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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Crème de la Crème 42/16: guter Content ist verständlich, gute Überschriften werden geklickt, gute Seiten laden schnell

Erst einmal: Danke an Ryan McGuire für dieses geniale Foto, dass wie für unsere „Crème de la Crème“-Posts gemacht ist!
Sollten Sie mal ein außergewöhnliches Bild brauchen, schauen Sie sich auf seiner Seite Gratisography um. Allerdings nur, wenn Sie verrückte Bilder benutzen wollen, „normal“ gibt es bei ihm nicht 😉

Wie Sie guten Content erstellen

Inzwischen lesen Sie es überall: Damit Ihr Content gelesen wird, muss er qualitativ hochwertig sein. Sie müssen Ihren Lesern bzw. Kontakten einen Mehrwert bieten. Ihnen helfen. Und dazu noch besser und anders sein, als Mitbewerber.

Ganz schön … abschreckende Ansprüche. Vor allem, wenn Sie grade erst anfangen.

Und außerdem können sie meiner Meinung nach dazu führen, dass Sie ganz schnell in Fachjargon verfallen, um Ihre Expertise auszudrücken. Genau so ist es mit komplizierten, langen Sätzen.

Die Aussagen, die Sie in Ihrem Content treffen, sind sicherlich nicht falsch. Und ich möchte Ihnen auch nicht unterstellen, dass Sie keine Ahnung haben.

ABER:

Kann jeder Ihre Texte verstehen?

Guter Content leitet sich nicht unbedingt aus Ihrer hochgestochenen Wortwahl oder der Komplexität Ihres Satzbaus ab.

Vielmehr geht es darum so zu schreiben, dass jeder Ihre Texte verstehen kann. Dass Sie sich nicht verstellen müssen, um Qualität zu liefern.

Genau das beschreibt Steve Cartwright in seinem Artikel. Für ihn sind die drei wichtigsten Aspekte für guten Website-Content:

  • Im Plauderton schreiben
  • Die eigene Persönlichkeit und Stimme nutzen
  • Sich einfach und verständlich ausdrücken

Natürlich sollten Sie die Ansprüche von qualitativ hochwertigem Content, der Lesern einen Mehrwert bietet und sich von dem, was Mitbewerber anbieten, unterscheidet, nicht völlig außer Acht lassen. Versuchen Sie dabei einfach nicht so zu klingen, als hätten Sie einen Stock im Hintern.

So verbessern Sie Ihre SERP-Click-through-Rate

Eine tolle, tolle, tolle, tolle (erwähnte ich schon toll?) Infografik! Normalerweise versuche ich ja nicht so banal in eine Artikelvorstellung einzusteigen.

Aber gut, Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regeln…

Ich muss gleich dazu sagen, dass es sich um eine englische Infografik handelt. Darum bin ich nicht 100%ig sicher, ob sich die Tipps so mir nichts, dir nichts auf deutsche Überschriften anwenden lassen.

Und trotzdem kann ich Ihnen nur ans Herz legen, sich die Grafik von Larry Kim und Brian Dean einmal anzusehen. Und wenn es nur dafür ist, um über das Einhorn in der Grafik zu organischen Rankings zu schmunzeln.

Also, jetzt mal ganz im Ernst: Mir gefällt diese Schritt-für-Schritt-Anleitung so gut, weil ich den Ton mag, in dem sie geschrieben ist. Die Anleitung klingt einfach so, als wäre es kein Problem Esel in Einhörner – also schlechte Click-trough-Rates auf den Google SERPs in hervorragende – zu verwandeln.

Und dafür brauchen Sie keinen Zauberstab oder -trank.

Sie müssen einfach nur weniger krampfhaft versuchen Ihre Keywords unterzubringen, als an die Emotionen der Leser zu appellieren.

Am besten gefallen hat mir Tipp / Schritt Nummer 11.

CTR verbessern mit Social Media

Überschriften über Social Media testen und für den Atikel anpassen.

Sie können die unterschiedlichen Headlines über Ihre Social Media Kanäle testen und sie für den Artikel anpassen, wenn sich ein Trend herauskristallisiert. Ist mir selbst irgendwie noch nie so in den Sinn gekommen.

So halten Sie mit der Aufmerksamkeitsspanne Ihrer Besucher mit

Wenn wir alle einmal ganz ehrlich sind, dann gleichen wir inzwischen dem weißen Kaninchen aus Alice im Wunderland: Keine Zeit, keine Zeit… viel zu spät, viel zu spät…

Mal davon abgesehen, dass wir uns unter anderem mit Terminen zupflastern, damit wir darüber reden und vom Gegenüber bewundert werden können, wie viel wir doch schaffen (jetzt fragen Sie sicher empört „Waaas?!“, aber wenn Sie ehrlich sind, ist es doch so – unter anderem), haben wir uns inzwischen auch daran gewöhnt schnell das zu bekommen, was wir wollen.

Vor allem dann, wenn es um Informationen geht, die wir online nachschauen. Und auch wenn man normalerweise nicht von sich auf andere schließen sollte, können Sie davon ausgehen, dass es „allen anderen“ auch so geht.

Es sollte Ihnen also nicht schwer fallen sich in Ihre Persona hinein zu versetzen. Und sich vorzustellen, Sie rufen eine Webseite auf. Diese lädt. Und lädt. Und lädt. Uuuund lääääädt.
Was tun sie also?

Genau, spätestens nach 3 oder 4 Sekunden gehen Sie zurück zu den Suchergebnissen und versuchen es woanders.

So, und damit das mit Ihrer Seite nicht passiert, sollten Sie sich durchlesen, was Gregg Christal zur Verbesserung der Ladezeit zu sagen hat. Mit nur 5 Änderungen können Sie Ihre Seite nämlich beschleunigen und so eine hohe Absprungrate vermeiden:

  • Bilder im richtigen Format nutzen
  • den Browser vorladen lassen
  • die Seite komprimieren
  • den CSS-Code optimieren
  • Scripte hinten anstellen

Vielleicht können Sie nicht alle Änderungen selbst vornehmen, aber wenn Ihre Seite schlecht oder langsam lädt, können Sie Ihre Kollegen in der IT bitten mal ein Auge auf diese Punkte zu werfen.




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Vanessa DincklageCrème de la Crème 42/16: guter Content ist verständlich, gute Überschriften werden geklickt, gute Seiten laden schnell
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