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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Testen, prüfen, kontrollieren – was Sie beachten sollten, bevor Ihre Inbound-optimierte Website online geht [Checkliste]

Ob Sie nun eine bestehende Seite für Inbound Marketing optimieren; oder ob Sie eine neue Seite zu genau diesem Zweck erstellen. Neben den grundsätzlichen Anforderungen und Funktionen einer Website, gibt es für eine Inbound-optimierte Website noch weitere Aspekte, die Sie beachten sollten.

In der folgenden Checkliste gehe ich davon aus, dass Ihre „normale“ Website einwandfrei funktioniert. Also, dass die Verlinkungen im Menü auf die entsprechenden Seiten führen. Bilder korrekt angezeigt werden. Ihre Seite responsiv ist. Alle System-Fehler-Seiten funktionieren. Und so weiter – Sie kennen das.

Checkliste: Wie Sie den Launch einer Inbound-optimierten Website vorbereiten

Sprechende Sub-Domains

Nicht nur Ihre URLs sollten dahingehend optimiert sein, dass Besucher sie verstehen und sich entsprechend daran erinnern können. Auch die Sub-Domains, die Sie für Ihr Inbound Marketing nutzen, sollten einem Besucher auf den ersten Blick verraten, wo er sich befindet.

Anstatt also alles direkt über bspw. www.IhreSeite.de laufen zu lassen, sollten Sie sich für Ihren Content unterschiedliche Sub-Domains überlegen, beispielsweise:

  • blog.IhreSeite.de (oder auch IhreSeite.de/blog)
    Diese Betitelung macht im ersten Moment klar, dass sich ein Besucher auf dem Blog befindet.
  • info.IhreSeite.de
    Eignet sich bspw. hervorragend für Landing Page URLs. Schließlich enthält eine optimale Landing Page nur Informationen über das darauf angebotene Offer und keine Ablenkungen.
    Sie können diese Sub-Domain natürlich auch bspw. für Webversionen von Emails nutzen, wenn Sie nicht
  • email.IhreSeite.de
    dafür einrichten möchten.

Natürlich haben Sie hier unzählige Möglichkeiten Sub-Domains einzurichten. Denkbar sind hier auch ressourcen.IhreSeite.de, news.IhreSeite.de oder wissen.IhreSeite.de. Wichtig ist nur, dass die Inhalte, die auf diesen Seiten auftauchen auch sinnvoll zur Sub-Domain passen.

Wenn Sie Ihre Website für Inbound Marketing optimieren, erleichtert eine solche Aufteilung auch die Analyse Ihrer Bemühungen innerhalb Ihres Analyticstools. Wie viele Ihrer Besucher kommen auf den Blog? Wie viele Ihrer Email-Abonennten öffnen die Webversion – müssen Sie Ihre Emails überarbeiten, damit das nicht der Fall ist? Etc.

Einen Blog einrichten

Ihr Blog fungiert als Sammelstelle und Knotenpunkt für Ihr Inbound Marketing. Die Algorithmen der Suchmaschinen bewerten Seiten positiver, wenn sie aktiv sind und regelmäßig informativer Content hinzugefügt wird. Außerdem haben Sie so die Möglichkeit für eine größere Anzahl an Keywords gerankt zu werden und mit mehr Seiten im Index aufzutauchen.

An anderer Stelle haben wir für Sie zusammengefasst, warum bloggen für Inbound Marketing so essentiell ist und wie Sie so einen Blog am besten aufsetzen.

Unsere Checkliste, wie Sie einen Blog erstellen.

Wenn Sie ein vorhandenes Theme für Ihren Blog nutzen, überprüfen Sie vor dem Launch die Beschriftungen der unterschiedlichen Links. Ich meine hier bspw. Kommentare, weiterlesen, ältere Beiträge, neue Beiträge, alle Beiträge etc. Diese sind bei fertigen Themes oft auf Englisch. Sicherlich werden die meisten Ihrer Besucher die englischen Beschriftungen verstehen, es kann aber die User Experience verbessern, wenn Sie auch auf solch kleine Details achten.

RSS-Feed

Aktivieren Sie den RSS-Feed für Ihren Blog. Das gibt Interessierten nicht nur die Möglichkeit Ihre Artikel über einen Feed-Reader wir bspw. juptr.io zu lesen. Dieser Feed sorgt in den meisten Marketing Automation Softwares auch dafür, dass Sie Ihre Beiträge automatisiert als Newsletter verschicken können.

Keywords

Bringen Sie die für Ihre Buyer Persona relevanten Keywords auf den passenden Seiten unter. Das Ganze aber bitte mit einer natürlichen Streuung, ohne die Worte oder Wortkombinationen in jedem Satz dreimal zu benutzen. Eine (für Suchalgorithmen) optimierte Seite hat das Keyword, für das sie optimiert ist, an 7 bestimmten Stellen:

  • In der URL
  • Im Pagetitle
  • In der Überschrift
  • In mindestens einer Zwischenüberschrift
  • Im Text
  • Im alt-Text
  • In der Meta-Description

Glücklicherweise ist z.B. der Algorithmus von Google inzwischen so schlau, dass er erkennt, wenn Sie Synonyme oder ähnliche Formulierungen nutzen. So können Sie für die relevanten Keywords gerankt werden, die Texte für Ihr Publikum schreiben und dabei immer noch menschlich klingen.

