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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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5 psychologische Tricks für eine bessere Conversion Rate

Inspiriert von einer Infografik mit psychologischen Tricks für e-Commerce Webseiten, möchte ich hier ein paar dieser Phänomene in Bezug zu Inbound- und Content Marketing setzen. Sie können meiner Meinung nach nämlich auch gut dabei helfen Ihre Conversion Rates zu verbessern.

Reziprozität

Ein wunderbar kompliziert klingendes Wort, das quasi nur das Phänomen von Geben und Nehmen ausdrückt. Also, dass, wenn Sie einem Interessenten etwas geben – im Falle von Inbound- und Content Marketing, hilfreiche Informationen – er Ihnen etwas als Gegenleistung geben wird.

Im Prinzip baut die Inbound- und Content Marketing Methodik genau darauf auf: Sie liefern über Ihren Blog hilfreiche, kostenfreie Informationen. Wenn ein Interessent mehr erfahren möchte, muss er Ihnen seine Kontaktdaten geben und Sie versorgen ihn weiterhin mit relevanten Inhalten. Darüber erhalten Sie weitere Informationen zu diesem Lead. Und im Endeffekt soll dieses Geben und Nehmen natürlich dazu führen, dass der Lead bei Ihnen Kunde wird.

Wir überprüfen kostenfrei, ob auch Ihre Webseite von einer Inbound- und Content  Marketing Strategie profitieren kann.

Fotos und Videos

Der Mensch ist ein sehr visuelles Wesen – wir nehmen gut 80% unserer Umgebung nur über die Augen wahr. Entsprechend sollten Sie qualitativ hochwertige Fotos und Videos nutzen, um Ihren Content zu unterstützen. Nicht umsonst heißt es „Bilder sagen mehr als 1.000 Worte“.

Thematisch passende und erklärende Bilder und Grafiken helfen dabei, dass Sie Besucher besser auf einer emotionalen Ebene ansprechen und diese sich einfacher mit Ihren Inhalten identifizieren können.

Social Proof

Bedeutet eigentlich einfach nur, dass wir uns von Peer Groups beeinflussen lassen. Weil (viele) andere etwas gut finden, gehen wir davon aus, dass es gut ist, obwohl wir davon noch nie etwas gehört haben.

Mein Lieblingsbeispiel hierzu ist die Restaurantsuche im Urlaub: Während eines Spaziergangs bekommen Sie Hunger und halten nach einem Lokal Ausschau. Auf der rechten Seite der nächsten Straße ist ein richtiges Restaurant mit vielen Plätzen, chickem Ambiente und einer ansehnlichen Speisekarte; dort sitzen vereinzelt Gäste, es ist also noch genug Platz. Schräg gegenüber ist eine Art Imbiss mit nur ein paar Plastiktischen, es gibt nur 4 Gerichte und diese günstig; davor hat sich aber schon eine kleine Schlange gebildet.

Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie sich beim Imbiss anstellen und eine Wartezeit in Kauf nehmen ist höher, als die, dass Sie sich für das Restaurant entscheiden. Einfach weil so viele andere anstehen. Das würde ja schließlich nicht passieren, wenn das Essen dort nicht schmecken würde.

So können Sie Social Proof für Ihr Inbound- und Content Marketing nutzen

Nutzen Sie Aussagen Ihrer Kunden auf Ihrer Seite und in Case Berichten.
Diese müssen Sie natürlich im Vorfeld mit ihnen abstimmen. Aber gut platziert können sie Besuchern zeigen, dass Sie Ihre Serviceversprechen einhalten und zufriedene Kunden haben. Und wenn Ihre Case Berichte nicht nur aus den erfolgreichen Daten bestehen, können sich potentielle Kunden eher damit identifizieren.

Machen Sie eine Hausnummer dran.
Diese Möglichkeit eignet sich hervorragend für Ihren Blog-Newsletter. Sie sollten vielleicht nicht von Anfang an darüber schreiben, wie viele Abonnenten Sie haben – bspw. 3 oder 11 wirkt dann doch etwas armselig, das ist keine Zahl mit der Sie sich brüsten sollten. Aber Sie können Ihr Formular nach dem Motto überschreiben „XX Abonnenten können Sich nicht irren“ (für XX dann bitte die Zahl der Abonnenten einsetzen). Sie können es natürlich auch etwas genauer nehmen und statt Abonnenten Online-Marketer, Blumenhändler oder Schreiberlinge nehmen – je nachdem in welcher Branche Sie unterwegs sind und wie Sie allgemein mit Ihrer Buyer Persona kommunizieren.

