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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Facebook, Twitter & Co. – Social Media Marketing für Newbies

Im Februar dieses Jahres feierte Facebook seinen 12. Geburtstag. 1,6 Billionen Nutzer feierten mit.

Das ist mehr als jeder siebte Mensch unserer Weltbevölkerung. Allein die Vorstellung dieser Zahl ist überbewältigend.

Ich erinnere mich noch gut daran, als mir eine Freundin vor einigen Jahren von Facebook erzählte und ich überhaupt nicht verstand, was das ganze eigentlich soll. Aber auf einmal waren alle meine Freunde dort angemeldet. Und auch ich gab nach und erstellte mein Profil.

Heute sind Facebook und andere Social Media Plattformen aus unserem Alltag überhaupt nicht mehr wegzudenken. Da erscheint es ja nur sinnvoll, dass auch Unternehmen diese ständige Vernetzung für den Austausch und das Generieren von Informationen für sich nutzen.

Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, Pinterest, Google+, LinkedIn – eine Präsenz auf einer Vielzahl dieser Plattformen ist für Unternehmen in unserer heutigen Zeit von enormer Bedeutung.

Denn Menschen weltweit befinden sich in einem Austausch, der seinesgleichen sucht. Zu jeder Tages- und Nachtzeit, in allen Zeitzonen – ununterbrochen werden Informationen miteinander geteilt. Als Unternehmen müssen Sie in diesen Dialog eintreten, um nicht in Vergessenheit zu geraten.

Und so wurde der Begriff „Social Media Marketing“ gar eine eigene Disziplin.

Was man unter Social Media Marketing versteht und warum es wichtig ist

Wir wissen nun also, dass Unternehmen Social Media Plattformen für sich nutzen sollten. Aber was können Sie sich genau unter dem Begriff Social Media Marketing vorstellen?

Darunter lassen sich alle Marketingaktionen zusammenfassen, die auf bzw. über ein soziales Netzwerk durchgeführt werden. Dabei bezieht Social Media Marketing sich vor allem auf den Prozess der Traffic-Gewinnung durch die Nutzung verschiedener Netzwerke und auf den Beziehungsaufbau mit (potentiellen) Kunden.

In der Regel drehen sich Kampagnen in diesem Bereich darum eine gewisse Präsenz auf den gängigen Plattformen zu erreichen, interessanten Content zu kreieren, der leicht von den Usern geteilt werden kann, und Feedback von den Konsumenten zu erhalten.

Durch das Erstellen und die Pflege von Profilen auf den Plattformen können Sie Inhalte posten, welche von den Nutzern (viral) geteilt werden können. Dadurch entsteht ein sogenanntes elektronisches „Word-of-Mouth“. Wenn ein User Ihre Inhalte auf seinem Profil postet, entsteht für diese eine ganz neuartige Glaub- und Vertrauenswürdigkeit und eine größere Reichweite.

Profile auf Social Media erhoehen Ihre Reichweite

Vor allem für Konsumenten-getriebene Unternehmen gilt eine Social Media-Präsenz heutzutage als absolute Notwendigkeit. Sie vermittelt den Eindruck einer viel persönlicheren Verbindung zwischen Konsument und Unternehmen.

Grundsätzlich sollten Sie aber ein Auge auf die verschiedenen Plattformen werfen. Als Unternehmen ist es für Sie von großer Bedeutung, herauszufinden inwiefern die für Sie relevanten Zielgruppen Social Media nutzen. Außerdem werden viele Dienstleistungen und Produkte online diskutiert, teilweise sogar kritisiert. Vor allem dann ist es wichtig, dass Sie in diesen Austausch eintreten und aktiv eigene Social Media-Profile betreiben.

Zusätzlich können Sie Social Media Profile auch mit der Zielsetzung implementieren, sie als Kommunikations-Tool zu nutzen.

Aber nicht nur bezüglich der Konsumenten hat das Social Media Marketing einige Vorteile.

Auch aus Kostengründen sollten Sie Social Media in Betracht ziehen. Denn die Pflege von Social Media-Profilen ist kostengünstiger als manch andere Kommunikationsstrategie.

Bezüglich der SEO kann Social Media Marketing auch Vorteile mit sich bringen: Betreiben Sie keinen Social Media Aufwand, landen Ihre Seiten im Google-Ranking wesentlich weiter hinten, als die Seiten, die eine Social Media-Präsenz haben.

Passiv- vs. Aktiv-Strategie

Sie können soziale Netzwerke bzw. Plattformen des Social Web aktiv oder passiv für sich nutzen. Aber auch die Kombination beider Strategien ist denkbar und möglich.

Bei der Passiv-Strategie wird das Social Web von Marketern als Tool zur Informationsgewinnung verwendet. Es dient als Quelle zur Beschaffung von Marktinformationen und Kundenmeinungen.

