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10 Möglichkeiten, Ihre Blogposts vor und nach der Veröffentlichung zu optimieren – Teil 1

Als Unternehmensblogger wissen Sie: Mit der Veröffentlichung eines Blogartikels ist es noch lange nicht getan. Sie müssen sich vorher schon Gedanken über die Suchanfragen Ihrer Buyer Persona machen und die entsprechenden Keywords in Ihrem Beitrag einbauen. Außerdem weiterführende Inhalte suchen, Abbildungen erstellen und den Text über Ihre Social Kanäle verbreiten. Aber nicht nur vor der Veröffentlichung sollten Sie versuchen Ihren Post optimal abzustimmen. Besonders nach der Veröffentlichung können Sie sehen, ob der Text so gut ankommt wie erhofft und, sollte dem nicht so sein, sich an die Optimierung begeben.

Und genau darum soll es in diesem Blogbeitrag gehen: Möglichkeiten Ihre Artikel vor und nach der Veröffentlichung zu optimieren.

Wobei Optimierung sich in diesem Fall auf alles bezieht, was Ihrer Buyer Persona den Zugang zu, die Nutzung von und das Handling Ihrer Inhalte vereinfacht.

Was Sie vor der Veröffentlichung tun sollten, damit Ihr Blogpost gut ankommt

In Teil 1 dieser Mini-Reihe geht es mir vor allem um Aspekte, die Sie 1. auf jeden Fall VORHER beachten sollten und 2. etwas mehr Aufwand für Sie bedeuten, wenn Sie sie im Nachhinein ändern wollten.

1. Ein Hauptkeyword festlegen

Jeder Blogpost, den Sie veröffentlichen, sollte ein Ziel verfolgen. Wollen Sie mehr Traffic auf Ihre Seite bekommen? Mehr Traffic auf der angeschlossenen Landing Page? Mehr Abonnenten für Ihren Blog-Newsletter? Egal, was Sie erreichen wollen: Ihr Artikel muss entsprechend entworfen sein.

Ihre Grundlage dafür ist Kenntnis über Ihre Buyer Persona, die Probleme die sie hat und die Keywords mit denen Sie nach Lösungen dafür sucht.

Richten Sie jeden Ihrer Beiträge auf eines dieser Keywords aus. Dabei müssen Sie sich heute glücklicherweise nicht mehr an ein Wort oder eine starre Wortkombination halten, sondern können ähnliche Begriffe und long-tail Varianten verwenden, um Ihre Texte optimal zu gestalten.

Ich kann Ihnen nicht empfehlen das Hauptkeyword eines bestehenden Blogartikels im Nachhinein komplett zu verändern. Dazu müssten Sie den gesamten Text umschreiben, ggf. Abbildungen neu erstellen etc. – sollte der Originalartikel gar nicht mehr Ihren Vorstellungen und Themen entsprechen, nehmen Sie ihn offline und schreiben Sie einen neuen. Steht es um den vorhandenen nicht so schlimm, lassen Sie ihn online und schreiben Sie zusätzlich einen anderen.

2. Eine sprechende URL anlegen

Auch wenn Sie noch keine perfekte Überschrift für Ihren Artikel festgelegt haben; mit Ihrem Hauptkeyword im Hinterkopf sollten Sie schon vor der Veröffentlichung eine sprechende URL festlegen. Darin sollte das Keyword so enthalten sein, dass die URL noch einen Sinn ergibt.

Die Algorithmen der Suchmaschinen werden die Keywords erkennen und sie als Zeichen verstehen, worum es auf dieser Seite geht. Suchende können sich die sprechende Adresse besser merken und bei Bedarf direkt darauf zurückgreifen, anstatt eine neue Suche starten zu müssen – und eventuell auf einer anderen Seite zu landen.

Eine sprechende URL muss keineswegs ein vollständiger Satz sein. Sie können die wichtigsten Schlüsselworte problemlos aneinanderreihen und dabei Konjunktionen und andere Füllwörter weglassen.

Viele Content Management Systeme nutzen die Überschrift, die Sie Ihren Blogartikeln geben und legen diese automatisch als URL fest. So wurde für diesen Artikel bspw. aus dem ersten Entwurf für eine Überschrift „X Möglichkeiten Ihre Blogposts vor und nach der Veröffentlichung zu optimieren“ automatisch „/x-moeglichkeiten-ihre-blogposts-vor-und-nach-der-veroeffentlichung-zu-optimieren“. Ziemlich lang für eine URL und voll von Worten, die nicht gebraucht werden. Darum habe ich daraus „/blogposts-vor-nach-veroeffentlichung-optimieren“ gemacht. Das sagt Interessierten sowie Suchmaschinen immernoch, was ich hier beschreibe und ist einprägsamer.

