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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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3 Gründe für Inbound- und Content Marketing – auch in Ihrer Branche

Richtig gemacht, sorgen Inbound- und Content Marketing nicht nur dafür, dass Sie mehr Erstbesucher auf Ihrer Seite haben, sondern auch für mehr wiederkehrenden Traffic. Mal ganz davon abgesehen, dass Sie damit eine Vertrauensbasis bei Ihren potentiellen Kunden aufbauen. Einfach, weil Sie sie nicht mit Ihren Angeboten bedrängen.

Es gibt viele Gründe, das eigene Marketing umzustellen. Wir stellen Ihnen hier drei davon vor:

1. Es kommen Personen auf Ihre Seite, die noch nie von Ihnen und Ihren Produkten oder Services gehört haben

Inbound- und Content Marketing erhöhen die Auffindbarkeit Ihrer Website; es werden also nicht nur Ihre schon vorhandenen Kunden auf die Seite kommen – sondern auch solche Personen, die Sie nicht unbedingt kennen.

Wie Sie dann auf Ihre Website finden?

Ganz einfach: Sie legen den Fokus nicht auf die Vorteile Ihrer Angebote, sondern auf die Keywords, die Ihre Buyer Persona bei Suchanfragen nutzt.

Eine Buyer Persona ist die Grundlage für Ihre Inbound- und Content Marketing Strategie. Sie stellen sie unter anderem aus dem zusammen, was Sie über Ihre bisher vorhandene Zielgruppe wissen. Viel wichtiger ist aber das, was Sie in Interviews mit aktuellen Kunden und Personen, die im Endeffekt doch nicht bei Ihnen gekauft haben, herausfinden.

Die Worte und Phrasen, die bei diesen Interviews am häufigsten genannt werden, bauen Sie an unterschiedlichen Stellen auf Ihrer Seite ein und werden im besten Fall von Google für genau diese Begriffe gerankt.

Das ist der Inbound-Teil des Inbound- und Content Marketings: Die Personen kommen ‚von alleine‘ auf Ihre Seite, anstatt dass Sie von outbound Anzeigen oder Spots angesprochen werden.

2. Besucher kommen gerne auf Ihre Seite zurück, weil sie bei Ihnen etwas lernen…

… anstatt nur mit Branchenjargon und Preislisten konfrontiert zu werden.

Natürlich lässt sich Ihre Website nicht unendlich sinnvoll mit neuen Seiten erweitern, sodass Sie auch mit der Unterbringung von Keywords an Ihre Grenzen geraten. Darum ist ein zentraler Bestandteil des Inbound- und Content Marketings ein Unternehmensblog; er ist der Anfang des Content Marketing-Teils Ihrer Strategie.

Er bringt Ihnen in jedem Fall die folgenden Vorteile:

  • Google bewertet aktive Seiten besser als statische. Mit jedem neuen Artikel den Sie veröffentlichen, zeigen Sie dem Algorithmus, dass Sie online aktiv sind und Ihre Seite auf dem neusten Stand ist.
  • Sie können jeden Artikel auf eines Ihrer Keywords optimieren. Jeder Beitrag ist eine Seite, die so für eines Ihrer Keywords in den Index aufgenommen werden kann – das erhöht Ihre Sichbarkeit (wie oben in 1. Schon erwähnt).
  • Indem Sie nicht nur über Ihre Produkte und Ihr Unternehmen schreiben, sondern branchen- und Buyer Persona-spezifische Themen behandeln, bauen Sie Ihren Expertenstatus aus. Und liefern Ihrer Persona gleichzeitig, was Sie sucht: nützliche Informationen.

Diese nützlichen und praxisorientierten Informationen veröffentlichen Sie in Form von Blogposts. Nach dem Lesen sollten Besucher in der Lage sein, ihr Problem mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln in Angriff zu nehmen.

Warum Sie dann wieder auf Ihre Seite kommen sollten?

Ganz einfach: Die Besucher müssen für die nützlichen Lösungsansätze kein Geld in die Hand nehmen. Sie können Teile Ihrer Pain Points beheben, indem Sie Ihren Beschreibungen folgen. Sie lernen ein paar Fachbegriffe und erhalten allgemeine Hintergrundinformationen, die ihnen die Arbeit erleichtern. Würden Sie da nicht auch immer wieder hingehen?

3. Über das werbefreie Schulen von Leads wissen diese genau, was sie brauchen und vertrauen Ihnen

Schon mit Ihren Blogartikeln helfen Sie Ihren Lesern, Probleme zu beheben und die Performance – welcher Art auch immer – zu verbessern. Aber nicht alle Tipps und Taktiken lassen sich in einem Blogbeitrag ausreichend und tiefgehend besprechen.

Wollen Sie Informationen ausführlicher erläutern, erstellen Sie nach Ihrer Inbound- und Content Marketing Strategie weiteren kostenfreien Content; bspw. eBooks, Checklisten, Videos oder Webinare. Auf diese weisen Sie thematisch passend unterhalb Ihrer Artikel hin.

Eine thematisch angepassten E-Mail Strecke versorgt Ihren Leads mit eben diesem ausführlicheren Content. Das ist das so genannte Lead Nurturing, es geleitet Ihren Lead durch Ihren Funnel und schult ihn soweit, dass er am Ende ziemlich genau weiß, was er braucht.

Ganz wichtig: Auch diese Angebote kosten kein Geld, sondern nur Kontaktinformationen, sodass Sie Ihren Lead mit für ihn relevanten Inhalten versorgen können. Außerdem ist der größte Anteil Ihres Nurturing-Funnels frei von Eigenwerbung, das bringt Ihnen schnell das Vertrauen Ihrer Interessenten ein.

Am Ende weiß Ihr Lead ziemlich genau, wie er seine Performance verbessern kann – das hat er von Ihnen und Ihrem Content gelernt, ohne, dass Sie ihm ständig eines Ihrer Produkte unter die Nase gehalten haben. Die Wahl der Nummer Ihres Vertriebs ist entsprechend um einiges wahrscheinlicher als die eines Mitbewerbers, der hauptsächlich mit niedrigen Preisen oder einfacher Bedienbarkeit wirbt. Für Ihre Kollegen im Vertrieb werden Gespräche mit gut informierten Inbound Leads im Endeffekt angenehmer verlaufen.




Download PDF: Die B2B-Inbound-Content-Marketing-Methode



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