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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 46/16: Feinde der Schreibkust; was außer Text noch wichtig ist; hervorragende kostenfreie Bilder

Lieber einmal zu viel nachschauen

Wenn der Text Ihres Blogposts fertig ist, bedeutet das noch nicht unbedingt, dass Sie den Artikel auch sofort veröffentlichen können oder sollten. Vielleicht haben Sie ja schon eine Checkliste parat, die Sie vorher nochmal durch gehen.

Auch nach über 250 Beiträgen schaue ich immer noch auf meine Checkliste und merke oft, dass ich den more-Tag vergessen habe. Es lohnt sich also auf jeden Fall die wichtigsten Punkte noch einmal durchzugehen.

Syed Balkhi hat auch so eine Liste, die er vor jeder Veröffentlichung durch geht. Sie gefällt mir besonders gut, weil er unter anderem überprüft, ob alle Links in einem neuen Tab geöffnet werden. So bleibt Ihre Seite bei Ihren Lesern geöffent und die Wahrscheilichkeit, dass Sie nach dem Durchschauen des Fremdcontents auf Ihre zurück kehren, ist höher.

Wenn Sie Ihren Text gewissenhaft geschrieben und die 14 Punkte von Balkhis Liste durchgegangen sind, dann raus mit dem Artikel!
Das schöne an einem Blog ist ja, dass Sie die Inhalte auch im Nachhinein noch verändern können, sollte Ihnen doch etwas entgangen sein. 😉

Auch Schreiberlinge haben Feinde

Vielleicht nicht unbedingt solche, die mitten in der Nacht mit einer Waffe vor ihrem Haus auftauchen und ihnen drohen. So gefährlich ist das Leben eines Bloggers üblicherweise nicht.

Aber die Bedrohung, die von den Feinden eines Schreiberlings ausgeht, ist genau so real. Walter Epp hat die 3 größten Feinde beim Namen genannt und beschreibt, wie wir ihnen den Garaus machen können:

  • Die Angst davor, unperfekt zu sein. Sie sollten sich lieber auf das konzentrieren, was gut ist. Und das, was unperfekt ist so lassen. Nicht umsonst heißt es doch „Nobody is perfect“, das ist nicht nur ein Spruch, sondern eine Tatsache. Vielleicht macht das kleine Bisschen Unperfektheit auch Sie und Ihren Stil aus.
  • Die Angst vor Fehlern. Die hängt natürlich ziemlich eng mit der Unperfektheit zusammen. Aber hey, Sie sind keine Maschine, sondern ein Mensch (Tim Bendzko hat dazu ein schönes neues Lied geschrieben). Wenn also Fehler passieren, hilft es nichts den Kopf in den Sand zustecken. Wenn nötig, entschuldigen Sie sich und machen Sie weiter. Sie können sicher sein: dieser Fehler wird Ihnen nicht nochmal passieren.
  • Die Angst vor Kritik. Klar, Sie haben in jeden Blogpost oder jedes eBook Zeit investiert. Zeit und Mühe und im besten Fall auch Herzblut. Wenn dann jemand um die Ecke kommt und Ihren Content kritisiert, kann das schonmal unangenehm werden. Aber denken Sie immer daran: Keine Rückmeldungen bedeutet auch, dass Ihre Texte niemanden „berühren.“

Also: lesen, den eigenen Ängsten stellen, sie überwinden und in Zukunft etwas mutiger werden 🙂

Kostenfrei gute Bilder für den Blog

Schon in dem Job den ich vorher hatte, habe ich gelernt, dass die Bildrecherche eine der aufwändigsten Aufgaben ist. Schließlich hat man beim Schreiben eine gewissen Vorstellung von den Abbildungen, die man gerne verwenden würde. Und dann kann es sehr lange dauern, bis das passende Bild gefunden ist – wenn es überhaupt auftaucht.

Dazu kommt noch, dass die meisten guten Fotos nicht für umsonst zu haben sind. Verständlich, schließlich will der Fotograph ja auch seinen Lebensunterhalt verdienen. Und wenn Sie mit der Nutzung des Bildes Geld verdienen – mir kommen da zB. vor allem Geschenkbücher in den Sinn – dann sollte auch der Urheber etwas davon haben.

Im Blog verhält sich das etwas anders: Sie verdienen ja nicht DIREKT mit jedem Artikel, den Sie schreiben. Vor allem auch dann nicht, wenn Ihr Unternehmen und entsprechend Ihr Unternehmensblog noch nicht so groß sind.

Zum Glück gibt es genug Seiten, deren Bilder Sie lizenzfrei nutzen können. Einige davon haben die Kollegen von wpbeginner zusammengetragen. Wenn Sie also gerne einen Eyecatcher hätten, für den Sie nichts bezahlen wollen, dann sollten Sie sich die Zeit nehmen. Natürlich dauert auch hier die Suche so lange, bis sie das passende Bild gefunden haben, aber es lohnt sich.




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Vanessa DincklageCrème de la Crème 46/16: Feinde der Schreibkust; was außer Text noch wichtig ist; hervorragende kostenfreie Bilder
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