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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

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Inbound- und Content Marketing in 2015 & Schlüsse für 2016

Auch dieses Jahr war das Buzzword „Content Marketing“ wieder so allgegenwärtig, dass der Begriff „Inbound Marketing“ nur ganz langsam an Bekanntheit gewinnen konnte. Allerdings hat er im Vergleich schon etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen, was sicherlich nicht zuletzt an der Diskussion gelegen hat, die Maël Roth und Robert Weller in der zweiten Hälfte des Jahres angeregt haben.

Dabei ging es um die Frage, wie Inbound- und Content Marketing zusammenhängen oder, ob es egal ist, wie man seine Marketingaktionen zusammenfasst, solange ein Paradigmenwechsel in den Köpfen der Marketer stattfindet. Wir verteten dabei die Ansicht, dass Inbound- ohne Content Marketing nicht funktionieren kann. Entsprechend ist Content Marketing ein Teil von Inbound; kann aber selbst ohne Inbound Marketing funktionieren. Allein die Tatsache, dass wir eine HubSpot Partner Agentur sind, verrät natürlich auch schon einiges über unsere Einstellung zu dem Thema 😉

Auch wenn die Diskussion erst zum Ende des Jahres hin geführt wurde, so finde ich doch, dass sie die Einstellung oder den „Wissensstand“ der deutschen Marketer im Jahr 2015 gut widerspiegelt. Von Inbound Marketing haben einfach noch nicht so viele gehört und entsprechend wenige suchen danach, wie man auf der Google Trends Grafik deutlich sehen kann.

Suchvolumen nach Google von Inbound Marketing 2014 bis 2015

Das Suchvolumen ist leider in Deutschland noch so gering, dass Google keine weiteren Ergebnisse anzeigt. Als kleiner Lichtblick ist aber noch anzumerken, dass das Suchvolumen dieses Jahr durchschnittlich bei knapp über 79 gelegen hat. Das sind noch keine weltbewegenden Zahlen, aber immerhin ein Anfang.

Dass Inbound Marketing auch letztes Jahr noch im Reich des Unbekannten gelegen hat, zeigt nicht nur die Grafik von Google. Auch unsere Top 5 aus 2014 haben gezeigt, dass der Fokus unserer Leser – Ihr Fokus – eher in der Richtung Content Marketing gelegen war: Sie haben sich vor allem für Grundsätzliches, wie den Marketing-Funnel und die Verschlüsselung von Keywords interessiert; sowie für Tools, mit denen Sie Content Marketing umsetzen können.

Suchvolumen nach Google von Content Marketing 2014 bis 2015

Unsere beliebtesten Artikel 2015

Dieser Trend der anhaltenden Beliebtheit von Content Marketing zeigt sich auch sehr deutlich in den Top 5 aus diesem Jahr:

  1. Das passende Tool für den Redaktionsplan
    Die unangefochtene Nummer eins hier auf dem Blog ist der Vergleich von unterschiedlichen Tools zur Führung eines Redaktionsplans. Unangefochten nicht nur daher, weil er schon im letzten Jahr auf Platz 1 stand, sondern weil der Blogartikel dieses Jahr knapp 1.000-mal öfter gelesen wurde, als der zweite Platz in unserem Ranking.

    Das passende Tool für die Planung Ihrer Inhalte zu finden ist sicherlich nicht immer ganz einfach. Es gibt viele Möglichkeiten auf dem Markt und eigentlich versprechen alle irgendwo ja doch das gleiche. In diesem Artikel stellen wir folgende Tools zur Redaktionsplanung vor:

    • Monats- oder Jahreskalender
    • Exceltabelle
    • Basecamp
    • EditFlow für WordPress
    • Trello
    • HubSpot

    Und seit Anfang Dezember neu dabei

    • scompler

    Wenn Sie also in Zukunft Blogbeiträge oder auch andere Inhalte mit einem solchen Tool planen möchten, kann dieser Artikel Ihnen mit Sicherheit einen guten ersten Einblick in das Universum der Redaktionsplan-Tools verschaffen.

  2. Gamification – Kunden und Mitarbeiter „spielend“ motivieren
    Dieser Artikel ist die Überraschung der diesjährigen Top 5, da er thematisch eher an den äußeren Grenzen von Inbound- und Content Marketing liegt. Umso interessanter für uns, dass er bei Ihnen so gut ankommt.

    Können die Prinzipien der Computer- und Videospiele auch auf andere Bereiche des Lebens übertragen werden? Lassen sich Menschen so motivieren? Und wie können Unternehmen sich das Ganze zu Nutze machen? – Gamification funktioniert grundsätzlich über das Prinzip der Belohnung. Erfahren Sie also, wie Sie Erfolge sichtbar machen und Mitarbeiter oder Kunden belohnen können.

  3. So können Sie Excel als Redaktionsplan nutzen
    Excel ist wahrscheinlich eines der ältesten digitalen Tools, die zur Redaktionsplanung genutzt werden. Wer sich gut damit auskennt, kann sich die Tabelle selbst so „programmieren“, dass ein interaktiver Produktionsplan entsteht.

