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Verblüffend einfach – nur 4 Dinge, die Sie bei der Optimierung Ihrer Landing Pages beachten müssen

Landing Pages sind, nimmt man diverse Artikel zu dem Thema wörtlich, Ihre fleißigsten und günstigsten Mitarbeiter.

Warum?

Weil Sie die Seiten nur einmal aufsetzen müssen und sie danach 24/7 für Sie Leads einsammeln.

Genau so wie Emails, sollten auch Landing Pages nur ein Ziel verfolgen. In dem Fall, dass jeder Besucher das Formular ausfüllt und als Lead in Ihre Datenbank aufgenommen wird. Für eine gute Landing Page braucht es im Grunde nicht viel. Sie sollten sie ganz einfach halten:

1. Setzen Sie auf den Wiedererkennungswert

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Vor allem, weil wir weniger Energie verbrauchen, wenn wir Gewohntes tun. Machen Sie es den Besuchern Ihrer Landing Page also einfach und behalten Sie den grundsätzlichen Aufbau Ihrer Website bei.

Ein Besucher, der von Ihrer Website oder einem Blogartikel abspringt und auf der Landing Page landet, muss sich nicht erst neu orientieren. Das Logo steht an derselben Stelle, die Farben sind dieselben und auch die Aufmachung der Bilder oder Videos ist bekannt.

So setzen Sie die idealen Voraussetzungen dafür, dass der Besucher sich auf den Inhalt der Seite konzentrieren kann.

2. Bieten Sie nur einen Ausgang

Für diejenigen unter Ihnen, die den Film Pagemaster (1994; s. Screenshot oben) kennen, ist klar: Es gibt nur einen Weg nach draußen.

[EXIT]

Aber, um zum Ausgang zu kommen, müssen bestimmte Aufgaben erfüllt werden. Und das geht entweder ganz oder gar nicht.

Auch Ihre Landing Pages sollten dahingehend optimiert sein, dass der einzige (erfolgreiche) Ausweg das Ausfüllen des Formulars ist. Die einzige andere Möglichkeit wäre, die Seite im Browser zu schließen. Soll heißen: Sie dürfen gerne so viele Informationen auf die Seite packen, wie Sie möchten – solange diese der Beschreibung des Angebots dienen.

Alle anderen Informationen, Links oder Menüs sollen Sie tunlichst vermeiden. Der Zweck einer Landing Pages ist es, Besucher in Leads zu verwandeln. Wenn Sie neben den wichtigen Informationen noch andere angeben, wie sollen Interessierte da noch den richtigen Ausgang finden?

Wahrscheinlicher ist, dass die Besucher von Seite zu Seite springen und im besten Fall auf einer anderen Landing Page zum Lead werden. Im schlimmsten Fall vergisst er, weshalb er überhaupt bei Ihnen gelandet ist und verlässt Sie wieder, ohne sich registriert zu haben.

(Ausgenommen ist hier selbstverständlich der Link zum Impressum, der auf keiner Ihrer Seiten fehlen darf.)

3. Zeigen Sie Besuchern, was sie bekommen

Abgesehen davon, dass Sie im Text auf Ihrer Landing Page natürlich beschreiben sollen, was einen Interessenten nach Ausfüllen des Formulars erwartet, sollten Sie ihm zeigen, was er bekommt. Auch, wenn es nur die Coverabbildung eines eBooks oder White Papers ist.

Zusätzlich können Sie natürlich auch ein paar Bilder als Slider auf der Seite einbauen. Oder auch einen kurzen Ausschnitt eines Videos – irgendetwas Visuelles, das eine Vorschau des Inhalts enthält und so die Neugierde bzw. das Interesse der Besucher steigert.

4. Verlangen Sie nicht zu viel – aber auch nicht zu wenig

Es gibt keine offizielle Regel dafür, für welche Offer-Formate, Sie wie viele Informationen als Gegenleistung fordern sollten. Aber Sie sollten Sie in Relation zu den folgenden Aspekten setzen:

  • Auf welcher Funnelstufe befindet sich der Besucher?
  • Wie viel Aufwand mussten Sie betreiben, um die Inhalte zu erstellen?
  • Ist es auch für den Besucher mehr oder weniger nachvollziehbar, wie viel Aufwand Sie in die Produktion gesteckt haben?

Für eine einfache Checkliste 27 Felder ausfüllen zu müssen, ist doch etwas krass. Da werden Sie es sehr schwer haben Leads auf der ToFu-Ebene einzusammeln. Denn, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es an anderer Stelle eine ähnliche Liste gibt, für die man nicht so viel preisgeben muss.

Andersherum ist nur das Email-Feld für ein 20-minütiges Video zu wenig. Das könnte zum einen den Eindruck vermitteln, dass das Video keine gute Qualität hat und zum anderen haben Sie dann viele Leads, die in Ihre Nurturing-Strecken kommen und Angebote erhalten, für die sie noch nicht bereit sind.

Nutzen Sie Ihren Blog, um auf die Landing Page zu verweisen

Wenn Sie weiterführende Inhalte haben, die Sie nur sehr ungern von der Landing Page herunter nehmen wollen – vielleicht, weil Sie nicht direkt der Beschreibung des Angebots dienen oder weil Sie gerne darauf verlinken würden – nutzen Sie diese für einen neuen Blogartikel. Schließlich können Sie vom Beitrag aus auf die Landing Page verweisen.

So bleibt Ihre Landing Page für die Generierung von Leads optimiert und es gibt einen weiteren Weg dorthin von Ihrem Onlineauftritt aus.

Beitragsbild: Screenshot aus dem „The Pagemaster“-Trailer





Alle Elemente eines idealen Lead Nurturing Prozesses auf einen Blick




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Vanessa DincklageVerblüffend einfach – nur 4 Dinge, die Sie bei der Optimierung Ihrer Landing Pages beachten müssen
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