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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 48/16: visueller Content; Crawler und Pop-Ups; für eine besser Coversionrate; einfache Longtail Keywords; Psychologie Grundkurs

Visueller Content richtig eingesetzt

Fangen wir den Freitag mal langsam an: und zwar mir ein paar hervorragenden Beispielen für visuellen Content.

Wie Sie sicher wissen, nehmen wir Menschen gute 80% unserer Umgebung über die Augen wahr. Nicht umsonst heißt es: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Es ist für uns um einiges einfacher, die Botschaften eines Bildes zu verstehen – und es geht vor allem viel schneller – als einen Text zu lesen.

Und genau deshalb funktioniert visueller Content, wenn er gut gemacht ist, immer besser als reiner Text.

Sujan Patel hat 11 großartige Beispiele zusammengetragen, von denen wir uns alle eine Scheibe abschneiden sollten.
Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich die Barbie-Infografik, die Hogwarts-Infografik oder das Video mit dem Lost-and-Found-Hund am besten finde 😉

Gut zu wissen: Pop-Ups können als primärer Seitenhinhalt betrachtet werden

Das nur als Kurzmeldung zwischendurch, aber dafür ist es nicht weniger interessant.

Pop-Ups sind bei Seitenbesuchern sowieso eher unbeliebt, weil sie die Sicht auf den für den Besucher interessanten Inhalt versperren. Meistens wollen sie einem auch noch etwas verkaufen – noch schlimmer!

Wir haben also gelernt, bei Pop-Ups direkt den Schließen-Knopf zu suchen, um diese Fenster so schnell wie möglich loszuwerden.

Aber: sie stören nicht nur Besucher. Auch die Suchmaschinencrawler haben ihre Probleme damit. Wenn die Pop-Ups sich nämlich direkt mit der Website öffnen, kann es passieren, dass die Cralwer die Informationen als Hauptinhalt der Seite betrachten. Sollten Sie also noch Pop-Ups benutzen, sollten Sie sie auf jeden Fall zeitlich verzögert anzeigen.

Andreas Floemer von t3n erklärt Ihnen das noch einmal ganz genau.

Conversionrate verbessern

Wo wir grade bei Pop-Ups sind: Sie können sie natürlich immernoch einsetzen, dann sollten sie Ihren Besuchern aber einen Mehrwert bieten und vor allem relevant in Verbindung mit den Inhalten auf der Seite stehen. Das ist, laut Lindsay Kolowich, eine verantwortungsvolle Nutzung von Pop-Ups. So können diese zu einer besseren Conversionrate beitragen und werden von Ihren Besuchern nicht als störend empfunden.

Außerdem gibt sie noch 4 weitere Tipps, die Ihrer Conversionrate auf die Sprünge helfen können:

  • Calls-to-Action an den natürlichen Blickpunkten platzieren.
  • Alte Blogposts mit Ankerlinks zu Ihren Angeboten aufpolieren.
  • Neue Kampagnen mit einem kurzen Launch-Post bekanntgeben.
  • Social Media zur Lead Generation einsetzen.

Ich muss sagen, dass ich die Idee mit den Pop-Ups (hier nennt sie auch Slide-ins) und die Ankerlinks am interessantesten finde – und teilweise auch ein kleines Experiment bei uns auf dem Blog aufgesetzt habe. Vor allem die Ankerlinks sind für mich eine gute Lösung, weil sie sich nahtlos in den Text einfügen lassen, sodass sie sozusagen ein unauffälliger CTA sind. Im Gegensatz zu denen unter den Blogposts oder Pop-Ups.

Wo ich nicht so ganz bei ihr bin, ist der Einfühungspost für eine neue Kampagne. Wenn ich den Post zwischen 150 und 300 Worten halten soll, dann kann dort nicht viel mehr stehen, als das, was ich auf die Landing Page schreibe. Außerdem ist es dann weniger wahrscheinlich, dass Google diese Seite für das gewählte Keyword indexiert. Dieser Post würde also eher die erneute Conversion von bereits vorhandenen Lesern/ Kontakten fördern – erst die dazugehörigen längeren Blogposts würden neue Kontakte anziehen. Da weiß ich nicht genau, ob sich der erste Post so lohnt – müsste man mal ausprobieren 😉

Warum Longtail Keywords ganz einfach zu finden sind

Dieser Artikel ist unglaublich lang und es dauert entsprechend, bis Sie ihn durchgeackert haben. Und ich meine wirklich durchgeackert: David McSweeney hat sich das Thema nämlich einmal ganz genau angesehen und eine eigene Definition für Longtail Keywords aufgestellt:

Long tail keywords are phrases with low individual search volume, and often a clearly identifiable search intent. Collectively, these long tail phrases make up the majority of search traffic on the web.

Im Endeffekt erklärt er in seinem Artikel, warum Sie für Ihre Inhalte problemlos longtail Keywords mit wenig Suchvolumen nutzen und über sie trotzdem eine Menge Traffic generieren können. Bevor ich also sein Werk zusammenfasse, möchte ich Sie lieber auf die Seite von Ahrefs verweisen – nehmen Sie sich aber ausreichend Zeit!

Psychologie Grundkurs der Internetkapitäne

Endlich ist er vollständig, der Psychologie Grundkurs der Internetkapitäne von BLOOFUSION! Und ich würde behaupten, er ist tatsächlich ein Kurs, wie er auch in der Uni gehalten werden würde. Von Statistik über das Gedächtnis bis hin zum Neurmarketing ist alles dabei.

Die Artikel sind in jedem Fall ein Lesezeichen wert!!




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Vanessa DincklageCrème de la Crème 48/16: visueller Content; Crawler und Pop-Ups; für eine besser Coversionrate; einfache Longtail Keywords; Psychologie Grundkurs
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