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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 11/16: Content aus dem Archiv, effektive Lead Pflege, 11 SEO-Tipps zum Preis für 7, Blogging-Probleme erfolgreich überwinden

Woher den ganzen Content nehmen?

Das ist vermutlich eine der häufigsten Fragen, wie wir als Content Marketer in Gesprächen mit potentiellen Kunden gestellt bekommen.

Woher soll denn bitte der ganze Content kommen? Wir haben keine Zeit nebenbei noch zig Blogartikel zu schreiben. Und so weiter …

Glücklicherweise gibt es für diese vermeintlichen Probleme eine ganz einfache Lösung – vor allem, wenn Ihr Unternehmen schon länger am Markt ist: Schauen Sie sich einfach mal ausgiebig um!
Auch der Content Marketer des Jahres, Vishal Khanna, kennt es, nach Content-Ideen suchen zu müssen. Seine Erfahrung hat ihn aber gelehrt, dass seine Kollegen und seine Umgebung ihm problemlos Anregungen oder sogar ganze Inhalte liefern können:

  • Sprechen Sie mit den Kollegen, die Kundenkontakt haben
  • Recherchieren Sie, welche Kollegen auf ihren sozialen Kanälen branchenrelevante Inhalte veröffentlichen
  • Durchsuchen Sie Ihre Server
  • Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie ins Archiv
  • Schauen Sie sich an, wie Chefs oder Abteilungsleiter in Ihrem Unternehmen Informationen teilen

Großartig finde ich, neben den Gesprächen mit den Kollegen im Vertrieb, vor allem den Gang ins Archiv. In unserer inzwischen vorrangig digitalen Welt geraten „alte Schätzchen“ viel zu schnell in Vergessenheit. Und warum sollten die Inhalte der alten Broschüren nicht auch heute noch relevant sein? Hätten wir selbst ein Archiv, würde ich sehr gerne darin stöbern – aber dafür ist die Xengoo im Endeffekt zu jung 😉

7 effektive Lead Nurturing Taktiken

Um über Inbound Marketing Kunden zu gewinnen, müssen Sie die Leads pflegen, die Sie mit Ihren Content Angeboten generieren. Das Ganze nennt sich Lead Nurturing. Es ist der automatisierte Versand von E-Mails und anderen Nachrichten, die dem Thema entsprechen, über das ein Kontakt zum Lead geworden ist.

Wie aber sollten diese Mails aufgebaut sein, damit die weiterführenden Angebote angeklickt werden? Und damit aus Ihrem Lead ein Kunde wird?

Jesse Mawhinney listet 7 Taktiken auf, mit denen genau das erreicht werden kann.

Ganz wichtig dabei ist, wie grade schon einmal erwähnt, dass die Inhalte der Nurturing-Nachrichten zum Erstkontakt des Leads mit Ihrem Unternehmen passen. Wenn Sie sich ein Tutorial-Video zur Bearbeitung von Bildern ansehen, interessieren Sie sich sicherlich danach nicht für eine Mail, die Ihnen etwas über Textstrukturierung erzählen möchte, oder? Genau. Darum ist das auch Punkt 1 auf der Liste.

Mich hat es allerdings überrascht, dass die Personalisierung dieser Nachrichten erst an fünfter Stelle kam. Zwar ist eine E-Mail, die den eigenen Namen enthält heute nicht mehr ganz so besonders wie vielleicht noch vor ein paar Jahren. Aber trotzdem ist es ein wirklich wichtiger Aspekt beim Lead Nurturing. Wir haben uns schon beinahe dran gewöhnt solche Nachrichten zu erhalten, kommt dann eine mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ wird sie sicherlich ziemlich schnell im Papierkorb landen.

Schauen Sie sich auch die anderen Taktiken an!

Einen erfolgreichen Blog führen

Ein Blog wird nicht von heute auf morgen ein viraler Hit. Es passiet also oft, dass Unternehmen ihre Bemühungen zu schnell wieder einstellen, weil der Erfolg sich nicht schnell genug einstellt. Das sollten Sie auf keinen Fall tun! Nicht nur ist Aufgeben keine Lösung, Sie stecken vielleicht einfach in einem typischen Blogger-Problem fest.

  • Sie veröffentlichen Ihre Artikel unregelmäßig.
    Das kann daher kommen, dass Sie keine Redaktionsplan haben oder auch, dass Sie nicht genug Ressourcen haben, um das Pensum zu erfüllen.

