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Best of 04/16: die 10 schlimmsten SEO-Fehler, fremden Content legal nutzen, 9 schlechte Worte für Blogartikel

Die 10 schlimmsten SEO Fehler + Vermeidungsstrategien

Obwohl SEO eine der ältesten Disziplinen im Online Marketing ist, können Sie nicht einfach an den Strategien „von damals“ festhalten. Da bspw. Google regelmäßig Updates an seinen Algorithmen vornimmt, müssen Sie ebenso ständig auf der Hut sein, um mit den neuen Änderungen mithalten zu können.

Trotzdem haben sich mit der Zeit 10 SEO-Fehler herausgestellt, die über alle Algorithmusänderungen hinweg schädlich für Ihre Seite sind. Dies hier sind meine persönlichen Top 3 daraus:

  • Keyword-Stuffing
    Ich habe es glücklicherweise auf den Seiten, auf denen ich unterwegs bin, noch nicht allzu oft erlebt. Aber das unnötige haufenweise Wiederholen eines bestimmten Keywords wird von Google nicht nur abgestraft, es ist für den Leser auch einfach unglaublich nervig. Er weiß schließlich, welche Information er auf der Seite sucht bzw. hofft zu finden, da muss man ihn damit nicht überhäufen.

    Ein Beispiel gefällig? Bitte sehr:
    Keyword-Stuffing zieht oft eine Abmahnung von Google hinter sich her.

    Diesen Text zu lesen ist nicht nur unglaublich anstrengend, irgendwie geht auch der Sinn dahinter verloren – also BITTE NICHT NACHMACHEN!

  • Minderwertige Inhalte
    Da geht es bei mir schon bei der Aufmachung des Textes los. Wenn er nur ein einzelner Textblock ist, habe ich persönlich schon keine Lust mehr weiter zu lesen. Kommen dann auch noch ein schlechter Schreibstil oder die Nennung von wenigen oder gar keinen Fakten dazu, lese ich erst recht nicht weiter.

    Bitte geben Sie sich also beim Schreiben Ihres Artikels Mühe. Manchmal ist das Thema vielleicht nicht so ganz Ihres, dann sollten Sie sich mehr Zeit nehmen, die wichtigsten Fakten recherchieren und den Text im Notfall ein oder zwei Tage liegen lassen. Wenn Sie ihn später noch einmal anschauen, können Sie mit neuem Elan starten und das Thema interessanter darstellen.

  • Schlechte Überschriften
    Sind ungefähr meist schon ein Kriterium, dass ich mir einen Artikel gar nicht erst ansehe. Ich muss zugeben, dass auch ich häufig lieber auf Überschriften klicke, die an Click-bait erinnern, aber diese Formulierungen bekommt eben nicht jeder hin.

    Wenn Sie dazu gehören und das Reißerische Ihnen nicht so einfach von der Hand kommt, schreiben Sie lieber eine faktischere Überschrift wie „10 der schlimmsten SEO Fehler (und wie du sie vermeidest),“ die dem potentiellen Leser genau sagt, was er nach einem Klick bekommt.

Wenn Sie mehr über meine Top 3 SEO-Fehler erfahren wollen und Sie auch auf die anderen sieben neugierig sind, dann schauen Sie auf dem Expertenrat von Xovi und dem Arikel von Björn Tantau vorbei.

Wie Sie fremden Contnet nutzen können, ohne Ärger zu bekommen

Auch ich nutze fremden Content und zwar genau hier in diesem Artikel. Allerdings kopiere ich nicht den gesamten Inhalt und stelle ihn auf unserer Seite zur Verfügung. Ich stelle Ihnen immer nur Abschnitte der Artikel vor, die mir in der letzten Woche besonders gut gefallen haben und setze meine eigene Meinung dazu oder erkläre wieso mir der Artikel gut gefallen hat. Und ich setze immer einen Link zum Original.

Das ist bei den Kollegen der Huffington Post offenbar etwas schief gelaufen, sodass sie Ärger mit Matthew Inman, dem Mann hinter The Oatmeal bekommen haben. Diese Entdeckung brachte Matt Cooper zu seinem Artikel mit Tipps für das legale und stressfreie Nutzen von fremden Inhalten auf seiner eigenen Seite.

Am sichersten sind Sie natürlich, wenn Sie vorher fragen.

Oder Sie geben die Quelle an und verhelfen demjenigen so zu Traffic auf seiner Seite. Er wird Ihnen daraus sicherlich keinen Strick drehen.

Das ist vor allem bei Texten relativ einfach. Wollen Sie aber Bilder nutzen, ist es manchmal schwierig die Quelle oder den Urheber herauszufinden. Dazu hat Matt Cooper auch einige Lösungen parat, die Sie sich auf jeden Fall ansehen sollten, wenn Sie sich unsicher sind, wo Sie legalen Fremdcontent her bekommen.

9 Worte, die für Ihre Blogartikel schlecht sind

Lilli Koisser nennt diese Worte ausgelutscht. Dem kann ich mich nicht 100%ig anschließen. Es sind normale Worte. Und ich möchte behaupten, dass jeder von Ihnen mindestens zwei davon täglich benutzt. Vor allem beim Sprechen.

Worauf sie aber hinaus will, ist, dass es Worte gibt, die Ihre Aussagen relativieren oder entkräften können. Ebenso können sie dazu führen, dass Sie wirken, als wüssten Sie nicht genau, wovon Sie sprechen. Und das ist bei der externen Unternehmenskommunikation sicherlich nicht hilfreich für das Image Ihres Unternehmens.

Wie können Sie also sicherstellen, dass Ihre Texte thematisch sicher rüberkommen?

Versuchen Sie diese neun Worte zu vermeiden: wirklich, sehr, extrem, ziemlich, vielleicht, irgendwie, gut, Dinge, Etwas

Klar, wenn Sie eine Aussage mit Absicht abschwächen wollen, sollten Sie diese Worte weiterhin benutzen. Und sollten Sie es nicht schaffen immer auf sie zu verzichten, so öffnet der Artikel Ihnen sicherlich die Augen dahingehend, dass Sie nach stärkeren Synonymen Ausschau halten.

Warum diese Worte schlecht für Ihre Blogposts sind und welche Sie stattdessen nutzen sollten, erklärt Lilli Koisser in Ihrem Beitrag auf dem Affenblog.

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Vanessa DincklageBest of 04/16: die 10 schlimmsten SEO-Fehler, fremden Content legal nutzen, 9 schlechte Worte für Blogartikel
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