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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 16/16: zum Beziehungswunsch von Marken; SEO und AdWords; Fehler professioneller Autoren; Kopf-Kino für bessere Vorträge

Kunden wollen keine Beziehung mit Marken

Starten wir diesen Wochenrückblick mal mit einem BANG!

Ich muss zugeben, dass ich mir so selbst noch gar keine Gedanken zu dem Thema gemacht habe. Aber es stimmt ja schon irgendwo: Kunden sind beim Kauf oder bei der Interaktion mit Marken oder deren Produkten nicht auf eine Beziehung aus. Sie machen sich keine Gedanken darüber, ob die Kollegen im Marketin oder im Vertrieb sie mehr wertschätzen, wenn sie das Produkt kaufen. Was es der Marke bedeutet, wenn sie den Newsletter abonnieren oder einen Kommentar auf dem Blog hinterlassen.

Auf der anderen Seite, wollen Unternehmen aber grade das: eine Beziehung aufbauen. Wobei dieser Begriff tatsächlich etwas in die Irre führen kann, wenn man diese angestrebte Beziehung mit allen Facetten der zwischen zwei Menschen vergleicht. Ein Kunde würde bspw. wahrscheinlich nicht auf die Idee kommen die Marke mit einem Blumenstrauß zu überraschen.

Denkt man aber im Sinne der Geschäftsbeziehung – also ein Geben und Nehmen von Informationen, Waren oder Leistungen und natürlich Bezahlung, – finde ich das Wort Beziehung schon zutreffend. Der emotionale Teil, der dann wieder an eine Liebesbeziehung erinnert, ist hier allerdings eher einseitig. Und zwar damit (potentielle) Kunden sich an die Botschaft der Marke erinnern und im besten Fall aufgrund dessen eine Geschäftsbeziehung zustande kommt.

Vielen Dank also an Maël Roth für diesen Gedankenanstoß!

SEO-Tipps unter einem etwas anderen Gesichtspunkt

AdWords sind spätestens seit der großen Diskussion um Ad-Blocker auch auf dem Schirm von Konsumenten. Darum ist es besonders spannend zu lesen, dass Googlenutzer inzwischen die rechte Seite des Bilschirms mehr oder weniger ignorieren und nur auf der linken Seite des Bildschirms nach Informationen suchen.

Und das auch noch fast doppelt so schnell wie vor 10 Jahren.

Was können Sie also tun, um potentiellen Kunden trotzdem aufzufallen?

Harald Mueller hat 4 Tipps zusammengetragen. Sollten Sie sich auf jeden Fall mal ansehen – sie zeigen, wie wichtig so einfache Dinge wie bspw. ordentliche Titel inzwischen sind.

Auch erfahrene Schreiberlinge machen Fehler

Nobody is perfect – ein allseits bekannter Spruch, der immer wahr ist. Niemand ist perfekt. Jeder macht Fehler. Auch der erfahrenste Blogger verschreibt sich oder setzt mal ein Komma falsch.

Glücklicherweise ist das meist kein Grund für einen Weltuntergang. Es zeigt die menschliche Seite des Unternehmens.

Wenn er eines ist, dann ein erfahrender Schreiberling, der auch viel mit anderen Textern zu tun hat. Es ist also beruhigend zu lesen, dass auch Neil Patel den ein oder anderen Fehler macht. Hier also eine Auflistung der 8 Fehler, die auch erfahrende und professionelle Blogger machen:

  • Schreibblockaden als unüberwindbare Hindernisse betrachten
  • Ihre Texte vor der Veröffentlichung nicht redigieren
  • Nicht noch einmal Korrektur lesen
  • Keine Recherche betreiben
  • Pronomen falsch einsetzen
  • Zu schnell oder zu langsam schreiben
  • Nicht wissen, wer Ihr Publikum ist
  • Vorm Schreiben keine Struktur überlegen

Zugegeben, das Problem mit den Pronomen ist in seinem Text natürlich auf die englischen bezogen. Aber auch im Deutschen können Sie immer ein waches Auge darauf haben 😉
Wie Sie diese Fehler vermeiden, verrät Patel in seinem neusten Artikel.

Mit der Visualisierungstechnik besser präsentieren

Wir haben hier auf dem Blog schon mehrfach darüber gesprochen, dass Menschen Dinge, die sie sehen, schneller verarbeiten und entsprechend auch schneller verstehen. Das ist auch der Grund, warum Storytelling als Marketingtechnik so gut funktioniert – Sie aktivieren das Kopf-Kino Ihres Publikums.

Was aber, wenn Sie Ihren Content live vermitteln müssen?

Klar, Sie kennen sich in der Materie aus. Haben eine Präsentation vorbereitet. Und eventuell noch Karteikarten dazu erarbeitet.

Und trotzdem ist es am Anfang immer schwierig. Vor allem vor einer Gruppe von Fremden.

Die Technik, die Eric Devaney vorstellt, ist eigentlich für Reden gedacht. Aber ich bin überzeugt, dass sie mit ihr auch an Ihren Präsentationen bzw. an Ihrer Art zu präsentieren arbeiten können.

Visualisieren Sie, was Sie sagen wollen. Erstellen Sie sich eine kleine Bildergeschichte im Kopf und erklären Sie in Worten, was Sie sehen.

Ich habe die Technik selbst noch nicht ausprobiert, werde es aber für den nächsten Vortrag sicherlich versuchen. Ich habe auch schon schon viel vom Mind-Palace gehört, eine Visualisierungstechnik, mit der Sie sich jede Art von Informationen besser merken können. Dabei geht es darum die Informationen mit realen Orten in Verbindung zu bringen und so besser im Gedächtnis zu verankern.

 
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Vanessa DincklageBest of 16/16: zum Beziehungswunsch von Marken; SEO und AdWords; Fehler professioneller Autoren; Kopf-Kino für bessere Vorträge
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