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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 22/16: unschlagbare Ads erstellen, Google erweitert Title Tag, großartige Storytelling-Beispiele, dem Besucher keine Angst machen

Wie Sie bessere AdWords schalten

AdWords sind, ganz klassisch gedacht, eine Outbound-Maßname. Wie ich aber auf dem HubSpot Partner Day dieses Jahr gelernt habe, können sie auch zu Inbound-Zwecken genutzt werden. Dann aber vor allem nur, um einem Projekt am Anfang einen guten Start zu geben oder aber, um auf Ihre Bottom-of-the-Funnel Angebote aufmerksam zu machen.

So weit, so gut. Aber auch AdWords wollen optimiert werden, damit sie Ihrer Buyer Persona nur dann angezeigt werden, wenn sie wirklich danach sucht. Asher Elran hat 10 Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen können, Ihre AdWords besser zu machen.

Großartig finde ich bspw. Punkt 2: Es muss nicht immer Position 1 sein. Einmal kostet Sie das natürlich viel mehr als eine andere Position. Auf der anderen Seite haben Googlenutzer inzwischen gelernt die ersten paar Suchergebnisse zu ignorieren – weil es Anzeigen sind. Vielleicht kann Ihnen dann Platz 4 oder 5 mehr bringen als 1 oder 2.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Sie Tippfehler aus Ausspielungsgrund ausschließen. Wenn Sie bspw. bei dem Suchbegriff „Fahrrad“ mit Ihrer Ad angezeigt werden wollen, aber nicht, wenn jemand „Fahrad“ eingibt, dann müssen Sie es Google ganz deutlich sagen. Im Artikel finden Sie dazu eine Anleitung.

Kombinieren Sie diese Tipps mit der Inbound Methodik, sind Ihre AdWords quasi unschlagbar.

Mehr Platz, um potentielle Kunden zu erreichen

Nur eine kurze Meldung dazu: Google hat die Länge des Title Tags von 512 Pixel auf 600 erhöht. Das heißt, dass Sie nun 17% mehr Platz haben, Ihre Überschriften zu formulieren.

Dabei kommt es aber weiterhin nicht auf die Anzahl der Buchstaben oder Zeichen an, sondern auf dem Platz, den sie einnehmen. In eine Zeile voller Os können sie also weniger unterbringen als in eine voller Is.

Also strengen Sie Ihre grauen Zellen an und nutzen Sie den Platz gut!

Dokumentarisches Storytelling

Eine wunderbare Sammlung von Beispielen hat Clare McDermott zusammengestellt. Diese Filme zeigen sehr anschaulich, wie Sie Storytelling in eine Dokumentation umwandeln können, bei der es vorrangig nicht um Ihr Unternehmen geht – was es ja beim Storytelling sowieso nicht sollte, nur nochmal zur Erinnerung 😉

Ich möchte auch gar nicht zu viel dazu sagen, die Videos sprechen ja für sich.

Wichtig finde ich nur, dass es irgendwo eine Themenüberschneidung zwischen Ihrem Unternehmen und der Dokumentation geben sollte. Ein Schuhhersteller könnte bspw. Menschen zeigen, die in ihrem Job viel stehen oder laufen müssen und sie eine gewisse Zeit begleiten.

Besuchern das Gefühl geben, dass sie die Kontrolle haben

Ich muss zugeben, auch ich gehöre zu den Webseitenbesuchern, die ein Video, das auf auto-play steht und sofort den Ton abspielt, sofort anhalten, wenn ich auf eine Seite komme. Ich dachte immer, dass ich das mache, weil es mich nervt. Weil ich in den meisten Fällen nach Texten zum Thema suche, nicht nach Videos.

Wahrscheinlich ist mein genervtes Gefühl aber nur Ausdruck des Urinstinktes, den Liraz Margalit in ihrem Artikel beschreibt:

Der Instinkt, vor dem zurück zu schrecken, über das wir keine Kontrolle haben.

Oder auch: Angst davor zu haben, die Kontrolle zu verlieren.

Laut Margalit wird genau dieser Instinkt angesprochen, wenn Sie ein Video auf Ihrer Website auf auto-play stehen haben. Besser wäre es, also die Seite so aufzubauen, dass der Besucher das Gefühl der Kontrolle behält und Sie ihn sozusagen ganz vorsichtig durch Ihre Inhalte geleiten.

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Vanessa DincklageBest of 22/16: unschlagbare Ads erstellen, Google erweitert Title Tag, großartige Storytelling-Beispiele, dem Besucher keine Angst machen
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