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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 11/17: visuelle Trends 2017, 5 Tipps zur Content Optimization und Fords Weg aus der Krise

Getty Images Trends 2017

Anastasia Dyakovskaya hat uns diese Woche im newscred Blog die visuellen Trends 2017 von Getty Images vorgestellt. Ich muss zugeben, ich war begeistert! Zu jedem Trend gibt es eine kurze Beschreibung und ein Video. Beim einen Trend hab ich gelacht, beim anderen kamen mir die Tränen. Also alles etwas emotional, aber sehr spannend!

Ein Trend hieß zum Beispiel „Unfiltered“, die Rückkehr zur Echtheit sozusagen. Die Werbeagentur Ad Council entwickelte während des NFL Pro Bowls in Orlando im Januar einen Werbespot. Die KissCam wurde benutzt, um nicht „dem Standard“ entstprechende Pärchen zu zeigen. Homosexuelle, Menschen mit gewissen Einschränkungen, alte Pärchen, Pärchen aus unterschiedlichen Kulturen. Der Werbespot lief unter dem Titel „Love Has No Labels“ und hatte einen riesigen Erfolg. Dies lag zum großen Teil daran, dass die Menschen ohne es zu wissen mit der KissCam gezeigt wurden und ihre Liebe so nicht hätte authentischer gezeigt werden können.

Wir fallen alle nicht mehr auf die gestylten Schauspieler rein, wir wollen echte Menschen! Also bieten Sie sie Ihren Kunden doch. Mittlerweile werben immer mehr Unternehmen wie zum Beispiel der RMV-Verkehrsbund im Rhein Main Gebiet mit seinen eigenen Mitarbeitern als „Models“ auf Werbeplakaten.

Der Trend „Virtuality“ hat mich auch überzeugt: Hier geht es darum, dass wir heutzutage durch neue Technologien trotzdem hautnah dabei sein können. Auch wenn wir ganz woanders sind. Thailands Touristik hat als Werbespot vier 360-Videos erstellt, bei denen die Landschaft, die Menschen und die Kultur des Landes gezeigt wird.

Wenn Sie sich das Video anschauen, können Sie per Mausklick Ihre Sicht in alle Richtungen drehen. Dabei können Sie aus dem Tuk-Tuk (die thailändische Riksja) seitwärts raus schauen, rückwärts über den Dschungel fliegen oder die Decke der Tropfsteinhöhle betrachten. Man hat dadurch ein viel persönlicheres Erlebnis. Wenn es auch noch mit Musik hinterlegt ist, hat man einen sehr emotionalen Zugang. Als wäre man live dabei. Ich sehe nicht nur das, was mir die Kamera vorgibt, sondern kann mich wie in der Realität absondern und anschauen auf was ich gerade Lust habe – was mir wichtig ist.

Ich denke, dass diese Art des Erlebens in Zukunft noch viel stärker wird. In vielen Bereichen kann es helfen Ihrem Kunden bereits einen besseren Einblick in den Kauf zu geben. Wie könnten die neuen Büroräume aussehen? Wie ist es denn so in einer Fabrik, die aber 1.000 km entfernt ist? Wie sieht das Produkt in meinen vier Wänden aus?

Der Blogbeitrag hat noch vier weitere Trends, die sich auch auf gesellschaftliche Veränderungen beziehen: Globalisierung, lockerere Umgangsformen, unabhängige, starke Frauen und der neue Farbrausch.

 

5 Tipps zur Content Optimization

Alle wollen Content. Viele nutzen es. Bei nicht allen klappt es. Stefanie Flaxman gibt uns 5 Fehlerquellen und dafür jeweils Tipps für die Content Optimization. Zu Beginn ihres Beitrags gibt sie uns ein sehr einleuchtendes Beispiel, warum es so wichtig ist, sich für den Kunden von anderen abzuheben.

Vier neugebaute Häuser können in einer Straße direkt nebeneinander scheinbar gleich aussehen. Es ist aber sicher, dass Interessenten trotzdem einen Liebling haben. Der eine mag lieber den größeren Balkon, der andere den weißen Zaun, wieder ein anderer das größere Wohnzimmer – was ein anderer nicht braucht. Daran sieht man, dass die kleinsten Änderungen den Kunden trotzdem entscheiden lassen für was er sich interessiert – und für was nicht.

Das bedeutet für Sie, dass Sie ganz genau analysieren müssen, was Ihre Buyer Persona favorisiert und was eher nicht. Es ist nicht schlimm, wenn nicht jeder interessiert ist. Das macht nichts! Hauptsache Ihre Buyer Persona fühlt sich angesprochen und kann diese Informationen auf keiner anderen Seite finden. Ein hoher Rank bedeutet vielleicht viele Clicks, aber nicht wie lange die jeweiligen Menschen auf der Seite bleiben und vielleicht doch lieber woanders weiter suchen.

Stefanie geht in ihrem Beitrag auf Fehlerquellen ein, die dazu geführt haben könnten, dass Ihre Buyer Persona doch lieber woanders weiter sucht. Dabei geht es zum Beispiel um falsche Überschriften, nicht aussagekräftigen Inhalt oder falsche Vorgehensweisen beim Bearbeiten der Seite. Toll ist, dass sie auch immer Tipps gibt, wie man diese Fehler „reparieren“ kann.

 

Fords Erfolg aus der Krise

Die Wirtschaftskrise 2008 hat viele amerikanische Unternehmen hart getroffen. Ein Unternehmen, dass sich sehr erfolgreich aus der Situation herausbrachte, war Ford. Denise Lee Yohan stellt uns deren Erfolgsrezept vor. Dabei geht es vor allem darum, sich auf die Gründungsgedanken zurückzubesinnen.

Sich auf die ersten Gründungsgedanken zu beziehen kann generell eigentlich immer ein guter Schachzug sein. Warum wurde denn Ihr Unternehmen gegründet? Was war das Ziel? Was war damals die Buyer Persona? Natürlich kann sich ein Unternehmen immer verändern und wachsen, aber wenn etwas schiefläuft, sollte man sich fragen warum und wie es früher war als es noch besser lief.

In Fords Fall war der Gründungsansatz Autos zu verkaufen, die sich jeder leisten kann. In der Krise, Jahrzehnte nach der Gründung, hatten sie aber Luxusmarken wie Aston Martin oder Jaguar im Programm. Die Konsequenz: Zurückbesinnen auf damals – alle Luxusmarken verkaufen und den Fokus wieder auf die Masse setzen. Und es hat funktioniert! Im Beitrag wird der ganze Prozess ausführlich geschildert und meiner Meinung nach könnten viele Unternehmen auch über diesen Ansatz nachdenken.

 

 




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