Knappheit und Fear of Missing Out (FoMO)

Es liegt in unserer Natur uns vor Knappheit zu fürchten. Das ist einer der Instinkte, die uns aus der Höhlenmenschenzeit erhalten geblieben sind: Wenn das Essen knapp ist, kann das den Tod bedeuten, weil Ihnen niemand garantieren kann, dass Sie in der verbleibenden Zeit genug Nachschub finden.

Bei der Angst etwas zu verpassen handelt es sich um die Sorge Ereignisse zu verpassen und somit nicht mehr auf dem Laufenden zu sein. Das sehen Sie heute vor allem bei vielen Smart Phone Nutzern, die ständig Ihre sozialen Kanäle und auch sonst ununterbrochen Ihr Handy auf neue Nachrichten überprüfen.

So können Sie das Knappheits-Prinzip und die FoMO für Ihr Inbound- und Content Marketing nutzen

Beschränken Sie die Teilnahme an kostenfreien Events (Webinare, kleine Workshops etc.).
Das können Sie sowohl von einem Zeitpunkt oder einer Zeitspanne („Nur noch heute….“) oder auch von der Anzahl der Teilnehmer abhängig machen („Jetzt noch anmelden und einen der letzten 3 Plätze sichern“). Oder aber Sie kommunizieren von Anfang an, dass bspw. nur 20 Plätze verfügbar sind und die Anmeldung nur eine Woche läuft. Damit kombinieren Sie die beiden oben genannten Effekte: Meldet sich ein Interessent nicht an, tut es ein anderer aus seiner Branche. Dieser könnte dadurch Wettbewerbsvorteile erlangen, sodass dessen Firma besser läuft als die eigene.

Machen Sie Interessierte mit Ihren Überschriften nervös.
Die FoMO können Sie auch in die Überschriften Ihrer Blogbeiträge einarbeiten, bspw. „5 Aspekte einer perfekten Überschrift, die hervorragende Texter kennen sollten“. Der gewünschte Effekt ist folgender: ein Texter liest den Titel und hat Angst kein hervorragender Texter zu sein, wenn er nicht Ihren Artikel liest und die 5 Aspekte kennenlernt. Meistens ist das ein unterbewusster Prozess, der allerdings häufig eine durchschlagende Wirkung hat.

Seitenlayout

Hier möchte ich die einzelnen Informationen aus der Infografik zu dem Oberbegriff Einfachheit zusammenfassen: Halten Sie die Struktur einfach und verständlich, damit sich auch ein neuer Besucher direkt zurecht findet. Außerdem sollten Sie ihm nicht zu viele Auswahlmöglichkeiten bieten, da er davon sonst überfordert sein könnte und im Endeffekt nicht da klickt, wo Sie es gern hätten. Interessant finde ich auch den Vorschlag Button auf die rechte Seite zu setzen, weil wir von links nach rechts lesen.

So können Sie die Layout-Tipps für Ihre Landing Pages nutzen

Bieten Sie Interessierten nur einen Ausweg.
Das heißt natürlich nicht, dass Sie sie auf der Landing Page gefangen halten sollen. Aber eine ideale Landing Page enthält keine Links, die von dem dort vorgestellten Angebot ablenken könnten. Der einzige Ausweg bietet sich also, indem die Interessenten das Formular ausfüllen und so ein Lead werden. Laut den Tipps der Infografik sollten Sie das Formular mit dem darunter liegenden Button auf der rechten Seite platzieren.

Bieten Sie zusätzliche relevante Angebote.
In der Infografik ursprünglich für das Upselling vorgesehen, sehe ich in diesem Fall den ersten Schritt Ihrer Nurturing Strecke: Ist ein Interessent zum Lead geworden und kommt auf Ihre Thank-You-Page, kann er dort nicht nur das ursprüngliche Angebot herunterladen, sondern findet auch noch einen Teaser zu einem thematisch weiterführenden vor.





Iniziieren Sie den Kundenkontakt mit einer persönlichen URL, das bringt Ihnen mehr Response.




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