    Für diejenigen, die Excel hauptsächlich zur Erstellung von Listen nutzen, gibt es unzählige Redaktionsplan-Vorlagen im Netz. Diese kommen meistens leider ohne Beschreibung, also haben wir uns hingesetzt, eine eigene Vorlage erstellt und dazu eine Beschreibung geschrieben. Sie ist vor allem für den Einstieg ins Content Marketing und die Planung der entsprechenden Inhalte geeignet. Aber ab einem gewissen Workload und der dazugehörigen Verwaltung, sollten Sie doch auf ein anderes Toll zurückgreifen.

  4. Planlos geht’s gar nicht! – Themenplan, Redaktionsplan, Produktionsplan [Blogparade]
    Unser Beitrag zur Blogparade von Mirko Lange, in der er von seinen Blogger- und Content Marketing Kollegen erfahren möchte, wann, ob und wie sie ihre Inhalte planen. Ob Sie es nun Themenplan, Redaktionsplan oder Produktionsplan nennen und diesen Plänen unterschiedliche Funktionalitäten zuordnet oder ob sie für Sie ein und dasselbe sind… wir sind ganz entschieden der Meinung: Planlos geht’s gar nicht!

    Das wichtigste ist für uns dabei der Redaktionsplan, weil in diesem alles zusammenläuft. Die Themen, die in den nächsten Wochen oder Monaten behandelt werden sollen. Die Zeitplanung, wann welcher Artikel angefangen, korrigiert, veröffentlicht und optimiert werden soll. Und trotz all der Planung müssen Sie flexibel bleiben – klingt komisch, ist aber so.

  5. So können Sie Trello als Redaktionsplan nutzen
    Auf dem letzten Platz unserer Top 5 findet sich ein weiteres Tool zu Redaktionsplanung – was für eine Überraschung! 😉

    Trello ist ein online Tool, in dem Sie unterschiedliche Listen und pro Liste Aufgaben oder im Falle eines Redaktionsplans Artikel anlegen können. Per drag and drop können Sie diese von Liste zu Liste schieben. Die einzelnen Aufgaben können Sie in verschiedene Abschnitte aufteilen und diese bestimmten Personen zuweisen. Ein nettes Feature dabei ist, dass Sie jeweils über einen Fortschrittsbalken sehen können, wie die Arbeit an den einzelnen Blogartikeln oder anderen Inhalten voran geht. Die kostenfreie Variante reicht für einen Redaktionsplan problemlos aus.

  6. Was heißt das für 2016?

    Ein bisschen eintönig finde ich unsere Top 5 dieses Jahr schon – aber das kommt wohl davon, dass ich mir letztes Jahr mehr oder weniger ein einheitlicheres Ergebnis gewünscht habe. Wie reagieren wir also im nächsten Jahr auf das, was Sie uns dieses Jahr sozusagen vorgegeben haben?

    • Wir werden auf jeden Fall weiterhin Redaktionsplan-Tools besprechen und unsere Übersicht aktualisieren. Wenn Sie also von einem Tool gehört haben, aber nicht wissen, ob es sich zur Planung lohnt: Hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar, wir testen es gerne für Sie!
    • Außerdem wollen und werden wir auch ab und an andere interessante Tools besprechen. Mit dazu gehört auch eine Reihe von Posts über die Nutzung von HubSpot mit kurzen Walk-trough-Videos.
    • Um auch auf den Überraschunggewinner dieses Jahres einzugehen, werden wir weiterhin die Augen offen halten, wie sich Gamification entwickelt und nach Möglichkeiten suchen, wie es sich mit Inbound- und Content Marketing verbinden lässt. Einen Anfang haben wir dieses Jahr schon mit der Ideensammlung, dem #DoodleDonnerstag und einer Überlegung zu Gimmicks im Content Marketing gemacht.

    Als Inbound- und Content Marketing Beratung werden wir uns aber natürlich weiterhin auch mit allen anderen „untergeordneten“ Themen beschäftigen 😉

    Wir sind gespannt, in welche Themen-Richtungen Sie uns das nächste Jahr führen werden und wünschen Ihnen schöne Feiertage.

    Xengoo wuenscht fröhliche Weihnachten

     
    Noch nicht sicher, ob Inbound Marketing lohnenswert ist? Im State of Inbound Report erfahren Sie, wie sich Inbound Marketing in 2015 weltweit entwickelt hat. Lassen Sie sich von den Daten überzeugen!




    Der Bericht State of Inbound Marketing 2015 komplett auf Deutsch



Vanessa DincklageInbound- und Content Marketing in 2015 & Schlüsse für 2016
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1 Kommentar

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  • Mael Roth - 21. Dezember 2015 Antworten

    Danke und… ich wünsche Euch allen auch fröhliche Weihnachten und schonmal ein tolles Jahr 2016!!!

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