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Best of 32/16: deutsche Blogger sind egoistisch; auch Linktexte sprechen; jede Landing Page ein Abenteuer; Blog-Bilder optimieren

Deutsche Blogger sind zu eigenbrödlerisch

Was ich dieses Jahr selbst auf dem HubSpot Partner Day erleben durfte, beschäftigt offenbar auch die Kollegen in der Branche: Die Deutschen teilen einfach nicht gern mit Mitbewerbern und reden lieber über sich – im englischsprachigen Raum ist es ganz anders. Klingt natürlich ganz logisch: Warum sollte ich meinem Mitbewerber verraten, wie ich arbeite oder was für Probleme ich habe?

Das mag für diverse Geschäftsbereiche stimmen, aber wenn Sie einen Unternehmensblog betreiben, kann Ihnen das die Tour vermiesen. Denn, wie Vladislav Melnik richtig sagt: Blogs gehören zum Social Web und dort sollte man sich auch sozial verhalten. Bitte überprüfen Sie also schleunigst, ob Sie im Betrieb Ihres Unternehmensblogs auch diese Fehler begehen:

  • Ihre Handlungen sind nicht durch das Gesetz der Reziprozität geprägt (also Geben und Nehmen).
  • Sie netzwerken nicht mit anderen Bloggern – egal ob aus Ihrer Nische oder nicht.
  • Sie teilen die Beiträge anderer Blogger nicht.
  • Sie bieten Ihrem Publikum keinen (externen) Mehrwert.
  • Sie treten nicht mit dem Publikum Ihrer Mitbewerber in Kontakt.

Es ist wirklich schade, dass das Teilen und Vernetzen in der deutschen Bloggosphäre so schwierig zu sein scheint… Aber wir hoffen, dass gute Beispiele, wie der Affenblog oder bspw. unser eigenes Best-Of jede Woche zeigen, dass man auch selbst Aufmerksamkeit bekommen kann, wenn man auf andere Inhalte verlinkt.

Linktexte sind nicht auf „hier“ beschränkt

Kurz und knackig beschreibt Thinh-Lay Bosshart wie Sie Ihre Linktexte optimieren können – und warum Sie das tun sollten.

Ich möchte hier nicht zu viel vorweg nehmen, darum nur die zwei wichtigsten Stichpunkte:

  1. Links verraten Suchmaschinen etwas über den Inhalt der Zielseite
  2. Auch für Menschen müssen Sie kontextunanhängig verständlich sein

Zusätzlich finde ich, dass es den Lesefluss verbessert, wenn Sie die Links zwar gezielt aber in den Text integriert unterbringen. Die Verlinkung über ein „hier“ vorzunehmen verlangt meist danach, dass Sie extra einen Satz á la „Wenn Sie mehr erfahren möchten, klicken Sie hier“ einfügen müssen. Das lenkt kurzzeitig vom eigentlichen Inhalt Ihres Contents ab – etwas, das Sie damit sicher nicht erreichen wollen.

Ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen, dass es ziemlich schwierig sein kann, einen solchen Link zu setzen. Sie müssen beim Schreiben nicht nur darauf achten, dass Sie weiterführende, interessante Inhalte finden, sondern auch noch eine Formulierung ausarbeiten, die für Menschen und Suchmaschinen verstänlich ist. Manchmal scheint ein „hier“ dann der einfachere Weg zu sein. Lassen Sie sich nicht unterkriegen und geben Sie sich besonders für Ihre Leser Mühe!

Das Abenteuer Landing Page

Ihre Landing Page sollte nicht einfach nur sturr beschreiben, was Besucher nach dem Ausfüllen des Formulars bekommen. Bieten Sie Ihnen ein kleines Erlebnis.

Wie?

Denken Sie beim Schreiben mehr wie ein Belletristik-Autor.

Fast jede Geschichte ist auf demselben Muster aufgebaut:

Somebody gets into trouble, gets out of it again.
Kurt Vonnegut

Das ist der einfachste Aufbau einer Geschichte, den ich mir vorstellen kann. Und wenn ich an die letzten Filme zurück denke, die ich mir angesehen habe, dann trifft dieses Prinzip bei den meisten zu. Sie haben, wie Graeme Keeton ganz richtig analysiert, immer ein weitreichenderes Problem, einen Protagonisten, der mit sich selbst nicht ganz im Reinen ist, Bedrohungen und eine Transformation des Protagonisten und der Situation hin zum Besseren.

Genau diese vier Aspekte können Sie nutzen, um bessere Texte für Ihre Landing Pages zu schreiben. Sie brauchen dazu keinen Indiana Jones oder James T. Kirk. Es reicht ein Content Marketing Manager, der Probleme mit seiner Conversion Rate hat. Schauen Sie sich die tollen Ideen von Graeme Keeton an und schreiben Sie Kurz-Abenteuer für Ihre Buyer Persona.

Auch Bilder sind ein wichtiger Bestandteil Ihres Blogs – entsprechend optimiert sollten Sie sein

Einen großratigen Artikel zum Thema „SEO mit Bildern“ habe ich diese Woche auf der Seite der Blogmanufaktur gefunden. Schon beim Einstieg hat es mich riesig gefreut, dass Sascha Theobald ganz deutlich macht, dass Sie Bilder (wie Ihren gesamten Blog) nicht rein für Suchmaschinen optimieren. Sie tun das für Ihre Buyer Persona.

Im Endeffekt werden in diesem Beitrag alle Fragen beantwortet, die Sie bei der Nutzung von Bildern auf Ihrem Blog haben könnten.

Was sollte auf dem Bild drauf sein?
Bilder selbst machen oder kaufen?
Wie viel darf/ sollte ein Bild kosten?
Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?
Welche Qualität sollte es mindestens haben?
Wie groß sollte es sein?
Welches Dateiformat ist das richtige?
Wie sollte ich die Datei benennen?
Und, wie erkennt Google, was auf dem Bild zu sehen ist?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, optimieren Sie die Bilder für Ihren Blog im Handumdrehen. Die Schritte, die Sascha Theobald beschreibt sind kein technisches Gerede, jeder – wirklich JEDER – von Ihnen kann sie umsetzen. Also keine falsche Scheu und ab mit Ihnen an’s digitale Zeichenbrett!




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Vanessa DincklageBest of 32/16: deutsche Blogger sind egoistisch; auch Linktexte sprechen; jede Landing Page ein Abenteuer; Blog-Bilder optimieren
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