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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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3 kostenlose SEO-Maßnahmen, um Ihr Ranking zu verbessern – Teil 2: eine aktive Website

In Teil eins dieser Mini-Serie habe ich ausführlich darüber gesprochen, wie Sie mit Hilfe von Keywords kostenlos Ihr Ranking verbessern können.

Hier noch einmal zur Erinnerung:

Suchen Sie sich für jede Ihrer Seiten ein Keyword aus Ihrem Kern-Set aus, für das diese gerankt werden soll. Bringen Sie dieses Keyword an den folgenden 7 Stellen Ihrer Website unter:

  • In der URL
  • Im Pagetitle
  • In der Überschrift
  • In mindestens einer Zwischenüberschrift
  • Im Text
  • Im alt-Text
  • In der Meta-Description

Warum grade diese Stellen dafür sorgen können, dass sich Ihr Ranking verbessert, können Sie hier nachlesen.

Weitere Maßnahmen, die Ihr Ranking kostenlos verbessern können

Keywords sind die Basis, auf der Sie die Texte Ihrer Webseite aufbauen. Aber irgendwann sind alle (Unter-)Seiten optimiert. Ihre Seite somit „fertig“.

Sie werden die Inhalte wahrscheinlich nur noch sehr selten bearbeiten (müssen), sodass Ihre Seite bei Suchmaschinen als statisch gilt. Statische Seiten sind für das Ranking allerdings nicht sonderlich beliebt, da es auf Dauer so wirkt, als wären sie nicht aktuell. Dem können Sie mit einer weiteren kostenfreien Maßnahme entgegenwirken, die auch Ihrem Ranking hilft.

2. Halten Sie Ihre Website dauerhaft aktuell

Egal, wie Sie es nennen: News, Aktuelles oder Blog. Wenn Sie eine Möglichkeit haben in Ihrem Content Management System eine solche Seite aufzubauen, dann machen Sie das!

Warum?

Weil jeder Blogbeitrag, den Sie veröffentlichen, eine neue Seite für Ihre Webseite bedeutet. Eine neue Seite, die Sie auf ein Keyword aus Ihrem Kern-Set optimieren können. Und über die Sie im Endeffekt wieder gefunden werden können.

Wichtig dabei ist besonders, dass der Blog an Ihre normale Seite angeschlossen ist. Sonst kann er nicht auf die Sichtbarkeit Ihrer Seite im Netz einzahlen. Mal ganz davon abgesehen, dass Interessierte den Blog sonst gar nicht mit Ihnen in Verbindung bringen können.

www.IhreSeite.de/blog oder www.blog.IhreSeite.de

wären also je eine optimale Wahl, um einen Blog mit Ihrer Seite zu verknüpfen. Weniger gut wäre die Variante

www.IhreSeite.de mit dem Blog www.BlogMitNamenX.de

Sie können dann zwar über eine Verlinkung auf den Blog hinweisen, Suchmaschinen würden ihn aber als einzelne Seite ansehen. So entstünden separate Rankings und Analytics und das bringt Ihnen definitiv keine Verbesserung für die eigentliche Webseite.

Eine aktive Website wird von Suchmaschinen bevorzugt

Wir wollten doch von kostenlosten Möglichkeiten sprechen, Ihr Ranking zu verbessern – wo soll denn der ganze Content für den Blog her kommen?

Ja, ich muss zugeben, dass Sie eventuell doch etwas Geld in die Hand nehmen müssen, wenn Sie einen Blog einrichten und betreiben wollen. Das ist von der Größe und Auslastung Ihres Teams abhängig oder auch davon, wie lange Ihr Unternehmen schon besteht. Ebenso kommt es darauf an, ob Ihr Content Management System Ihnen die Möglichkeit bietet, einen Blog einzurichten.

Arbeiten Sie mit einem System wie WordPress oder Jimdo ist die Blogfunktion bereits vorhanden. Derjenige Kollege, der für die Einrichtung der Website verantwortlich ist, kann sie also aktivieren und das Gerüst für den Blog bauen.

» Noch ein kleiner Hinweis am Rande – auch wenn ich hoffe, dass es selbstverständlich ist: Bevor Sie den Blog aufsetzen, sollten Sie in jedem Fall mit den Personen sprechen, die später dafür verantwortlich sein sollen. Also mit denen, die sich um die technische Umsetzung kümmern und mit denjenigen, die Inhalte schreiben sollen. Vor dem Start sollte schließlich schon ein Plan für die ersten Artikel vorhanden sein, mindestens einer sollte schon geschrieben vorliegen und die entsprechenden Abbildungen ebenso.

Lassen sich die anfallenden Aufgaben auf die vorhandenen Mitarbeiter verteilen, entstehen für Sie mit einem Blog erstmal keine Extrakosten. Woher aber die Inhalte nehmen?

Besteht Ihr Unternehmen schon seit einigen Jahren, oder haben Sie das Glück schon seit Jahrzehnten am Markt zu sein, dann können Sie erst einmal aus dem schöpfen, was Sie schon haben.

  • Haben oder hatten Sie eine Unternehmens-Zeitschrift, die es nur in Print-Form gibt, können Sie Beiträge aus dieser überarbeiten und in Ihrem Blog veröffentlichen, wenn sie für die Buyer Persona relevant sind.
  • Gibt es intern How-to-Listen oder andere Schätze, die Ihnen und Ihren Kollegen bei der Arbeit helfen und dasselbe für (potentielle) Kunden tun können, bereiten Sie sie als Blogartikel auf.
  • Fragen Sie die Kollegen im Vertrieb nach den FAQs und machen Sie einen oder mehrere Beiträge draus, je nachdem, wie viele es sind und inwieweit Sie mit wertvollen Aussagen antworten können.
  • Lesen Sie selbst Branchenmagazine und Newsletter und stellen Sie eine Artikelempfehlung zusammen, in der Sie auch gern Ihre jeweilige Meinung unterbringen können und sollten.

Es gibt viele Möglichkeiten Content innerhalb Ihres Unternehmens zu finden und zu nutzen. Und Ihre Artikel müssen auch keinen Romanen gleichen. Geschweige denn, dass Sie das Internet mit Ihren Inhalten „zuspammen“ sollen.

Für den Anfang reicht es allemal, wenn Ihre Artikel um die 600 Worte haben und wenn Sie regelmäßig einmal pro Woche etwas veröffentlichen. Es geht schließlich darum Lesern einen Mehrwert zu bieten und das in einem Text, der so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig ist. Wenn Sie es schaffen innerhalb von 300 Worten ein Problem Ihrer Buyer Persona anzusprechen und zu lösen, ist das auch genug. Manches Mal dauert es aber auch 1000 oder sogar 1500 Worte.

Ich möchte hier jetzt nicht weiter ins Detail gehen, was das Aufbauen und Führen eines Unternehmensblogs angeht. Bei Interesse können Sie sich bspw. unsere Zusammenfassung dazu ansehen.

Aus Erfahrung kann ich Ihnen aber eines versichern:

Je öfter Sie schreiben und je länger Sie es machen, desto einfacher kommen die Themen und im Endeffekt auch die Artikel von der Hand.

Und nun zur letzten kostenfreien Maßnahme in dieser Mini-Serie: dem Linkbuilding.




Dieser Leitfaden gibt eine Übersicht darüber, warum bloggen so wichtig ist, wo Sie in Ihrem Unternehmen Content finden und wie Sie Ihre Posts gestalten können.



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