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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 15/16: Zum Schreiben zurückfinden; knackigere Texte verfassen; schlechte Conversion-Strategien; menschlicher Content für RankBrain

Damit Ihre Texte auch zuende gelesen werden

Dafür, dass Ronell Smith einen Artikel über kurze, knackige Texte schreibt, finde ich seinen Beitrag recht lang. Im Endeffekt greift hier natürlich wieder die Regel „so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig.“ Ich würde bspw. den Abschnitt „Why listen to me?“ um einiges kürzen – oder sogar ganz weglassen und meinen Hintergrund nur in einem Satz erwähnen. Wer mehr Informationen haben möchte, kann sich schließlich die Autorenseite ansehen oder das LinkedIn- oder Xing-Profil.

Und obwohl Smith sich nicht ganz an seine eigenen Regeln hält, sollten Sie seinen Tipps eine Chance geben. Besonders dann, wenn Sie zu langen Blogartikeln oder Texten neigen, die nicht bis zum Ende gelesen werden.

Vor allen Tipp #1 finde ich für Texte zu aufwändigeren Themen wichtig: Show, don’t tell. Nicht umsonst wird Ihnen quasi überall geraten, visuellen Content einzusetzen. Menschen sind nun mal visuelle Wesen und können sich Gesehenes viel besser merken. Machen Sie also Screenshots, erstellen Sie eine Infografik oder drehen Sie ein kurzes Video – so müssen Sie nicht lang und breit erklären, sondern können es Ihrem Publikum zeigen.

Wenn Schreiben Ihr persönlicher Albtraum ist

Über diesen Blogpost habe ich mich diese Woche ganz besonders gefreut. Wer von den Schreibenden unter Ihnen kennt das nicht? Sie wissen nicht was Sie schreiben sollen. Es macht auch überhaupt keinen Spaß mehr. Und das liegt nicht unbedingt an einer Schreibblockade, wie Neil Patel in seinem Artikel erklärt.

Der Grund könnte sein, dass das Thema Sie langweilt, Ihre kreative Energie aufgebraucht ist, das Schreiben Sie nicht mehr herausfordert und/ oder Sie einfach mal etwas Neues brauchen.

Wenn Sie an dem Punkt angekommen sind, liegt die nächste Frage natürlich auf der Hand: Wie finde ich die Freude am Schreiben, also meinem Beruf, wieder?
(Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben einfach alles hinzuschmeißen und Superheld zu werden 😉 )

Ich finde besonders Punkt 2 sehr interessant: Über seine Gedanken und Gefühle bzgl. des Schreibens schreiben. Klingt zwar im ersten Moment etwas seltsam, weil Sie ja genau darauf keine Lust mehr haben. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass das (wahrscheinlich vor allem in Kombination mit dem einen oder anderen Tipp aus der Liste) sehr gut funktioniert. So sind sie gezwungen sich mit dem Problem auseinander zu setzen und können einfacher eine Lösung finden.

Strategien mit üblem Nachgeschmack

Die Conversion Rate steigern – eines von vielen Zielen, die Sie im Inbound- und Content Marketing haben werden. Dazu gibt es im Web unendlich viele Tipps und Hilfestellungen, wie Sie dieses Ziel erreichen können.

Wie Stefanie Schröer aber weiß, können manche Maßnahmen auch nach hinten losgehen. Vor allem dann, wenn potentielle Leads angeflunkert werden. Bspw. indem Sie Ihre Angebote künstlich verknappen oder Social Proof kaufen anstatt ihn selbst zu generieren.

Ich finde den Artikel großartig, weil endlich mal gegen diese Strategien argumentiert wird. Mich stört es schon lange, dass Rabatt-Aktionen und Verknappung als Strategie für mehr Conversions gelten. Ja, ich kann mir vorstellen, dass so mehr Leads oder Kunden generiert werden, aber ich glaube nicht, dass diese die Qualität haben, die Sie gern hätten. Darum: unbedingt mal lesen!

Wie Sie Ihren Content aufstellen müssen, damit Googles RankBrain ihn mag

Hier möchte ich es ganz kurz und knackig halten: „what people want, is what Google wants.“

Vielen, vielen Dank an Al Gomez für diese wunderbare Zusammenfassung des eigenen Textes. Das RankBrain is so zusammengesetzt, dass es nicht nur Schlagworte versteht, sondern ganze Sätze. Und nicht nur das: Es versteht auch komplexere Zusammenhänge und Ihre Intention hinter der Anfrage, sodass es Ihnen genau die richtigen Antworten liefert.

Entsprechend der genialen Zusammenfassung, sind auch die Tipps von Gomez. Einfach und pragmatisch. Natürlich können Sie Keywords an für Google relevante Stellen einbauen, aber viel wichtiger ist bspw., dass Sie eine bestimmte Persona vor Augen haben, wenn Sie den Content erstellen. Und, dass Ihre Inhalte natürlich klingen. Schauen Sie ‚mal rein – es lohnt sich!

 
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Vanessa DincklageBest of 15/16: Zum Schreiben zurückfinden; knackigere Texte verfassen; schlechte Conversion-Strategien; menschlicher Content für RankBrain
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