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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 21/16: Das KGKZP des Content Marketing; 17 Tweet-Arten; überzeugender Content mit Bob Stones Juwel; Non-Buyer Personas

Die 5 Cs im Content Markteing

Wobei ich gleich vorne weg nehmen möchte, dass es im Deutschen nicht 5 Cs sind, sondern K-G-K-Z-P. Juntae Delane hat einen großartigen Artikel geschrieben, in dem er die wichtigsten Aspekte für eine erfolgreiche Content-Erstellung festgehalten hat. Alle Punkte sind kurz und knackig erklärt und, wie ich finde, ganz einfach zu verstehen – und vor allem nachzuvollziehen. Wenn Sie sich an diesen Fahrplan halten, sollte Ihr Content sehr gut bei Ihrer Buyer Persona ankommen.

Hier also die K-G-K-Z-P zur Content-Erstellung:

  • Seien Sie konsistent
    Und das gilt für alle Kanäle, die Sie im Content Marketing nutzen. Vor allem, wenn Sie sich ein Publikum oder eine Community aufgebaut haben. Bleiben Sie regelmäßig in Kontakt – ob das über die Veröffentlichung eines neuen Blogposts geschieht oder über einen Post oder Kommentar auf den Social Media Kanälen.
  • Seien Sie glaubhaft
    Sie verärgern Ihr Publikum nur, wenn Sie Aussagen machen, die im Endeffekt nicht stimmen, oder Tipps geben, die Ihrer Buyer Persona nicht helfen.
  • Bleiben Sie im Kontext
    Wann konsumiert Ihre Buyer Persona Ihre Inhalte? Wo und womit tut sie es? Steht sie auf harte Fakten oder darf es doch unterhaltsamer sein? Und natürlich ganz wichtig: Wie können Sie diese Dinge in Kontext zu Ihrem Unternehmen und Ihren Angeboten setzen?
  • Halten Sie den Zusammenhang
    Die Geschichte, die Sie erzählen, muss auf jeder Plattform dieselbe sei. Sie können Sie anders formulieren, aber der Inhalt darf sich nicht unterscheiden, sonst verwirren Sie Ihr Publikum.
  • Seien Sie präzise
    Und zwar nach dem KISS-Prinzip – Keep It Short and Simple. Wenn Sie um den heißen Brei herum reden, dann werden Sie Leser und Kontakte verlieren. Kommen Sie in Ihrem Content auf den Punkt, wird Ihr Publikum das zu schätzen wissen.

Schauen Sie sich an, was Juntae Delane zu den 5 Cs zu gesagt hat.

Die 17 Arten, wie ein Tweet Ihrem Business helfen kann

Der Einstieg in diesen Artikel ist Storytelling at its best. Ein erfolgreicher digitaler Unternehmer erzählt, was sein erster Tweet war – im Endeffekt muss man festhalten, dass er nichts besonderes war.

ABER:

Jeff Bullas hat heute eine beachtliche Gefolgschaft von über 460.000 Personen auf Twitter.

In seinem Artikel spricht er darüber, welche Ziele Tweets verfolgen sollten und welche Metriken sie sich ansehen sollten, um mit seinen Tweets sein Business aufzubauen bzw. zu unterstützen. Und eines kann ich auf jeden Fall sagen: Der Mann hat Ahnung. Also sehen Sie sich seinen Beitrag an, sie können sicherlich einiges darauf für Ihr Unternehmen ableiten.

Die drei wichtigsten Punkte, die ich aus dem Beitrag mitgenommen habe, sind:

  • Über Klicks auf das eigene Profil habe ich vorher nicht so stark als aussagekräftige Metrik nachgedacht. Aber es macht ja Sinn, dass ein solcher Klick quasi die Frage der Glaubwürdigkeit stellt – ich habe mir auch schon 1.000 Mal Profile angesehen und aufgrund von schlechten oder mangelnden Informationen keinen Kontakt mit der Person aufgenommen. Also: Das eigene Profil muss Glaubwürdigkeit transportieren, am besten über das Prinzip des Social Proof.
  • Jemanden über einen Post zu einem eigenen Artikel zu motivieren – ähnlich unserem Best of hier – ist ein großes Engagement und sollte als Metrik nicht unterschätzt werden. Bedanken ist das mindeste, was Sie in dem Moment tun können.
  • Und natürlich der klassiker: Jeder Tweet sollte genau EIN Ziel verfolgen. Nicht mehr und nicht weniger.

Leser dazu bewegen, das zu tun, was Sie wollen

Bob Stones Juwel ist nichts, dass Sie sich um den Hals hängen oder am Finger tragen können. Wobei sich das bei dem Namen sicherlich gut vermarkten ließe 😉

Dieses Juwel ist eine Art Fromel, mit der Sie in sieben Schritten Texte schreiben, die Ihre Leser von dem überzeugen, was Sie anbieten. Diese sieben Schritte sind:

  1. Mit dem stärksten Argument anfangen
  2. Dieses Argument erklären
  3. Genau erklären, was der potentielle Kunde bekommen wird
  4. Diese Behauptung mit Beweisen stärken
  5. Klarstellen, was der potentielle Kunde verliert, wenn er das Angebot nicht nutzt
  6. Die besten Dinge über Ihr Angebot zusammenfassen
  7. Einen Call-to-Action einbauen

Ein interessantes Beispiel und eine genaue Erläuterung der einzelnen Punkte, lesen Sie im Artikel von Eddie Shleyner. Wobei ich finde, dass der Name des Restaurants ein ganz klein Bisschen zu oft genannt wurde – das grenzt ja schon fast wieder an Keyword-Stuffing 😉

Buyer Personas mal anders gedacht

Eigentlich geht es in diesem Artikel darum, was eine Buyer Persona ist und wie Sie eine erstellen können. Er ist toll geschrieben und ein super Artikel für Einsteiger ins Inbound- und Content Marketing.

Ich habe ihn aber aus einem anderen Grund in dieses Best of aufgenommen:

Im Laufe des Textes spricht Florian Endres auch von einer Non-Buyer Persona – großartig!

Für uns ist es ganz natürlich auch Nicht-Käufer zu interviewen und deren Informationen für unsere Buyer Personas zu nutzen. Aber eine Persona zu erstellen, die Sie nicht als Kunden haben möchten – das ist uns vorher noch nicht in den Sinn gekommen. Dennoch finde ich, dass diese Persona sehr hilfreich sein kann und sie bestimmte Personen oder Branchen direkt als Kunden ausschließen können. eine tolle Idee, vielen Dank dafür!

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Vanessa DincklageBest of 21/16: Das KGKZP des Content Marketing; 17 Tweet-Arten; überzeugender Content mit Bob Stones Juwel; Non-Buyer Personas
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