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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Diese Tools unterstützen uns bei der Arbeit mit HubSpot

Marketing Automation Software – klingt erstmal riesig, allumfassend und durch die Automatisierung nach einer Arbeitserleichterung. Und in der Tat, jeder Online Marketer wird Ihnen bestätigen, dass eine solche Software die Arbeit erleichtert.

E-Mails, Social Media Postings, Blogartikel, Landing Pages, Calls-to-Action – alles lässt sich über diese eine Software erstellen und steuern. Entsprechend werden auch die Analytics dazu zental gespeichert, sodass man die Zahlen nicht mehr aus verschiedenen Tools zusammentragen muss.

Und trotzdem ist mit einer Marketing Automation Software noch nicht alles getan. Sie brauchen immer noch weitere Online-Tools, um Ihr Online Marketing optimal zu gestalten.

Als HubSpot-Partner nutzen wir – logischerweise – diese Marketing Automation Software. Ich möchte einen kurzen Überblick darüber geben, was wir mit HubSpot alles machen. Und danach über die Tools sprechen, die wir daneben noch häufig nutzen, weil HubSpot bspw. die entsprechenden Funktionen nicht bietet.
Das Ganze ist ein Beitrag zur #toolparade, zu der Dani Schenker von ZIELBAR aufgerufen hat.

Marketing Automation mit HubSpot – alles in einem und unglaublich einfach

Zur Lead Generation bzw. Conversion nutzen wir die Landing Page- und Formular-Optionen des Tools. Jedes unserer Download-Angebote ist auf einer eignen Seite zu finden, auf der wir die wichtigsten Informationen angeben und Interessierten die Möchlichkeit bieten das Angebot herunterzuladen. Über das Formular erfassen wir dabei die für uns wichtigsten Kontaktinformationen. Neben dem Vor- und Nachnamen des Leads, ist das vor allem die E-Mailadresse, denn über sie wird in HubSpot ein neuer Kontakt angelegt.

Lead Nurturing betreiben wir hauptsächlich per E-Mail. Jeder Lead, der beim Ausfüllen eines Formulars unseren Blog per Mail abonniert hat, wird automatisch der Liste der Blogabonnenten hinzugefügt. Ebenso automatisch wird diese Nachricht jeden Mittwoch gegen 10.30 Uhr an alle Abonnenten verschickt.

Was ich immer noch wahnsinnig toll finde, ist, dass wir diese Mail nur einmal gestalten mussten und HubSpot sich die Überschriften und Teaser-Texte aus unserem RSS-Feed zieht. So ist der Arbeitsaufwand ziemlich gering und trotzdem sind die Beiträge immer aktuell.

Das Content-Planungs-Tool „Calendar“ von HubSpot ist leider noch nicht ganz so ausgereift, wie ich es mir wünschen würde. Aber da wir das System ja ohnehin nutzen, dient mir der Kalender nur in dem Sinne als Redaktionsplan, als dass ich ihn zur Montagsübersicht für die anstehenden Blogartikel, Landing Page Veröffentlichungen und den E-Mailversand nutze.

Redaktionsplan mit HubSpot


Noch ist der Redaktionsplan von HubSpot nicht ganz ausgereift.

Was mich, die ich auch für unsere Social Media Kanäle zuständig bin, auch immer wieder begeistert, ist das Social-Tool. Hier haben wir unsere Twitter-, Facebook- und Google+ Accounts mit dem System vernetzt und ich kann problemlos auf allen drei Kanälen Nachrichten veröffentlichen. Und das entweder sofort, oder aber ich plane die Veröffentlichung Tage, Wochen oder Monate im Voraus. Diese Funktion benutze ich vor allem dann, wenn ich einen unserer eigenen Artikel teile.

Wird ein Beitrag von uns kommentiert, kann ich auch innerhalb von HubSpot bleiben und ihn beantworten. Eine kleine Einschränkung gibt es hier aber: Um Beiträge von Kontakten, mit denen wir auf Facebook oder Google+ vernetzt sind, lesen zu können, muss ich mich bei den Netzwerken direkt einloggen.

Eine Stream-Funktion, bei der ich welche zu bestimmten Schlagworten oder Hashtags anlegen und die entsprechenden Postings verfolgen kann, gibt es nur für Twitter. Darum nutze ich Twitter innerhalb von HubSpot auch zusätzlich als News-Feed zu allen Themen, die mit Inbound- und Content Marketing zu tun haben.

