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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 12/16: Hilfe bei Schreibblockaden; von alten Griechen lernen; ehrlich = glaubwürdig; weniger Energie verbrauchen

Der Schreibblockade die kalte Schulter zeigen

Wenn es zu Ihren täglichen Aufgaben gehört, Texte zu verfassen, kennen Sie das Gefühl sicher: Sie schauen auf den Bildschirm. Die Finger gespannt auf der Tastatur abgelegt. Und dann. Nichts! Absolut gar nichts! Ihnen will einfach nichts einfallen – oder Sie wissen genau, worüber Sie schreiben wollen/ sollen, kriegen aber einfach kein Wort auf die Seite.

Es ist die gefürchtete Schreibblockade, die Sie davon abhält, Ihrer Arbeit nachzugehen.

Was also tun, um da wieder raus zu kommen?

Lisa-Alexa Kopka hat 6 Tipps für Sie zusammengestellt, die Sie vor der Schockstarre bewahren können. Dabei finde ich besonders wichtig, dass jeder Autor seine eigene Zeit finden muss. Manch einer schreibt lieber morgens früh, wenn die anderen Kollegen noch nicht im Büro sind. Der nächste kommt mit der Kaffee-Haus Atmosphäre eines vollen Büros am besten klar. Und ein dritter wird erst so richtig kreativ, wenn es draußen dunkel wird und alle anderen in den Feierabend gehen.

Schauen Sie sich die anderen Tipps an. Es mal auszuprobieren, kann ja nicht schaden.

Und einen möchte ich gerne noch hinzufügen: Einfach drauf los schreiben.
Dabei geht es nicht darum im ersten Entwurf einen Form vollendeten Text zu schreiben. Es geht darum, das Hirn und die Finger in Schwung zu bringen. Und sich nach Möglichkeit mit einem Thema auseinander zu setzen. Ähnlich als hätten Sie lange nicht mehr auf Schlittschuhen gestanden. Der Anfang ist immer etwas wackelig und Sie sehen dabei wahrscheinlich nicht sehr elegant aus. Aber wenn Sie einmal im Schreib-Schwung sind, gibt es kein Halten mehr.

Sie könnten bspw. auch eine E-Mail beantworten, bei der Sie wissen, dass die Antwort etwas länger wird. Oder versuchen Sie es mal mit freiem Schreiben; einfach für eine bestimmte Zeit alles aufschreiben, was Ihnen in den Kopf kommt – der Inhalt ist total unwichtig. Sie sollen nur in Schwung kommen.

Glaubwürdigkeit im Content Marketing erhöhen

Tanja Josche und Sascha Tobias von Hirschfeld liefern Ihnen 3 Möglichkeiten, wie Sie mit Ihrem Content Marketing Ihre Glaubwürdigkeit erhöhen können:

  • Jargon vermeiden
    Nichts ist schlimmer als ein Text, den man schon 2x gelesen und trotzdem nichts verstanden hat. Warum? Weil er gespickt ist mit Fachbegriffen, die ihm die Lesbarkeit nehmen und ihn sehr steif und distanziert wirken lässt. Stellen Sie sich beim Schreiben lieber vor, Sie würden mit dem Leser sprechen.
  • Die nackte Wahrheit sprechen lassen
    Wenn Sie Ihr Publikum schon mit Zahlen von Ihren Aktionen überzeugen wollen, warum sollten Sie dann etwas weglassen? Klar, eine desaströse Kampagne, die 4 Mitarbeiter den Job gekostet hat sollten Sie vielleicht gar nicht erst erwähnen. Ist Ihre Kampagne zu Anfang nicht erfolgreich gewesen hat aber nach einer Anpassung alle Erwartungen gesprengt, können Sie ruhig die anfänglichen Schwierigkeiten erwähnen. Ehrlichkeit und Transparenz sind eine gute Basis für Glaubwürdigkeit.
  • Werden Sie nicht zum Theoretiker
    Sie wollen Ihrem Publikum doch mit Ihren Inhalten helfen – drücken Sie sich also ganz deutlich aus. Und vor allem: recherchieren Sie vorher, was Ihre Buyer Persona wirklich beschäftigt.

Was genau Sie tun können, um Ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen, können Sie hier nachlesen.

Schon Aristoteles wusste, wie Content Marketing funktioniert

Wer hätte das gedacht? Obwohl der griechische Wissenschaftler schon 322 v. Ch. das zeitliche gesegnet hat, hatte er eine Menge Ahnung von einer Marketing-Entwicklung des 21. Jahrhunderts: dem Content Marketing.

Seine drei Prinzipien für gute rhetorische Arbeit treffen auch heute noch genau den Kern, wenn es darum geht überzeugenden Content zu erstellen.

  1. Ethos – dabei geht es um den Charakter des Redenden. Oder natürlich auch des Schreibenden. Content überzeugt, wenn er ehrlich ist und Sie als Autoren glaubwürdig macht (Tipps dazu s.o.).
  2. Pathos – hier ist der emotionale Zustand des Publikums gemeint. Heute zielt vor allem das Storytelling darauf ab Interessierte auf einer emotionalen Ebene zu erreichen und so die Informationen tiefer in ihrem Gedächtnis zu verankern.
  3. Logos – das Argument oder die Logik. Hier führt eine Annahme in Verbindung mit einer anderen Annahme zu einer logischen Schlussfolgerung, bspw. Ich möchte, dass mein Haus sicher ist. Häuser mit Alarmanlagen sind sicherer. Daher brauche ich eine Alarmanlage.

Wie Sie diese Prinzipien heute umsetzen können und Beispiele erfolgreicher Umsetzungen finden Sie im Artikel von Ashley Walton.

Mehr Struktur macht produktiver und glücklicher

Ein interessanter und faszinierender Artikel.

The secret to having everything is to want nothing and do anything.

Sagt Neil Pasricha. In seinem neuen Buch – und dem Artikel von Christine Ianni – geht es darum, dass wir produktiver und glücklicher sind, wenn wir weniger Entscheidungen treffen (müssen). Ich möchte an dieser Stelle nicht alles wiederholen… Nur so viel:

Entscheiden Sie sich einmal etwas immer am selben Tag und zur selben Uhrzeit zu tun, ist Ihnen die Entscheidung für die nächsten Male abgenommen. Bspw. jeden Mittwoch auf dem Heimweg die Oma anrufen oder jeden Freitag staubsaugen. Dadurch dass diese Dinge ein fester Bestandteil Ihrer Woche werden, müssen Sie für die Entscheidung keine Energie aufwenden und können diese für andere Dinge nutzen.

Hier finden Sie eine Anleitung zur Entscheidungshilfe wann Sie welche Aufgaben sofort erledigen oder routinieren sollten.

 
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Vanessa DincklageBest of 12/16: Hilfe bei Schreibblockaden; von alten Griechen lernen; ehrlich = glaubwürdig; weniger Energie verbrauchen
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