Blog

In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

best-of-content-marketing.png

Crème de la Crème 12/17: Adidas neue Ausrichtung, die Nutzung von Live-Videos und 6 Fehler die Ihrer Marke schaden können

Facebook-Live als neue Plattform

Posts, Blogs, Videos, das sind alles Formate die schon etabliert sind und die viele Unternehmen bereits erfolgreich verwenden. Etwas Neues sind Live Videos. Nina Radetich geht in ihrem Blogbeitrag diese Woche vor allem auf die Vorteile von Facebook Live Videos ein. Dabei gibt sie gleichzeitig auch Beispiele, wie Sie in diesen Videos auftreten und was Sie zeigen können.

Sie können eine wöchentliche Show einrichten oder mit dem Handy Ihr Büro und die Mitarbeiter bei der Arbeit zeigen (aber natürlich nur, wenn diese nichts dagegen haben). Meiner Meinung nach sind die spontanen Einfälle am authentischsten und kommen dem Konzept des Live Videos zugute. Es wirkt nicht einstudiert und die User sind hautnah dabei. Währenddessen können diese auch Kommentare schreiben, auf die Sie gleich antworten können. Näher geht es kaum zwischen Nutzer und Unternehmen.

Für Inbound- und Content Marketing besonders interessant ist der zusätzliche Hinweis, dass Sie in den Videos CTAs einsetzen können, um auf Ihre kostenfreie E-books oder anderes hinzuweisen.

 

Raus aus dem Fernsehen

„Kennst du die neue Werbung von Adidas? Die ist echt cool, …“

„Ich hab keinen Fernseher, ich schaue keine Werbung“

– ist oft die Antwort, mit einem Hauch von Hohn. Also gut, mittlerweile habe ich selbst leider auch keinen Fernseher mehr, da wir ihn eben eigentlich gar nicht mehr brauchen. Aber wenn ich einen hätte, würde ich persönlich gerne Werbung anschauen. Ich liebe es zu sehen, wie Unternehmen ihr Image ändern oder wie die neuste Kampagne aussieht. Das müssen wir in unserer Branche ja eigentlich auch wissen. Aber durch Netflix, Amazon Prime und Co, Fernsehsender mit eigenen Livestream wie ProSieben oder RTL und dem aussterbenden DVB-T, kommt langsam der Tod des Fernsehens.

Ein Unternehmen, welches vor Beginn der Eiszeit zumindest größtenteils aussteigt ist Adidas. In Niklas Lewancziks Blogbeitrag werden uns die Gründe und die aktuellen Umstände des Unternehmens präsentiert.

Ich war überrascht, wie stark Adidas seinem Konkurrenten Nike noch hinterher hingt. In einem Quartal macht Nike so viel Umsatz wie Adidas im ganzen Jahr. (!!!) Das ist viel.

Da vor allem die jungen Leute zwischen 20 und 30, wie bereits erwähnt, gar keinen Fernseher mehr haben, setzt Adidas auf diese.

Das bedeutet, raus aus dem Fernsehen und das dafür verwendete Budget für den digitalen Auftritt nutzen. Das ist extrem viel Geld wenn man bedenkt, dass die Ausgaben allgemein für soziale Medien zumindest momentan noch niedriger sind als die in Fernsehwerbung.

Im neusten Artikel von Horizont online werden globale Veränderungen in Bezug auf die Werbeausgaben präsentiert. Dabei ist es bereits so, dass TV mittlerweile auf Platz 2 ist, nach dem Internet. Im Vergleich zu Zeitungen und Zeitschriften wird in das Fernsehen allerdings noch recht gut investiert. Im Artikel gibt es viele Diagramme und Fakten, die alle auf eins hinweisen: Digitale Medien und vor allem soziale Medien sind die Zukunft. Das heißt, Adidas folgt eigentlich nur dem, was offensichtlich unvermeidbar ist.

Wir sind gespannt was sich Adidas dabei einfallen lässt. Es ist generell zumindest schon mal sinnvoll für alle Unternehmen zu überlegen, wie viel sie noch auf die klassische Werbung setzen oder ob sie ihren Fokus auch lieber auf digitale Medien setzen sollten.

 

Keine 6 Tipps, sondern 6 Fehler

Juntae Delane hat uns diese Woche 6 kurz zusammengefasste, aber gut argumentierte Beispiele dafür gegeben, wie man seiner eigenen Marke schaden kann. Dazu zählen unter anderem das zu kleine Social Media Netz, was potenzielle Follower abschrecken könnte, eine nichts aussagende Website oder das Corporate Design, welches eben nicht Corporate ist, sondern komplett widersprüchlich in sich.

Natürlich ist das jetzt nichts völlig Neues, aber es war trotzdem ganz erfrischend nicht immer zu lesen wie man es richtig macht, sondern wie man es eben falsch macht. Dabei wird einem das Problem viel bewusster. Wenn jemand Ihnen sagt Sie brauchen ein einheitliches Design, denken Sie vielleicht dass Sie das schon haben werden. Aber wenn man sagt Sie schaden Ihrer Marke damit, dann denken Sie vielleicht intensiver drüber nach. Ist mein Design wirklich einheitlich? Wie könnte es besser werden?

Diese 6 Punkte können Sie ganz leicht selbst in Ihrem Unternehmen analysieren, Ihre eigenen Fehlerquellen finden und dann beheben.




P.S.: Ihnen gefällt unser Wochenrückblick? Abonnieren Sie unsere Blog-News und erhalten Sie einmal wöchentlich die aktuellen Beiträge per E-Mail.




Anna HellmannCrème de la Crème 12/17: Adidas neue Ausrichtung, die Nutzung von Live-Videos und 6 Fehler die Ihrer Marke schaden können
Teile diesen Artikel

Diskutiere mit