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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Storytelling wie bei Pixar – Wie Sie Ihren Content zum Kassenschlager machen können

Die Macher von Nemo, Toy Story, Monster AG und Co. plaudern aus dem Nähkästchen und erzählen, wie sie eine neue Geschichte angehen. Das Ganze wird unter dem Namen „Pixar in a Box – The Art of Storytelling“ in 6 Kursen bei der Khan Academy angeboten und ist für frei zugänglich. Jeder, der sich für das Thema Filmemachen interessiert und eine Guideline zur Entwickung einer wirklich guten Geschichte braucht, kann sich Tipps zu folgenden Themenbereichen abholen und Übungen mitmachen:

  1. We are all Storytellers (bereits online)
  2. Character (ab Ende März 2017)
  3. Structure
  4. Visual Language
  5. Filmmaking grammar
  6. Storyboarding

Aber auch wenn es natürlich hauptsächlich um’s Filmemachen geht: wenn sie bei Pixar eins können, dann Geschichten erzählen. Und das ist es doch, was auch in vielen Guides zum Thema Inbound- und Content Marketing gefordert wird – ganz besonders was den Content-Teil betrifft.

Was also können wir aus dem ersten Kurs von Pixar für unser Storytelling lernen?

In „We are all Storytellers“ geht es erst einmal grob darum, den Geschichtenerzähler in sich wahrzunehmen bzw. wiederzuentdecken. Denn, wie Mark Andrews von Pixar richtig sagt, fangen wir schon auf dem Spielplatz oder im Kindergarten an uns Geschichten auszudenken.

[I began telling stories] out on the playground where you’re making up stories or playing in the backyard where we’re making up whole worlds.
(Your unique perspective, 0:59 Min.)

Außerdem werden wir als Schüler des Kurses dazu angeregt auszuprobieren, welche Geschichten (für uns selbst) besonders ansprechend sind und warum. Wir haben die beiden wichtigsten Take aways für Ihr Inbound- und Content Marketing zusammengefasst:

Ihre einzigartige Perspektive

Geschichten können nur gut sein, wenn sie echt sind. Um das zu sein, müssen sie eine persönliche Note des Autors beinhalten. Hier zählt laut Pixar vor allem die einzigartige Perspektive, die Sie auf die Welt haben.

Niemand hat genau das erlebt und die Erfahrungen gemacht, die Sie gemacht haben. Und niemand würde davon so erzählen, wie Sie. Entsprechend können und sollten Sie Ihre eigenen Emotionen in die Geschichte einbringen, um Ihr Publikum so auf einem emotionalen Level anzusprechen.

Denn: andere haben sicherlich schon einmal in ähnlichen Situationen gesteckt und können sich daher mit Ihren Erzählungen und Empfindungen identifizieren.

Wenn Sie also Texte für Ihr Inbound- und Content Marketing schreiben, lassen Sie ruhig durchblicken, dass Sie aus Erfahrung sprechen und seien Sie ehrlich, wenn Sie etwas frustriert oder natürlich auch gefreut hat. Dadurch wirken nicht nur Ihr Beitrag und Ihre Tipps glaubwürdiger, sondern auch Sie selbst.

Was wäre, wenn …

Um neue Geschichten in Schwung zu bringen und den kreativen Prozess anzustoßen, fragen sich die Mitarbeiter bei Pixar „was wäre, wenn…?“. Mit dieser Frage schalten Sie laut Sanjay Patel Ihre Logik aus und lassen der Kreativität freien Lauf (What if…, 0:53 Min.).

In einem solchen Szenario kann schließlich alles passieren: Ein Mann könnte mit seinem Haus um die halbe Welt reisen. Die Spielzeuge in Kinderzimmern könnten lebendig werden, sobald die Kinder weg sind. Ein einzelner Roboter könnte versuchen die Erde aufzuräumen.

Bei diesem Take away geht es mir allerdings nicht draum, dass Sie sich für Ihre eigenen Inhalte abstruse Plots ausdenken sollten. Vielmehr finde ich es wichtig, dass Sie versuchen kreativ an die Probleme heranzugehen und Ihren Content fachlich korrekt, aber trotzdem unterhaltsam zu präsentieren. Und natürlich so, dass er für Ihre Buyer Persona attraktiv ist.

Ein großartiges Beispiel hierfür ist der Artikel zum Jargon Monster, den wir ins Deutsche übertragen haben: Im Prinzip ging es Jay Acunzo nur darum eine ordentliche Definition des Begriffs Content Marketing zu besprechen. Damit der Artikel aber nicht nur aus einer langweiligen Aneinanderreihung von Fachworten besteht, hat er sich eine Art Kampf zwischen dem Jargon Monster und der nackten Wahrheit ausgedacht.

Was ist Content Marketing wirklich?

Innerhalb dieser Geschichte macht es viel mehr Spaß sich über die Definition Gedanken zu machen. Außerdem ist es so einfacher sie sich zu merken.

» Was wäre also, wenn die Website selbst erzählen würde, weshalb sie so lange zum Laden braucht?

» Was wäre, wenn Sie Ihre Tipps in Reimform verfassen?

» Was wäre, wenn Ihre Infografik Gifs enthalten würde?

» Was wäre, wenn Ihr eBook interaktiv wäre und Leser über unterschiedliche Antwortmöglichkeiten selbst den Ausgang der Geschichte bestimmen könnten? (Delight Games hat dieses Format für Leseratten quasi perfektioniert.)

Zugegeben, solche Formate sind in der Erstellung deutlich zeitintensiver, als stinknormale Artikel. Es lohnt sich aber in jedem Fall Ihrer Buyer Persona von Zeit zu Zeit eine außergewöhlichere Geschichte anzubieten. Und zwar nicht nur für die Lead Generation, sondern auch, um Ihre Reichweite zu erhöhen – denn solche Inhalte werden viel häufiger geteilt, als einfache Texte.

Beitragsbild: Screenshot Pixar in a Box > The Art of Storytelling, Introduction to storytelling, 0:20 Min.





Download PDF: Die B2B-Inbound-Content-Marketing-Methode




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Vanessa DincklageStorytelling wie bei Pixar – Wie Sie Ihren Content zum Kassenschlager machen können
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