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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 26/16: Säbelzahntiger im Social Media Marketing; Inbound Marketing fails; wichtige Details für die Buyer Persona

Welche psychologischen Prinzipien können Ihnen bei Ihren Facebook-Ads helfen?

Vieles, was wir heute tun, lässt sich noch mit unseren Urinstinkten begründen. Das klingt im ersten Moment schon irgendwie seltsam – schließlich haben wir uns seit der Höhlenmenschen-Phase doch ein paar Schritte weiterentwickelt. Zwar sind unsere Instinkte und Organe nicht mehr so ausgeprägt wie früher, trozdem können wir uns noch auf ein paar Basis-Instinkte verlassen.

Würden Sie beispielsweise im Dunkeln mit einem guten Gefühl im Wald spazieren gehen? – Ich vermute, Ihre Antwort ist Nein. Da melden sich Ihre Instinkte und sagen „Hey, du kannst doch überhaupt nicht sehen, ob da irgendwo ein Säbelzahntiger lauert, geh lieber nicht dahin“. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit einem Säbelzahntiger zu begegnen sehr gering ist, haben Ihre Instinkte grundsätzlich Recht: Sie können nicht sehen, was Sie als nächstes erwartet. Das macht Ihnen Angst und darum vermeiden Sie die Situation.

Oder: Sie unterhalten sich grade mit einem Kollegen und ein weiterer wirft Ihnen etwas zu – bspw. eine Packung Taschentücher. Er steht dabei allerdings so, dass Sie ihn nur aus dem Augenwinkel sehen können. Außerdem sind sie nicht auf seinen Wurf vorbereitet, weil Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Gegenüber gerichtet ist. Die Taschentuchpackung fliegt aber nicht so wie geplant und steuert auf Ihren Kopf zu. Was machen Sie als nächstes? – Genau, sie reißen die Arme nach oben und schützen Ihren Kopf. Auch eine Reaktion, die Ihrem Selbsterhaltungstrieb geschuldet ist. Einen Arm zu verlieren könnten Sie in freier Wildbahn noch irgendwie verschmerzen, aber den Kopf?!

Auf manche dieser Triebe und Instinkte können Sie auch zurückgreifen, wenn Sie Anzeigen für Ihre Social Media Kanäle erstellen. Anton Priebe stellt 7 psychologische Prinzipien vor, die eben auch mit Ihren Urinstinkten zusammenhängen. Für mehr Engagement und eine bessere Conversion Rate sollten Sie bei Ihren Ads bspw. bedenken:

  • den Effekt von Signalfarben
  • den Schwelleneffekt
  • das Fight-or-Flight-Prinzip

Häufige Fehler im Inbound Marketing

Auch wenn Inbound Marketing inzwischen langsam in Deutschland ankommt und mehr und mehr Marketer einsehen, dass es sinnvoll ist auf diese Art Marketing umzustellen: Auch hier lauern Fallen und Gefahren. Um Inbound Marketing erfolgreich umsetzen zu können, müssen eben ein paar Regeln eingehalten werden.

Kim Rixecker hat eine Infografik ausfindig gemacht, die von den 6 häufigsten Fehlern im Inbound Marketing berichtet und entsprechende Lösungsvorschläge bietet. Ich möchte der Grafik ansich nichts vorweg nehmen, ABER: ich finde Punkt 1 so wichtig, dass ich hier noch einmal kurz darauf eingehen möchte.

Eine gute Buyer Persona ist im Inbound Marketing die Basis

Aus Erfahrung weiß ich, dass Inbound-Marketing-Neulinge seltener eine neue Buyer Persona Studie aufsetzen wollen. Sie kennen Ihre Zielgruppe schließlich in- und auswendig und daher können sie die Antworten anstelle von Interviewpartnern geben. Aber, was ist, wenn es an die genauen Suchbegriffe geht? Oder darum, in welcher privaten / emotionalen Situation sich die Person befunden hat, als die Suche nach einer Lösung begonnen hat?

Ich wage zu behaupten, dass das niemand aus dem eigenen Unternehmen genau weiß. Natürlich möchte ich auch niemandem unterstellen, er kenne seine Zielgruppe nicht gut genug. ABER manchmal geht man dann in einem Buyer Persona Workshop doch zum MSU über – Making Stuff Up. Und genau das soll nicht passieren. Meine Bitte also: Fehler 1 UNBEDINGT vermeiden.

„Buyer Persona – ALLES, was du wissen musst“

So betitelt Matthias von startworks seinen Artikel. Und ich kann nur sagen: Er wird dem absolut gerecht!

Ein bisschen überrascht hat mich die kleine geschichtliche Einführung, wo die Buyer Persona eigentlich her kommt. Aber, man lernt ja nie aus, darum: Danke an Matthias! Alan Cooper und Kathy Traffic waren mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen. Adele Revella hingegen kannte ich schon 😉

Besonders gefällt mir die Aufzählung von Informationen, die in ein Buyer Persona Profil einfließen sollen. Nach dem Motto „jedes Detail kann ausschlaggebend sein“, kann ich hier nur zustimmen: Vor allem Persönliches spielt eine Große Rolle bei der Erstellung einer Persona. Damit sind eben nicht nur die typischen demographischen Angaben gemeint, sondern auch Dinge, die die Person psychologisch oder emotional beschäftigen bzw. beeinflussen.

Ein Blick in den Artikel von Matthias wird Ihnen in jedem Fall die „Angst“ vor der umfangreichen Aufgabe der Erstellung einer Buyer Persona nehmen. Denn: „Es gibt eigentlich nicht viel, was du falsch machen kannst.“

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Vanessa DincklageBest of 26/16: Säbelzahntiger im Social Media Marketing; Inbound Marketing fails; wichtige Details für die Buyer Persona
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