    Machen Sie einfach mal langsam. Es ist keine Schande nur einen Artikel pro Woche zu veröffentlichen, solange dieser hervorragend ausgearbeitet ist. Außerdem können Sie mithilfe eines Redaktionsplans den Überblick behalten. Und sollten auch versuchen Ihre Kollegen in die Content-Findung und -Erstellung mit einzubeziehen.

  • Sie reden anderen nach dem Mund.
    Mit Ihrem Blog wollen Sie Interessierte informieren, Ihren Expertenstatus stärken und die Sicht Ihres Unternehmens auf branchenrelevante Themen darstellen.

    Schauen Sie sich also Ihre Buyer Persona ganz genau an, so können Sie genau herausfinden, wie Ihr Content aussehen muss, um Erfolg zu haben. Vielleicht kommen Sie mit ein bisschen Out-of-the-Box-Thinking ja eher an Ihre gewünschten Kontakte.

  • Sie schreiben nur über sich.
    Ein Blog ist auch dazu da, um die Meinung Ihres Unternehmens auf aktuelle branchenrelevante Themen zu besprechen. Das sagte ich grade schon und das war auch so gemeint.

    ABER, wenn Sie immer nur über sich reden. Wie Sie die Dinge sehen. Was Sie machen würden/ oder mit Ihren Produkten und Dienstleistungen schon machen, um diese Probleme zu lösen. Dann wird Ihnen auf Dauer niemand zuhören. Mit Ihren Artikeln sollen Sie Interessierten helfen Ihre Probleme zu lösen und ihn nicht als weitere Werbeschleuder benutzen.

  • Sie denken nicht an das große Ganze.
    Beiträge zu aktuellen Themen sind für einen Blog wichtig, um auch im Wust der anderen Diskussionsteilnehmer gefunden werden zu können.

    Sie sollten aber vor allem versuchen Inhalte zu erstellen, die auch auf lange Sicht hin relevant für Ihre Buyer Persona ist. Das mag nicht immer einfach sein, aber dieser Evergreen Content wird im Endeffekt lange für guten Traffic sorgen.

  • Sie bauen keine Abonnenten auf.
    Beiten Sie Ihren Lesern keine Möglichkeit Ihren Blog als Newsletter zu abonnieren, generieren Sie nicht nur weniger Leads, Sie verpassen auch die Gelegenheit ihnen einen Mehrwert zu bieten. Anstatt, dass Sie immer auf Ihren Blog kommen müssen, um Ihre Artikel zu lesen, könnten sie sie ganz bequem in ihr E-Mail Postfach erhalten.

Woher diese Probleme kommen können und weitere Lösungsvorschläge, finden Sie im Artikel von Jodi Harris.

7 SEO-Tipps für Ihr Content Marketing

Eigentlich sind es 11, weil Anja Fordon von Styla großartigerweise einige zusammengefasst hat. Und zwar die Basics, die Sie sonst in vielen Fällen als einzelne Tipps in solchen Sammlungen vorfinden.

Wobei Sie Punkt 2 ein bisschen kritisch gegenüberstehen sollten: Gut und genau schrieben ist (hoffentlich) einer Ihrer Grundsätze bei der Erstellung von Blogartikeln. Aber viel Schreiben ist nicht unbedingt immer richtig. Solange Sie noch etwas sinnvolles zu sagen haben, das Ihren Lesern beim Verständnis des Themas hilft – fire away! Ihr Text darf dann gern 3.000 Worte haben.
Ziehen Sie ihn nur nicht künstlich in die Länge. Bei Blogartikeln gilt die Devise: So kurz wie möglich, aber so lang wie nötig.

Es hat mich besonders gefreut mal wieder den Ratschlag zu den gut strukturierten URLs zu lesen. URLs mit bis zu 5 Worten findet nicht nur der Google-Bot toll. Wenn Sie dann auch für Menschen lesbar gestaltet ist, freut sich auch der ein oder andere Leser.

Die weiteren Tipps und Umsetzungsvorschläge finden Sie hier.

 
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Vanessa DincklageBest of 11/16: Content aus dem Archiv, effektive Lead Pflege, 11 SEO-Tipps zum Preis für 7, Blogging-Probleme erfolgreich überwinden
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