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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Best of 10/16: Keine Missverständnisse beim Bloggen und weniger Artikel; Abonnenten re-aktivieren; Googles Micro Moments

Content zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, im richtigen Format

Kommt Ihnen bekannt vor? Mir auch.

Genau das ist es doch, was Content Marketing ausmacht, oder nicht?

Sie erstellen Inhalte, die Informationssuchenden helfen. Diese Inhalte sind so optimiert, dass Interessierte sie in dem Moment finden können, wenn sie danach suchen. Damit das funktioniert, veröffentlichen Sie sie online und verbreiten sie über die Kanäle, auf denen Ihre Buyer Personas aktiv sind.

Google nennt das jetzt „Micro Moments.“ Die Momente, in denen Personen zum Smartphone greifen und mit einer bestimmten Absicht Suchen durchführen. Sie sind in vier unterschiedliche Absichten aufgeteilt:

  1. I-want-to-know moments
  2. I-want-to-go moments
  3. I-want-to-do moments
  4. I-want-to-buy moments

Auf seinem Blog erklärt Robert Weller ausführlich, was darunter zu verstehtn ist und wie Sie diese Momente in Ihre (Content) Marketing Strategie einbinden können.

Ich persönlich finde aber, dass die Micro Moments kein völlig neues Konzept sind, sondern eher ein neuer oder anderer Name für das, was wir im Content Marketing machen. Vielleicht etwas neu zusammengestellt und umformuliert – aber trotzdem irgenwie dasselbe. Was meinen Sie?

Wenn’s nicht läuft mit den Newsetterabonnenten

Mit inaktiven Newsletterabonnenten hat mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit jeder zu kämpfen, der solche Nachrichten verschickt. Und es steht natürlich die Frage im Raum: Warum?

Warum meldet sich jemand zum Newsletter an? Und warum reagiert er dann nicht auf die Inhalte? Warum meldet er sich nicht ab, wenn es ihn nicht mehr interessiert? (Nicht, dass wir letzteres wollen, aber die Frage finde ich trotzdem berechtigt. 😉 )

Und eine weitere viel wichtigere Frage ist: Wie bekommen Sie diese Kontakte dazu wieder mehr auf Ihre Nachrichten zu reagieren?

Schon der erste Tipp von Mathias Zacharias gefällt mir wirklich gut: Einfach mal die Versandfrequenz für diese Kontakte verringern. Vielleicht werden sie Ihre Inhalte vermissen, sobald Sie sie nicht mehr bzw. weniger häufig erhalten und dann entsprechend häufiger klicken. Vielleicht haben sie auch keine Zeit jede Woche zu lesen was Sie schreiben, würden sich aber durchaus alle zwei Wochen die Zeit nehmen die für sie wichtigsten Informationen anzusehen.

Womit wir zu Tipp 6 kommen: Die Frage nach der Präferenz. Frei nach dem Motto „Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden“ sollen Sie Ihre Kontakte fragen, wie häufig sie Ihren Newsletter erhalten wollen. Das kann nicht nur die Engagement-Rate erhöhen, sondern zeigt auch, dass Sie sich für Ihre Kontakte interessieren.

Weitere Möglichkeiten der Wiederbelebung finden Sie auf dem Blog von onlinemarketing.de.

Bloggen kann doch jeder

… Das ist eine der Aussagen, mit denen Markus Cerenak mal ordentlich aufräumt – und das völlig zu Recht, wie ich finde. Außerdem finde ich seinen Schreibstil großartig – auch wenn er in diesem Fall oft sarkastisch ist.

Um Sie schonmal einzustimmen, hier ein Beispiel aus der Liste:

2) Das kostet unglaublich viel Zeit

Facebook auch. Fernsehen auch. Jeden Tag einen Job machen, den man hasst auch. Ist der Groschen gefallen?

Im Klartext: Wenn Sie etwas gere tun (oder gerne tun wollen), dann sollte es für Sie kein Problem sein die Zeit dafür einzuräumen. Die wenigsten werden von jetzt auf gleich erfolgreich mit dem, was sie tun.

Sollten Sie also noch überlegen, ob sich ein eigener (Unternehmens-)Blog lohnt, lassen Sie Markus Cerenak erst einmal die Missverständnisse aus dem Weg räumen!

Manchmal ist weniger einfach mehr

Nach diesem Prinzip funktioniert das „Slow Blogging,“ dass Dani Schenker auf Zielbar vorstellt.

Hier geht es natürlich nicht darum Ihre Blogartikel per Ein-Finger-Such-System zu verfassen oder mit der Geschwindigkeit einiger Beamter zu arbeiten. (Viel Spaß bei dem Clip 😉 )

Es geht darum, dass Sie die Frequenz Ihrer Blogartikel verringern. Dass Sie sich mehr Zeit dafür nehmen, zu Recherchieren. Keine Fragen offen lassen. Sodass Sie am Ende einen Artikel online stellen, der Ihre Leser auf die bestmögliche Weise informiert. Und ihnen auch genau das bietet, was Sie in der Überschrift ankündigen.

 
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Vanessa DincklageBest of 10/16: Keine Missverständnisse beim Bloggen und weniger Artikel; Abonnenten re-aktivieren; Googles Micro Moments
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1 Kommentar

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  • Dani schenker - 13. März 2016 Antworten

    Vielen Dank für die Erwähnung meines Artikel bei Zielbar. Die Idee dazu stammt übrigens vom vorhergehenden Artikel von Benjamin Brückner. Er bespricht das Thema Slow Blogging darin mit verschiedenen Experten (darunter auch den hier erwähnten Robert Weller) 😉

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