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Best of 03/16: psychologische Tricks, sekundären Keywords, mehr Leser-Engagement & Tools für interaktiven Content

Verbessern Sie Ihre Blogartikel von einem psychologischen Standpunkt aus

Für diejenigen unter Ihnen, die unseren Blog schon länger verfolgen, dürfte es keine Überraschung sein, dass ich von diesem Artikel begeistert bin. Für die „Neulinge“ unter Ihnen: Ich finde es immer wieder spannend, wie man Leser mit diesen „psychologischen Tricks“ beeinflussen kann – natürlich würde ich sie niemals bei Ihnen anwenden 😉

Ein paar der Tricks in diesem Artikel sind schon etwas bekannter. Aber einige haben mich auch überrascht. Ob ich sie vielleicht dann doch das ein oder andere Mal in unsere Artikel einfließen lasse, ist natürlich nicht ganz ausgeschlossen… Hier sind meine Top 3:

  • Schreiben Sie in Reimen.
    Einen Artikel in Reimform zu verfassen ist sicherlich nicht einfach. Und es dauert definitiv länger ihn fertig zu stellen. Aber laut einer Studie werden Aussagen, die gereimt sind, als präziser wahrgenommen.

    Tatsächlich habe ich erst vor ein paar Tagen diesen Post von Jay Acunzo gelesen. Und auch wenn er seine Kernbotschaft sicherlich schneller hätte überbringen können, hat es sehr viel Spaß gemacht ihn zu lesen und seine Botschaft habe ich auch behalten 🙂

  • Erinnern Sie Leser daran, dass sie eine Wahl haben.
    Kaleigh Moore hat noch eine weitere Studie herausgesucht. Sie belegt, dass sie doppelt so viele Personen überzeugen können etwas zu tun, wenn Sie Ihnen deutlich sagen, dass es ihre freie Entscheidung ist, ob sie der Aufforderung folgen wollen.
  • Nutzen Sie ein Post Scriptum
    Machen Sie etwas aus der letzten Nachricht in Ihren Posts. Laut Moore scheint es, dass die P.S. Nachricht inzwischen als eine der wichtigsten des ganzen Textes angesehen wird. Klingt zwar irgendwie seltsam, aber einen Versuch ist es bestimmt wert.

Die Studien und weiteren Tipps finden Sie im Artikel von Kaleigh Moore.

Tools mit denen Sie interaktiven Content erstellen können

Die Liste von Yoav Vilner ist mit 4 Tools relativ kurz, aber dadruch nicht weniger interessant.

Nutzen Sie Tests oder Videos im Content Marketing? Diese Tools helfen bei der Umsetzung

Ich muss zugeben, dass ich Apester und Zaption am spannendsten fand. Das erste, weil man damit Test und Quizze erstellen kann. Das zweite, weil es Ihnen die Möglichkeit gibt während einem Lehrvideos abzufragen, ob der „Schüler“ auch alles verstanden hat. Wenn Sie also Tests oder Videos in Ihrem Content Marketing nutzen, lohnt sich dieser Artikel allemal!

Leser Engagement: So werden Ihre Artikel bis zum Ende gelesen

Besonders gut gefällt mir an diesem Artikel, dass Neil Patel mit offenen Karten spielt. Zum Einstieg stellt er nicht nur direkt in Frage, ob die Zahl er Shares auch denjenigen Lesern entspricht, die wirklich ALLES gelesen haben. Er macht auch ganz deutlich, dass die meisten Leser nur 20% Ihres Textes lesen – und ihn trotzdem teilen.

Das Leser-Engagement nimmt zum Ende Ihres Artikels hin ab.

Es gibt aber auch gute Nachrichten:

Ein paar Leser werden den gesamten Artikel lesen. Das sind Ihre engagierten Leser. Und nur sie sind diejenigen, die wirklich zählen. Denn sie lesen den Artikel bis zum Ende, auch wenn er verdammt lang ist.

Um so viele engagierte Leser wie möglich zu erreichen, müssen Sie sie wirklich gut kennen und entsprechenden Content erstellen. Die drei Schritte, die Neil Patel dazu vorschlägt, finden Sie in seinem Artikel.

SEO Copywriting

Ich hätte vermutlich eher eine Überschrift gewählt, die mit Keyword-Recherche zu tun hat. Aber das ist natürlich jedem Blogger selbst überlassen. Trotzdem können Sie aus diesem Artikel vor allem Tipps mitnehmen, wie und wo Sie sinnvolle Keywords finden.

Dabei geht es aber nicht nur um „primäte“ Keywords, also quasi die Schlagworte der Branche. Sondern auch um „sekundäre“ Keywords, also Synonyme und oft zusammen auftretende Worte. Das Beispiel mit dem Film Cars macht die semantischen Zusammenhänge sehr deutlich.

Es gibt verschiedene Wege an diese heran zu kommen, z. B.:

  • über die Googlesuche
    Haben Sie Ihre Suchworte eingegeben, schauen Sie sich die Meta-Descriptions der ersten paar Ergebnisse an. Welche kommen häufig vor oder haben eine ähnliche Bedeutung?

    Außerdem können Ihnen die ähnlichen Suchanfragen ganz unten auf der ersten Seite auch einige gute sekundäre Keywords liefern.

  • über Foren
    Suchen Sie nach Foren, in denen Ihr Thema behandelt wird und schauen Sie sich ein paar der Einträge an. Dort finden Sie sicher ein paar Formulierungen, die Sie in Ihren Blogpost einbauen können.
  • über Adwords
    Schauen Sie sich die Adwords an, die zu Ihrer Suchanfrage erscheinen. Kommen darin häufig gleiche Begriffe vor? Nutzen Sie genau diese! Schließlich sind Adwords dazu ausgelegt, so viele Klicks wie möglich zu generieren. Es werden also entsprechend primäre und sekundäre Keywords genutzt, die Sie „kapern“ können.

Weitere Tipps und tolle Beispiele für das SEO Copywriting von Brian Dean finden Sie auf seinem Blog.

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Vanessa DincklageBest of 03/16: psychologische Tricks, sekundären Keywords, mehr Leser-Engagement & Tools für interaktiven Content
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