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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Best of Content Marketing – die besten Artikel der Woche (04. – 10. Dez.)

Die interessantesten Artikel der vergangenen Woche zum Thema Inbound Marketing und Content Marketing, finden Sie in diesem Artikel.

Content Marketing

Auch wenn Content Marketing in zwischen in Deutschland angekommen ist und immer mehr Unternehmen einer Umstellung des eigenen Marketing anstreben: Ich finde, man kann nicht oft genug erklären, warum grade diese Marketingform besser ist als klassische Werbung. Claudia Kratel hat in ihrem Artikel noch einmal erklärt, was an Content Marketing so speziell ist:

  • Die Inhalte sind auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten. Und zwar so, dass sie die gewünschte Zielgruppe bzw. Buyer Persona immer genau im richtigen Moment erreicht. Das setzt natürlich ein Stück Arbeit voraus, was die Recherche zur Buyer Persona angeht. Aber es lohnt sich IMMER mehr über die angestrebten Kunden zu wissen.
  • Das eigene Unternehmen wird nicht in den Vordergrund gestellt. Klingt aus Unternehmenssicht erstmal unlogisch: Woher sollen Interessierte dann wissen, wer ihnen diese tollen Inhalte zur Verfügung stellt? Das ist ganz einfach: Wenn die Inhalte wirklich so toll sind, dass die interessierte Person mehr davon haben möchte, wird sie sich selbst auf die Suche nach dem Urheber machen und dann bei Ihnen auskommen.

Welche Besonderheiten Content Marketing noch mit sich bring und wieso Content Marketing jetzt besser ist als Werbung, können Sie auf der Seite der Huffington Post nachlesen.

SEO

Die optimierung der Meta-Daten Ihrer Seite sollten Sie auf keinen Fall vernachlässigen. Dabei geht es nicht ungedingt darum, die Seite attraktiver für Google zu machen, sondern darum, mehr Interessenten auf Ihre Seite zu bekommen. Entsprechend sollten der Meta- oder SEO-Titel, die Meta-Description oder auch Rich Snippets so angelegt sein, dass sie so viel über die Seite verraten, wie es der Platz erlaubt.

Die Kollegen von Xovi geben Beispiele und erklären warum die Meta-Daten darin gut oder weniger gut optimiert sind. Viel praktischer finde ich aber die zwei Listen mit den wichtigsten Bestandteilen eines Meta-Titels und einer -Description. Schauen Sie einfach mal rein, vielleicht können Sie Ihre Daten auch noch aufmotzen.

E-Mail Marketing

Skandalöse Überschriften verkaufen sich nicht nur in der Boulevard-Presse gut. Auch im Inbound- und Content Marketing erzielen sie ihre Wirkung. So bin ich beispielsweise sofort auf diese Überschrift angesprungen: „Why We Unsubscribed 250K People From HubSpot’s Marketing Blog & Started Sending Less Email.“ Natürlich hat Pamela Vaughan die Überschrift so gewählt, damit Leute wie ich darauf klicken (und es funktioniert). Und trotzdem habe ich mich gefragt, warum ein so erfolgreiches Unternehmen wie HubSpot 250.000 Blog-Abonnenten einfach so rausschmeißt.

Also habe ich zum erstem Mal von Graymail gehört. Graymail sind E-Mail Abos, für die man sich zwar anmeldet, die man aber nicht wirklich haben möchte. Man nimmt das Abo nur in Kauf, weil man beim ersten Einkauf 20% Rabatt bekommt oder ähnliches. Personen, die sich aus solchen Gründen bei Ihrem Abo anmelden, können Sie so viel pflegen, wie Sie wollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich wirklich für Ihr Unternehmen und Ihre Produnkte oder Dienstleistungen interessieren, ist verschwindend gering.

HubSpot hat also entsprechende Workflows aufgesetzt und inaktive Leads nach einer gewissen Zeit automatisch vom Versand abgemeldet. Die Idee an sich finde ich großartig – vor allem bei einer vorigen Anzahl von 550.000 Abonennten. Schließlich machen die ungeöffneten bzw. nicht angeklickten Mails dieser inaktiven Leads die Statistik kaputt. Wenn Sie auch eine große Anzahl Abonennten haben und Ihre Klickraten noch zu wünschen übrig lassen, ist die Vorgehensweise von HubSpot vielleicht auch die richtige für Sie.

Engagement

Ein Ziel eines jeden Marketers ist, dass die Leute „da draußen“ über das eigene Unternehmen reden. Das können Sie über viele unterschiedliche Wege anstreben. Einer davon ist der Überraschungseffekt. Michele Linn beschreibt in ihrem Artikel drei Möglichkeiten, wie Sie Ihr Publikum überraschend erreichen können:

  • Outreach. Rufen Sie Kunden an und fragen Sie nach deren Erfahrungen.
  • Platzierung. Tauchen Sie als Unternehmen irgendwo auf, wo Sie keiner erwartet, es aber eine logische Verbindung zu Ihrer Leistung gibt. (Das Beispiel im Artikel ist wirklich toll!)
  • Nahtlose Erfahrung. Wenn Sie also an einem ungewöhnlichen aber thematisch passenden Ort aufgetaucht sind, sollten Sie auch ganz offiziell darüber berichten. Damit Interessierte sich sicher sein können, Sie dort getroffen zu haben.

Konkrete Beispiele und ein Video vom B2C research roundtable gibt es beim Content Marketing Institute.

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Vanessa DincklageBest of Content Marketing – die besten Artikel der Woche (04. – 10. Dez.)
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