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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 37/16: Themenfindung mal verrückt; so gehen hervorragende Listen; Tool-Test zur Lead Generation; weitere Fundstücke

Für den nächsten Blogbeitrag (oder auch das nächste eBook) einfach mal die Perspektive wechseln

Der Artikel hat mich angesprochen, weil es da hieß „5 ausgeflippte Ideen, an einen Text ranzugehen„. Ausgeflippt finde ich eigentlich immer gut, weil dabei Ergebnisse zu Tage kommen können, die Sie so von sich gar nicht erwartet hätten. Und die Tipps von Gitte Härter sind tatsächlich … anders, bspw.:

  • Schreiben Sie aus der Sicht einer anderen Person
    Dazu muss gesagt sein, dass Sie schon ein wenig Wissen über diese Person haben müssen. Familie, Freunde oder Arbeitskollegen sind dafür natürlich prädestiniert. Aber Sie können sich auch aus der Perspektive einer bekannten Persönlichkeit schreiben, solange Sie sich eine Vorstellung von deren Arbeitsweise machen können. Einen Artikel schreiben, wie Jackson Pollock seine Gemälde erstellt, stelle ich mir bspw. zwar amüsant, aber auch schwierig vor – wo er doch sehr aktiv „einfach nur“ Farbkleckse auf der Leinwand verteilt.
  • Verfassen Sie hilfreiche Tipps – mit x-beliebigen Gegenständen
    Da wird ein Küchensieb zum Stimmcoach oder ein Socken zu einem Kritiker. Sie legen ein Thema fest, ohne die geringste Ahnung zu haben, was die Tipps im Endeffekt sein werden. Und das ist das Gute an dieser Übung: Sie müssen sich intensiv damit auseinander setzen, damit Ihre Ratschläge auch wirklich gut sind.
  • Verdrehen Sie Bekanntes
    Ein Tipp, den ich schon des Öfteren gelesen habe: Nehmen Sie einen bekannten Spruch, Slogan oder eine (echte!) Redewendung und verändern Sie sie ein wenig. Und zwar so, dass es beim Lesen überrascht.

    Ich habe bspw. diese Woche mehrere Leute mit Shirts oder Beuteln gesehen, auf denen „Kiss My Airs“ anstatt „Kiss My Ass“ stand (eine Kampagne von Nike, falls es Sie interessiert). Meiner Meinung nach ein großartiges Wort- bsw. Klang-Spiel: Man rechnet bei der Kombination „Kiss My A“ mit einer unfreundlichen Aussage und wird stattdessen dazu aufgefordert die Schuhe der Person zu küssen. Eine Überraschung, die das Interesse weckt und dafür sorgt, dass ich weiterlesen möchte – in diesem Fall also, dass ich nachgesehen habe, ob die Personen auch wirklich diese Schuhe tragen.

Besonders wichtig war neben diesen wirklich ungewöhnlichen Einstiegsideen für mich allerdings der letzte Absatz:

PS: Bitte drandenken, dass das nur Ideen für die Themenwahl sind. Nicht einfach aus dem Stand losschreiben. Gerade bei einem kreativeren Anfang gerät sonst schnell die Substanz in den Hintergrund.

Ihre Texte sollen schließlich immernoch zum Kommunikations-Ton Ihres Blogs und Ihres Unternehmens passen, für Ihre Buyer Persona relevante Themen enthalten und ihr bei der Problemlösung unter die Arme greifen.

So schreiben Sie einen wirklich nützlichen List-Post

Ob das denn so schwierig ist, habe ich mich im ersten Moment gefragt und dabei natürlich auf mein Hintergrundwissen und meine über zwei Jahre als Bloggerin für Xengoo zurück gegriffen.

ABER:

Im Endeffekt finde ich diesen Artikel von Björn Tantau richtig gut. Jeder Blogger fängt mal klein an und auch wenn es ziemlich einfach ist, eine Liste zu schreiben, gibt es genug Dinge, die Sie immer beachten sollten.

Beispielsweise eine Erinnerung daran, dass Sie Tipps schreiben sollten, wenn es eine Tipp-Liste sein soll. Bei einer Schritt-für-Schritt-Anleitung sollten Sie die Schritte durchgehen und nicht zu viel an weiterführenden Informationen hinzufügen. Oder der Hinweis, dass bspw. eine solche Anleitung logisch aufgebaut sein sollte, sonst können Leser die Schritte nicht nachmachen, springen von Ihrer Seite ab und kommen wahrscheinlich nicht wieder.

Die 10 Tipps von Björn Tantau sind perfekt für Einsteiger. Ich finde, sie eignen sich auch für Fortgeschrittene oder Profis sehr gut, um einfach mal zu überprüfen, ob die eigene Art Listen aufzubauen den tantauschen Regeln folgt… oder Sie wundern sich einfach nur, warum Sie noch nicht auf die Idee gekommen sind so einen Post zu verfassen 😉

Testbericht zur Lead Generierung mit Marketo, HubSpot, Pardot und dem LinkedIn Sales Navigator

Michael Bernau von Netpress hat sich die Zeit genommen und vier unterschiedliche Tools zur Lead Generation getestet. Ohne zu viel von seiner Bewertung wiederholen zu wollen, hier eine ganz kurze Zusammenfassung:

  • Marketo: High-End Marketing Automation Software für Profis
  • Pardot: Besonders praktisch für Unternehmen, die Salesforce nutzen und technisch versierte Mitarbeiter haben
  • HubSopot: Ganzheitliche, einfach zu bedienende All-in-One Marketing Software
  • LinkedIn Sales Navigator: Geeignet für Lead-Recherche auf Vertriebsseite

Schauen Sie sich den gesamten Vergleich an, wenn Sie noch nicht sicher sind, welche Option Sie nutzen wollen.

Weitere Fundstücke dieser Woche:

Außerdem möchte ich Ihnen noch zwei weitere Artikel mit auf den Weg geben, bei denen ich allerdings das Gefühl habe, ich beraube Sie der Leseerfahrung, wenn ich sie zusammenfasse. Daher sei nur kurz gesagt, dass beide unglaublich ausführlich sind, mit genialen Beispielen und Tipps. Nehmen Sie sich für’s Lesen genug Zeit oder speichern Sie den Link, wenn es grade einfach nicht passt. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Warum es sinnvoll ist, weniger Content zu produzieren und mehr datenbasiert zu optimieren (Content Audit Guide)

How to Write a Content Marketing Strategy Step-by-Step [w/ Strategy Template!]




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Vanessa DincklageBest of 37/16: Themenfindung mal verrückt; so gehen hervorragende Listen; Tool-Test zur Lead Generation; weitere Fundstücke
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2 Kommentare

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  • Romy Fuchs - 20. September 2016 Antworten

    Crème de la Crème – herrlich.
    Vielen Dank für die Aufnahme unseres Blogartikels.
    Grüße

    Vanessa Dincklage - 20. September 2016 Antworten

    Sehr gerne!
    Wir behalten euch ab jetzt mal im Auge 😉 LG

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