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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 24/16: Optimierung für Mensch und Maschine; Hilfe für unsichere Blogger; Content als Brücke zwischen Marketing & Vertrieb

Buyer Persona Optimierung für mehr Traffic

Neben des Pagetitels ist die Meta-Description das Aushängeschild einer Website auf den SERPs. Sie gibt einen ersten Eindruck, ob und wie sehr der Betreiber sich Gedanken gemacht hat, seiner Buyer Persona seine Inhalte schmackhaft zu machen. Darum würde ich die Arbeit zu einer guten, ansprechenden Meta-Description auch als Buyer Persona Optimierung bezeichnen.

Ich finde, ins Thema SEO passt sie tatsächlich nur noch am Rand. Schließlich bedeutet SEO Suchmaschinenoptimierung, also wie Sie Ihre Inhalte so erstellen und veröffentlichen können, dass Suchmaschinen sie zu den gewählten Keywords finden und ranken.

Für Google ist die Meta-Description allerdings kein relevanter Rankingfaktor.

Sie ist „nur noch“ dahingehend relevant, dass sie die letzte Überzeugungsarbeit bei Suchenden leisten kann. „Nur noch“ steht hier in dicken Anführungszeichen, weil sie zwar für’s SEO nicht mehr wichtig ist – aber Ihre Buyer Persona anspricht.

Andreas Wieland hat auf onlinemarketing.de ein paar hervorragende Beispiele, wie Sie Ihre Meta-Description aufbauen sollten – und wie Sie es bitte nicht tun sollten.

Dabei möchte ich einem der aufgezählen typischen Fehler widersprechen: Eine gut durchdachte „zu lange“ Meta-Description kann auch sehr neugierig machen. Aber wie gesagt, sie muss gut durchdacht und die Punkte mit Absicht ans Ende der Nachricht gestellt sein.

Websiteoptimierung für mehr Traffic

Wo wir grade beim Thema Optimierung sind: Im Artikel von Samuel Bredl finden Sie eine grandiose Anleitung dazu, wie Sie die Performance Ihrer Website steigern können – und zwar fast um das Doppelte!

Wahnsinn, was Sie alles erreichen können, wenn Sie sich 17,5 Arbeitstage einfach mal nur mit Ihrer eigenen Website beschäftigen. Die Inhalte überprüfen. Verbessern. Oder offline nehmen. Eine ganz schöne Mammutaufgabe! Glückwunsch an die Kollegen, dass das Ergebnis so hervorragend ist.

Für ein besseres Ranking sind die Punkte 2 und 3 besonders wichtig. Mir gefällt sehr gut, wie die Gedanken, die Sie sich machen und die Schritte, die Sie einleiten sollten beschrieben sind. Am besten schauen Sie direkt mal rein, wenn Sie auch so ein Ergebnis erzielen wollen.

Schreibtipps für Blogger

Sean Bestor hat auf sumome.com eine wahnsinnige Liste mit 30 Schreibtipps für Blogger zusammengestellt. Wahnsinnig deshalb, weil der Beitrag 11.000 Worte lang ist. Sollten Sie vorm oder beim Schreiben zwischendurch Probleme haben, dann sollten Sie auf jeden Fall einen Blick auf seinen Artikel werfen.

Das Schöne ist: Sie müssen ihn nicht komplett lesen. Bestor hat zu Beginn eine verlinkte Auflistung aller Fragen und Tipps bereitgestellt. Sollten Ihnen also Probleme wie

  • Ist die Einleitung gut?
  • Wird jemals jemand den Artikel teilen?
  • Werden die Leute den Artikel bis zum Ende lesen?
  • Ist das Thema zu kontrovers?
  • Ist grammatikalisch alles richtig?

bekannt vorkommen, dann schauen Sie sich die detaillierten Tipps am besten sofort an.

Bessere Übergänge von Marketing zum Vertrieb

Ich muss zugeben, dass ich bis jetzt in keinem Unternehmen gearbeitet habe, in dem sich Marketing und Vertrieb nicht verstanden haben. (Was auch daran liegen könnte, dass beide Unternehmen keine riesigen Konzerne mit hunderten von Mitarbeitern waren bzw. sind – aber das nur so nebenbei.)

Von dem, was ich an Artikeln im Internet so lese, kommt es mir aber so vor, als gäbe es in der Hinsicht erhebliche Probleme zwischen den beiden Abteilungen. Irgendwie bescheuert, weil doch alle im Endeffekt dafür arbeiten dem optentiellen Kunden genau das zu bieten, was er benötigt, um sein Problem zu beheben. Gut also, dass es Menschen wie die Vertrieblerin Anna Talerico gibt, die mit dem Marketing verheiratet ist. Also wortwörtlich, ihr Mann ist Marketinleiter im selben Unternehmen.

Für sie gibt es vor allem 3 Wege, wie Content als Brücke zwischen Marketing und Vertrieb dienen kann:

  1. Content erstellen, der zu besseren Leads führt
    Im Endeffekt sollte der Marketing Content die Leads vorqualifizieren, damit Sie bei der Kontaktaufnahme mit oder durch den Vertrieb schon genau wissen, was sie brauchen. Das Gespräch kann so viel mehr zwischen Gleichgesinnten ablaufen. Anstatt den Anschein zu vermitteln, dass das Gegenüber nur etwas verkaufen will.
  2. Dem Vertrieb mit Content helfen, das Eis zu brechen
    Talerico spricht hier von Studien, die zeigen, dass Interessierte am liebsten auf Ihre Bedürfnisse angepassten Content haben. Stellen haben Sie also schon im Vorfeld einige Fragen, die den Kollegen im Vertrieb den Gesprächseinstieg mit detaillierten Anforderungen des Leads erleichtern.
  3. Interaktiven Content bereitstellen, der mehr über Leads verrät
    Ähnlich dem letzten Punkt, sollte es für den Vertrieb Einsicht in die Daten des Leads geben. Oder ganz gezielt Content erstellt werden, den die Vertriebskollegen an einen hot Lead schicken können, um seine Quailfizierung zu überprüfen.

Was Anna Talerico nicht ganz so deutlich erwähnt, wie ich es mir gewünscht hätte, ist, dass Marketing und Vertrieb diesen Content natürlich zusammen erarbeiten müssen. Welche Informationen sind nötig und die genauen Bedürfnisse des Leads zu kennen? Welche Aktionen auf der Website sind wichtiger als andere und wie sollten Sie intern bewertet werden? Alles Fragen, die gemeinsam geklärt werden sollten.
Ansich sind die Tipps aber sehr lesenswert und können in betroffenen Unternehmen hoffentlich helfen die Wogen zu glätten.

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Vanessa DincklageBest of 24/16: Optimierung für Mensch und Maschine; Hilfe für unsichere Blogger; Content als Brücke zwischen Marketing & Vertrieb
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