Die URL nach Veröffentlichung eines Blogposts zu verbessern ist möglich, aber mit mehr Aufwand verbunden. Schließlich haben Sie den Artikel schon einmal unter einer (wahrscheinlich weniger optimierten) URL veröffentlicht. Damit Sie von Google keine Abmahnung aufgrund von dublicated Content bekommen und schon vorhandene Rankings sozusagen mitnehmen können, müssen Sie eine Umleitung reinrichten. Sodass jeder, der versucht auf die alte URL zuzugreifen, automatisch auf der neuen Seite ankommt.

3. Eine interessante Meta-Description verfassen

Neben der Überschrift ist die Meta-Description das, was Interessierte von Ihrem Blogartikel als erstes in den Suchergebnissen sehen. Sie wird zwar von den Suchalgorithmen nicht mehr beachtet, kann aber die Klickrate auf Ihren Blogpost maßgeblich verbessern.

Wie?

Sie macht Suchende neugierig auf den Inhalt Ihrer Seite.

Eine gute Meta-Description kann das letzte bisschen Überzeugung zum Klick liefern, sollte Ihre Überschrift das noch nicht geschafft haben. Nutzen Sie die knapp über 150 Zeichen lieber, um Ihren Inhalt verlockend zu präsentieren, indem Sie ein oder zwei Sätze formulieren, anstatt wahllos Keywords aneinander zu reihen, die für Ihren Artikel relevant sind.

Sicher, Sie können die Meta-Description in Nachhinein problemlos anpassen, sollte sich die Aussage ändern oder Ihnen einfach eine bessere Formulierung einfallen. Ich habe sie aber schon hier in die Liste aufgenommen, weil sie ein fester Bestandteil dessen sein sollte, was Sie vor der Veröffentlichung Ihres Posts erledigen.

4. Ihre Blogbeiträge grundsätzlich teilbar machen

Für die meisten Content Management Systeme ist das mit der einmaligen Installation eines Social Media Plugins getan – wenn es nicht schon vorinstalliert ist. Es gibt Webseiten-Besuchern die Möglichkeit Ihren Artikel mit ihrem Netzwerk zu teilen. Und das mit ein paar einfachen Klicks, ohne verschiedene Browserfenster oder Tabs öffnen zu müssen.

5. Ihren Blog als Abonnement anbieten

Ich muss zugeben, dass weder Punkt 4 noch dieser hier direkt etwas mit der Optimierung Ihrer Blogartikel zu tun haben. Sie gehören meiner Meinung nach trotzdem dazu, weil sie Ihren Lesern den Zugang zu den Beiträgen und den Meinungsaustausch darüber erleichtern.

Am schnellsten können Sie das erreichen, indem Sie Ihren Blog auch als RSS-Feed anbieten. Interessierte, die einen RSS-Reader benutzen, um aktuelle Beiträge ihrer Lieblingsblogs an einem Ort zu erhalten, können Ihren hinzufügen und werden automatisch mit den neusten Artikeln versorgt.

Außerdem sollten Sie den RSS-Feed nutzen, um einen automatischen Newsletter Ihres Blogs zu erstellen. Sollte Ihr CMS nicht über eine solche Einstellung verfügen, gibt es sicherlich ein passendes Plug-in dafür. Je nachdem, wie häufig Sie bloggen, sollten Sie auch die Frequenz des Newsletters festlegen. Die gängigsten dabei sind täglich, wöchentlich oder monatlich – aber auch alle zwei Wochen ist natürlich denkbar.

Im zweiten Teil gehe ich auf Aspekte ein, die Sie sowohl vor, als auch nach der Veröffentlichung optimieren können und sollten, nämlich:

  1. Eine verlockende Überschrift formulieren
  2. Blogartikel leserfreundlich formatieren
  3. Thematisch passende Abbildungen erstellen und beschreiben
  4. Links zu weiterführenden Inhalten setzen
  5. Calls-to-Action integrieren

Mehr dazu erfahren Sie nächste Woche.




Wie Sie häufige Fehler beim Bloggen für Ihren Unternehmensblog vermeiden können.



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