Blogs, Communities und Foren sind Plattformen auf denen Meinungen und Empfehlungen zu Unternehmen und deren Produkten und Dienstleistungen preisgegeben werden. Mit Hilfe dieser Plattformen können Unternehmen verschiedene Kundenmeinungen und –statements sammeln und analysieren. Sie sind eine kostengünstige Quelle, die Marketer für sich nutzen können um mögliche Probleme oder Potenziale zu erkennen.

Klassische Marktforschungsmethoden hingegen sind kosten- und zeitintensiv und verbürgen oftmals eine zeitliche Verzögerung. Mittels Social Media können Marketer jedoch „live“ kontinuierlich Informationen über Konsumentenverhalten erhalten.

Vor allem in der heutigen hochdynamischen Marktstruktur ist das von großem Vorteil.

Bei der Aktiv-Strategie hingegen nutzen Sie Ihre Profile als Kommunikations-Kanal. Wichtig hierbei ist, dass Sie mit Ihren Konsumenten in einen Dialog treten.

So sollten Sie Inhalte erstellen, die von den Usern geteilt werden können und die im besten Fall „viral gehen“. Interaktion ist also ein sehr wichtiges Stichwort. Sie sollten vor allem auf Kommentare und Kritik von Usern eingehen und diese nicht einfach ignorieren oder gar löschen.

Eine hohe Antwort- und Dialogbereitschaft wird von Konsumenten immer als positiv wahrgenommen.

In der Praxis: #makeitcount – Kampagne von Nike

Es gibt bereits viele Unternehmen, die die Wichtigkeit von Social Media bereits für sich erkannt haben.

Starbucks beispielsweise hat als eines der ersten Unternehmen weltweit Facebook als Promotion-Tool für sich entdeckt und setzt noch heute auf Social Media um Feedback von seinen Konsumenten zu analysieren.

Eine Social Media-Kampagne, die zwar etwas anders verlief als geplant, aber dennoch einschlug wie eine Bombe, ist die „Make it Count“-Kampagne von Nike.

Anfang 2012 rief Nike die Kampagne mit dem Hashtag #makeitcount ins Leben um das neuerscheinende Produkt „Fuel Band“ – einen Aktivitäts-Tracker – zu promoten.

Die Kampagne startete mit einem auf YouTube veröffentlichtem Video, welches Filmemacher und YouTuber Casey Neistat produziert hatte.

Anstatt den mit Nike vereinbarten Film darüber zu drehen, was es bedeutet „to make it count“ – eine Art Dokumentation über den Alltag verschiedener Menschen und deren „make it count“-Einstellung – entschied sich Neistat dazu mit dem ihm zur Verfügung gestellten Budget um die Welt zu reisen.

Weil Reisen und die Welt entdecken das ist, was er tun würde „to make it count“.

Gemeinsam mit seinem Freund Max Joseph, einem Editor, reiste er in 16 verschiedene Städte in 13 Ländern, brachte 34.000 km hinter sich und schöpfte das von Nike zur Verfügung gestellte Budget innerhalb von 10 Tagen aus.

Neistat dokumentierte die ganze Reise mit seiner Kamera und begann mit der Veröffentlichung des etwa vierminutigen Videos das Hashtag #makeitcount zu promoten, welchen Millionen von Usern auf Twitter und Instagram teilten.

Mittlerweile hat das YouTube-Video über 17 Millionen Klicks und wurde etliche Male von Usern geteilt.

Nikes Gewinn erhöhte sich 2012, dem Jahr in dem das Video veröffentlicht wurde, um 18 Prozent.

Quelle
 

Fazit

Social Media Marketing bedeutet also die Implementierung verschiedener Social Media-Plattformen in die unternehmenseigene Marketing-Strategie.

Für eine bestmögliche Nutzung sollten Sie die unterschiedlichen Kanäle sowohl aktiv als auch passiv nutzen.

In der heutigen Informationsgesellschaft und dem Dialogzeitalter dürfen Sie das Ausmaß und die Bedeutsamkeit von Social Media und dessen Usern auf keinen Fall unterschätzen. Denn im Netz findet ein kontinuierlicher Austausch statt, in den Unternehmen unbedingt eintreten müssen, um eine Basis für gute Kundenbeziehungen schaffen zu können.

Im Idealfall erstellen Sie Inhalte, die von Usern gelikt und geteilt werden, um ein elektronisches Word-of-Mouth in Gang zu setzen.

Im Gegensatz zu klassischen Marketingmaßnahmen liegt der Vorteil des Social Media-Marketings vor allem darin, dass Sie mit Kunden und Interessierten in einen direkten Dialog treten können.




Im Social Media Marketing sollte man vor allem was die Nutzung von Bildern angeht aufpassen, welche Gesetze da greifen könnten.



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