Was wäre die Marketing Automation ohne Analytics? Mit dem Reports-Tool überprüfen wir die Performance aller Marketing-Elemente und ziehen daraus Schlüsse, was wir ändern sollten, und wie.

Welche Online-Tools wir als HubSpot-Agentur trotzdem noch nutzen

Ein Content Management System

Den Inbound- und Content Marketern unter Ihnen wird aufgefallen sein, dass wir die Blog-Funktion von HubSpot nicht nutzen. Über die Marketing Automation Software kann auch ein Unternehmensblog angelegt werden. Die Veröffentlichung von Beiträgen können so geplant und die Performance von einzelnen Artikeln ganz einfach über die Analytics verfolgt werden.

Für unseren Unternehmensblog haben wir uns allerdings für WordPress entschieden. Das lag vor allem daran, dass wir es auch für unsere Website nutzen.

Was mir an WordPress gut gefällt, ist das Baukastenprinzip für Websites. Die meisten Themes kommen inzwischen mit einem Visual Composer, sodass man für die Einrichtung nicht unbedingt programmieren können muss. Auch Blogbeiträge lassen sich wirklich leicht erstellen und bearbeiten – beinahe, als würde man an einem Word Dokument sitzen, sodass auch Branchen-Einsteiger, wie ich es auch vor knappen zwei Jahren war, damit keine Probleme haben sollten.

Ein Projektmanagement-Tool

Eigentlich ist Basecamp ein einfaches, aber typisches Projektmanagement-Tool: Man kann verschiedene Projekte anlegen. In diesem Projekten Listen und Aufgaben erstellen und bestimmten Personen zuweisen. Entsprechende Dateien zu Aufgaben hinzufügen. Oder Kommentare zur Abstimmung hinterlassen.

Zu Anfang haben wir Basecamp allerdings ein bisschen zweckentfremdet und es als Redaktionsplan genutzt (in diesem Artikel gibt es eine genauere Beschreibung, wie wir das umgesetzt hatten). Dann veröffentlichte HubSpot den Calendar und die Aufgabenverteilung der Tools hat sich etwas verschoben:

HubSpots Calendar nutze ich, wie oben schon gesagt, als Monatsübersicht für die anstehenden Veröffentlichungen von Content.

Unsere Basecamp-Listen haben sich inzwischen auf die Ideensammlung reduziert. Dafür ist es aber wirklich wunderbar geeignet. Egal, ob eine Idee ganz frisch ist, oder ich mir schon ein paar Gedanken dazu gemacht habe. Jeder übergeordnete Gedanke wird als ein To-Do festgehalten, aber noch niemandem zugeordnet. Alles, was mir zwischendurch dazu einfällt, speichere ich als Kommentar innerhalb der Aufgabe ab. So habe ich alle meine Gedanken beisammen, wenn das Thema als Artikel erscheinen soll.

Dabei unterteile ich die To-Dos noch einmal in zwei Gruppen. Das eine ist die pure Ideensammlung, hier ist nichts wirklich sortiert oder gut durchdacht – manchmal ist es bspw. nur eine Frage, die ich mir selbst stelle. Und bei der ich noch darüber nachdenken muss, ob die Beantwortung sich als Artikel lohnt. Sobald eines der Themen im Redaktionsplan auftaucht, kommt es auf Basecamp in die Calendar-Liste. Hier wird es einem Autoren zugeordnet und ein Veröffentlichungsdatum festgelegt.

Diese Kombination kann ich vor allem für HubSpot-Agenturen empfehlen, die ein kleines Autorenteam haben und bei denen eine Person den Überblick über alles behält. Schließlich kann man so nicht nachvollziehen, ob der Text schon fertig, oder noch bei der Korrektur ist, oder ob noch eine Abbildung erstellt werden muss oder oder oder… Sind insgesamt mehr als fünf oder sechs Autoren an der Erstellung von Content beteiligt, empfehle ich Tools wie Trello oder scompler.

Ein Gestaltungs-Tool

Dieses ist das einzige Tool, für dessen Funktionen es keine ähnlichen Möglichkeiten in HubSpot gibt. Für die Abbildungen auf unserem Blog, sowie teilweise für Abbildungen auf Landing Pages oder in Emails, nutzen wir Canva. Ein kostenfreies Online-Tool, dass viele Vorlagen bietet, die bereits auf die optimale Größe für Poster, e-Books oder Social Media Kanäle zugeschnitten sind.

