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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 14/16: Googles Content Signals erklärt; Haikus für prägnante Posts; spannende Content Formate; mehr Spaß auf Facebook!

Welche Content Signals Google sich für das Ranking ansieht

In dieser Folge der Whiteboard Fridays geht es darum, dass Google endlich offiziell bestätigt hat, dass sich der Algorithmus Content und Link Signals ansieht, um eine Seite zu bewerten. Rand Fishkin schaut sich also an, welche Faktoren dazu beitragen können, dass Ihrer Seite mehr oder weniger vertraut wird, als anderen Seiten.

Dazu zählen folgende Faktoren:

  • Übereinstimmung der Keywords, inkl. Synonyme und Übereinstimmung der Suchabsicht
  • Ähnliche Begrifflichkeiten
  • Länge des Contents, Verständlichkeit und Sprache
  • Markenname / Name der Website
  • Visuelle Elemente
  • Genauigkeit und Gültigkeit der Angaben
  • Struktur der Sätze

Im Endeffekt vergleicht Google Ihre Inhalte mit denen der Websites denen die Algorithmen vertrauen. Sehen Ihre Inhalte nicht so aus wie die der vertrauenswürdigen Seiten, wird Ihre Seite weiter unten gerankt. Passt Ihre Seite zum Durchschnitt der Seiten, wird sie weiter oben angezeigt.

Ich finde es einfach großartig, wie Fishkin diese komplexen Vorgänge einfach und für jeden verständlich erklärt. Nach dem Video hatte ich das Gefühl, ich hätte Google durchschaut und könnte problemlos Inhalte erstellen, die dann direkt unter den Top 3 gerankt würden – das wird jetzt auf die Probe gestellt 😉

Ein bisschen Hirntraining für besseres Schreiben

Auf der Suche nach der perfekten Länge für Ihre Blogposts sind Sie wahrscheinlich schon auf diverse Angaben gestoßen. Der eine sagt mindestens 600 Worte; der nächste, ab 1.000 wird die Seite für Suchmaschinen erst interessant und der dritte meint, dass 300 Worte völlig ausreichen.

In Wahrheit sollten Blogartikel aber immer so lang wie nötig, aber trotzdem so kurz wie möglich sein. Je nachdem, welchen Prozess Sie bspw. beschreiben, brauchen Sie 1.200 Worte um einen hilfreichen Artikel zu verfassen und haben trotzdem nur das wichtigste gesagt.

Damit Sie mit Leichtigkeit prägnant schreiben können, hat Eddie Shleyner 6 Übungen zusammengestellt. Sie sollen Ihnen helfen Ihr Hirn nur auf die wichtigsten Inhalte zu fokussieren. Besonders spannend finde ich direkt die erste Übung – Ein Haiku pro Tag. Das klingt für mich nicht nur nach einer spannenden und lehrreichen Übung, sondern auch nach einer richtigen Challenge. Vor allem dann, wenn Sie es bspw. nutzen, um Ihren Tag zusammen zu fassen.

Einmal die Content Formate überdenken

Daniel Louis hat eine Liste von Ideen für neue Content Formate zusammengestellt. Mit dabei sind die üblichen Verdächtigen wie bspw. eine Infografik oder Storytelling per Video.

Etwas, was ich bis jetzt aber noch nicht gehört (aber schon oft gesehen habe) ist der Begriff Instructographics. Meine erste Assoziation war natürlich „Dinosaurier“ – aber zum Glück denkt das Hirn wesentlich schneller als uns bewusst ist und hat den Zusammenhang mit Infografiken hergestellt. Während diese eine grafisch aufgearbeitete Liste von Informationen ist, wird auf Instructografiken festgehalten, WIE Sie etwas tun müssen.

Im Endeffekt wird der Begriff Infografik meiner Erfahrung nach für beide Darstellungsarten genutzt. Aber das Beispiel im Louis Artikel hat mir sozusagen die Augen für die Unterschiede geöffnet. Vielleicht überdenken Sie ja auch die Zusammensetzung Ihrer Info- bzw. Instructografiken, nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben…?

Und, ein weiteres geniales Format ist natürlich die Gamification, lesen Sie hier mehr dazu.

Änderung des Algorithmus von Facebook

Seit einiger Zeit können Facebook-Nutzer nicht nur ein Like hinterlassen, sondern quasi emotional auf Meldungen reagieren. Mit den Reactions kann nun Freude, Erstaunen, Trauer, Wut oder Gefallen ausgedrückt werden. Die Kollegen von Fanpagekarma haben untersucht, inwieweit eine Reaktion die Sichtbarkeit des Posts beeinflusst.

Eines verrate ich Ihnen schon jetzt: Nicht jede Reaktion trägt dazu bei, dass Ihre Reichweite exponentiell ansteigt.

Schauen Sie sich die Ergebnisse der Studie an – es lohnt sich! Mit dem Wissen daraus, können Sie daran arbeiten Ihre eigenen Posts anzupassen und so im Endeffekt eine höhere Reichweite erzielen.

 
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Vanessa DincklageBest of 14/16: Googles Content Signals erklärt; Haikus für prägnante Posts; spannende Content Formate; mehr Spaß auf Facebook!
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