay so.




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Anna HellmannCrème de la Crème 14/17: neue Website-Trends, die Trick-Falle & der richtige Fokus für produktivere Arbeit
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