Calls-to-Action

Über diese Button gelangen interessierte Webseitenbesucher auf Ihre Landing Pages und andere Seiten, auf die Sie damit aufmerksam machen möchten.

Gehen wir mal davon aus, dass Sie mit dem Call-to-Action von Ihrer Homepage auf eine Ihrer Landing Pages verweisen möchten. Sie platzieren Ihn so, dass er (und das dahinterstehende Offer) thematisch zum Text der Seite passt. Damit er aber trotzdem hervortritt, sollten Sie eine Farbe wählen, die sich von den anderen Farben Ihrer CI deutlich absetzt und auf den Besucher trotzdem nicht unangenehm wirkt.

Je nach Position auf der Website sollten Sie unterschiedliche Formate wählen; bspw. nur einen Button mit Text oder eine Kombination aus Bild und Text. Leider gibt es dafür keine Regeln, Sie müssen ausprobieren, was auf Ihrer Seite und für Ihr Publikum am besten ist. Ein A/B-Test kann Ihnen dabei weiterhelfen.

Mit einem A/B-Test koennen Sie herausfinden, was bei Ihrem Publikum besser funktioniert.

Bevor Sie die Inbound-optimierte Website veröffentlichen, sollten Sie die Einstellungen und vor allem die Verlinkungen der Calls-to-Action ganz genau überprüfen.

Anmeldung zum Newsletter

Sie besteht auf einer Seite die für Inbound Marketing optimiert ist meist aus einem Formular mit nur einem einzigen Feld: Der Emailadresse. Diese dient den meisten Marketing Automation Softwares als Identifikation für die einzelnen Kontakte.

Der Newsletter ist in diesem Fall die automatische Zusammenstellung und der automatische Versand der aktuellsten Blogbeiträge nach einer von Ihnen bestimmten Frequenz. Betrachten Sie den Newsletter als eine Art Service: Anstatt, dass Interessierte immer wieder selbst auf Ihren Blog kommen und nachschauen müssen, ob Sie neue Inhalte veröffentlicht haben, liefern Sie sie ihnen direkt in ihren Posteingang.

Abgesehen von der Anmeldung muss dahinter natürlich auch eine Liste mit allen Abonnenten erstellt werden. An diese Liste verschicken Sie dann Ihre Email in der festgelegten Frequenz.

Für einen Newsletter und den gesetzeskonformen Versand dessen, ist es unabdingbar, dass Sie ein Double Opt-in Verfahren einrichten. Dieses dient der Bestätigung der Interesse des beinahe-Abonnenten.

Double Opt-in bedeutet, dass der Interessent 2x bestätigen muss, dass er Ihren Newsletter erhalten möchte.

  1. Beim Ausfüllen des Formulars. Die Person bekundet ihr Interesse an Ihrem Newsletter, indem sie eines Ihrer Formulare ausfüllt und Ihnen mindestens eine Emailadresse angibt, an den Sie den Newsletter senden sollen.

    Hier muss ein automatischer Prozess angestoßen werden, der dem Interessenten eine Email zur Bestätigung der Anmeldung schickt. Und vergessen Sie nicht der Person über eine Inline Thank You Message Bescheid zu geben – mehr dazu nächste Woche 😉

  2. Mit einem Klick in der Bestätigungsemail. In dieser Email bitten Sie den Interessenten die Anmeldung zum Newsletter zu bestätigen. Dazu muss er nur auf den von Ihnen bereitgestellten Link klicken.

    Dieser Link führt auf eine Seite, auf der Sie sich noch einmal für sein Interesse bedanken und am besten darauf hinweisen, wann er die erste Nachricht von Ihnen zu erwarten hat.

Das Douple Opt-in sollten Sie auch nutzen, wenn jemand eines Ihrer kostenfreien Angebote herunterladen möchte und seine Einwilligung noch nicht gegeben hat.

Testen, prüfen, kontrollieren

Falls ich es noch nicht oft genug gesagt haben sollte, hier noch einmal:

Alle Einstellungen und Verlinkungen sollten Sie vor dem Launch Ihrer optimierten Webseite mehrfach überprüfen.

Wecken Sie das Interesse von einem Besucher, wäre es fatal, wenn eine Verlinkung nicht funktioniert. Er würde sein Interesse sofort wieder verlieren und wahrscheinlich sobald nicht noch einmal auf Ihre Website kommen.

Im zweiten Teil der Checkliste für eine Inbound-optimierte Website geht es um die Lead Generation über Ihr Inbound und Content Marketing.




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Vanessa DincklageTesten, prüfen, kontrollieren – was Sie beachten sollten, bevor Ihre Inbound-optimierte Website online geht [Checkliste]
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