Optimale Größe für Social Media Canva Vorlage

Canva gibt die optimale Größe für Social Media Abbildungen über die Vorlagen vor.

In der stetig wachsenden Datenbank von Icons, Bildern oder Formen, habe ich bis jetzt immer etwas gefunden, um unsere Abbildungen individuell gestalten. Manchmal musste ich Gegenstände zwar zweckentfremden oder nur teilweise ins Bild rücken, aber es ist wirklich ganz einfach und intuitiv nutzbar. Im Testbericht habe ich festgehalten, was mir besonders gut an diesem Tool gefällt.

Einen News-Feed-Aggregator

Wie oben schon erwähnt, halte ich mich unter anderem über diverse Twitter-Streams in HubSpot auf dem Laufenden, was die Themen Inbound- und Content Marketnig betrifft. Diese Streams haben allerdings den Nachteil, dass sie alle Tweets zu den ausgewählten Stichworten anzeigen.

Als letzten Sommer bspw. viel über den Spielertransfer des südkoreanischen U21-Nationalspieler Young-Jae Seo gesprochen wurde, tauchten diese Meldungen auch in unserem Stream auf, weil ein Stichwort die SEO war.

Um aber regelmäßig alle Artikel bestimmter Online-Magazine oder branchenspezifischer Blogs zu erhalten, nutze ich Feedly. Die Ihnalte erhält dieses Tool über die RSS-Feeds der jeweiligen Seite, sodass ich mir diese nur nach Themen organisieren muss und entsprechend jeden Tag meine eigene kleine aktuelle Online-Zeitung ansehen kann.

Ein SEO-Tool

Zu guter letzt noch ein Tool, dass wir sowohl für uns, als auch für unsere Kunden nutzen: die All-In-One Online Marketing Suite XOVI. Es bietet beinahe unendliche Möglichkeiten die eigene Website und die Social Media Kanäle zu beobachten und zu analysieren.

Was das SEO-Tool Xovi bietet

Beinahe unendliche Monitoring- und Analysemöglichkeiten

Für uns haben sich zwei der Optionen als besonders interessant herausgestellt: Die Keyword-Analyse und das Backlink-Monitoring.

Es ist zwar möglich mit HubSpot Keywords zu recherchieren, aber die verschiedenen, ausführlichen Möglichkeiten der Keyword-Recherche mit XOVI gefallen uns um einiges besser. Sie können nicht nur herausfinden, für welche Begriffe Sie bereits ranken, sondern auch Vergleiche mit Ihren Wettbewerbern anstellen. Oder auch nur deren Keywords ansehen.

In HubSpot ist das Überprüfen von Backlinks leider noch nicht ganz ausgereift. Sie erfahren zwar ganz einfach, wie viele Domains auf Sie verlinken, können sie sich im Einzelnen aber nur über sehr verzweigte Pfade ansehen. Eine einfache Auflistung haben wir bis jetzt noch nicht gefunden. Mit XOVI exportieren wir mit einem Mausklick alle Backlinks oder nur die, die in einem bestimmen Zeitraum dazu gekommen sind, in eine Excel- oder CSV-Datei. Ganz einfach und schnell 🙂

Fazit

Eine Marketing Automation Software wie HubSpot ermöglicht Ihnen viele Elemente in einem System zu bündeln. Resultate können so viel einfacher miteinander verglichen werden.

Und trotzdem ist es kein Alles-Könner. Es gibt immer noch Tools, die bei der Vor- oder Nachbereitung von Marketingaktionen gebraucht werden. Einige der Tools, die ich hier aufgezählt habe, müssten wir eigentlich nicht benutzen, weil es ähnliche Funktionen in HubSpot gibt. Aber für unsere Zwecke sind die einfach nicht ausgereift genug.

Ich bin gespannt, welche Tools in der #toolparade noch zum Vorschein kommen – wenn Sie auch noch mitmachen wollen, können Sie das bis zum 17. Januar tun. Also, ran an die Tools … äh … Tasten!




Mit unserem Excel Redaktionsplan ganz einfach Ihre Blogartikel planen.



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