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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Mit diesen Tools bestreitet ein Content Marketing Manager seine Aufgaben

Tools im Inbound- und Content Marketing.
Vor ein paar Wochen haben wir die Aufgaben vorgestellt, die auf einen Content Marketing Manager zukommen. In Anlehnung daran möchten wir jetzt über die Tools sprechen, die Ihnen bei diesem Job begegnen werden.

Content Management System

In den meisten Fällen ist es so, dass Sie schon über eine Website verfügen, bevor Sie beginnen Inbound- und Content Marketing einzusetzen. Diese Website ist dann über ein Content Management System erstellt worden. Es ermöglicht Ihnen Haupt- und Unterseiten für Ihre Website anzulegen und deren Inhalte zu verwalten und zu veröffentlichen.

Über das jeweilige Template, das Sie zur Installation auswählen, wird der allgemeine Aufbau Ihrer Website bestimmt. Sie können für die einzelnen Seiten dann auswählen, welche Bausteine wo platziert werden sollen. Zusätzlich werden in diesem Tool die Schriftarten und Farben für Ihre Seiten festgelegt. Bekannte Anbieter für diese Systeme sind TYPO3, WordPress, Joomla! oder Drupal.

Mal davon ausgegangen, dass die Webseite bereits besteht, wenn Sie mit dem Content Management System arbeiten, werden Sie es vermutlich hauptsächlich zum Anlegen, Veröffentlichen und Optimieren von Blogartikeln nutzen. Wenn Ihr Unternehmen bereits einen Unternehmensblog führt, heißt das.

Marketing Automation Software

Eines der zentralen Tools, mit dem Sie im Inbound- und Content Marketing arbeiten werden, ist eine Marketing Automation Software. Diese bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Website, E-Mails, Landing Pages, Blogposts, Social Posts und Calls-to-Action zu verwalten und zu analysieren.

Neben der Verwaltung und Analyse können Sie Inhalte aber auch vorab anlegen und für einen bestimmten Zeitpunkt zur Veröffentlichung einplanen. Ebenso bieten diese Tools die Möglichkeit Workflows aufzusetzen, über die Leads zu bestimmten Zeiten mit entsprechend vorbereiteten und personalisierten E-Mails versorgt werden.

Anbieter solcher Marketing Automation Softwares sind beispielsweise Marketo, Pardot von Salesforce, HubSpot oder Act-on. Je nachdem, welchen Anbieter Sie auswählen, haben Sie eine stärkere Gewichtung bspw. auf E-Mail Marketing oder das Social Media Management.

Damit Sie keine neue Website oder einen neuen Blog aufsetzen müssen, wenn Sie die Arbeit mir einer Marketing Automation Software aufnehmen, lassen sich diese und das entsprechende Content Management System meist verknüpfen. Grade dieser Punkt sollte aber ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl Ihrer Software sein.

Projektmanagement Tool

Sobald es darum geht mit mehreren Personen an einem Projekt zu arbeiten, bietet es sich an, ein Tool zum Projektmanagement zu nutzen. Wir haben Basecamp und Trello schon einmal im Zusammenhang mit der Führung eines Redaktionsplans vorgestellt. Anstatt die Funktionsweisen für einen Redaktionsplan zu benutzen, können Sie sie aber auch wunderbar für das Management von anderen Projekten nutzen.

Bei beiden haben Sie die Möglichkeit Teammitgliedern ihre Aufgaben zuzuweisen oder bspw. Deadlines für die Bearbeitung zu setzen. Vermehrt arbeiten Sie damit, wenn Sie bei einem Projekt das Zepter in der Hand haben. Zwar erhalten Kollegen, denen Sie eine Aufgabe zuteilen, automatisch eine Erinnerungs-E-Mail, aber auch Sie sollten stets den Überblick behalten – und Ihre Kollegen evtl. schon vor der Erinnerungsmail an Ihre Aufgaben erinnern.

Tool zur Erstellung von Abbildungen

Sollten Sie in Ihrem Unternehmen einen Medien-Gestalter beschäftigen, dürften Abbildungen nicht in Ihren Aufgabenbereich fallen. Das werden die Kollegen dann wahrscheinlich auf Ihren Auftrag hin mit Photoshop oder dergleichen erledigen.

Bei kleineren Unternehmen kann es aber durchaus sein, dass Sie für die Beschaffung der Abbildungen zuständig sind. Entweder, Sie erstellen sie selbst und nutzen dafür eines der vielen kostenfreien Angebote im Internet, oder Sie suchen nach passenden lizenzfreien Bildern. Für beide Fälle haben die Kollegen bei t3n tolle Übersichten zusammengestellt.

Welches Tool Sie im Endeffekt benutzen, sollten Sie davon abhängig machen, ob Sie damit zurecht kommen. Meist reichen die kostenfreien Basisversionen, um ansehnliche Abbildungen erstellen zu können.

Keyword-Recherche Tool

Um geeignete Keywords für Ihre Artikel oder Ihre Seite zu finden, können Sie für den Anfang selbstverständlich mit der Auto-Complete-Funktion von Google arbeiten. So erhalten Sie am Ende der ersten Seite mit Suchergebnissen Vorschläge, in welcher Zusammensetzung die von Ihnen angegebenen Keywords noch gesucht werden. Oder Sie schauen über Google Trends nach, wie populär das Keyword ist und wie groß entsprechend die Konkurrenz für das Keyword ist, für das Sie ranken möchten.

Es gibt aber auch andere kostenfreie Keyword-Recherche Tools, die Ihnen eine längere Liste von ähnlichen Keywords zu Ihrer Suchanfrage liefern. Eins davon ist zum Beispiel das von OnpageDoc. Es findet ähnliche Keywords und Keywordkombinationen aus Deutschland zu Ihrem ursprünglichen und ist dadurch nicht nur eine Inspirationsquelle, sondern hilft auch dabei, Keyword-Stuffing zu vermeiden.

Da die Algorithmen der Suchmaschinen inzwischen auch semantische Zusammenhänge verstehen, bietet sich also die Nutzung eines solchen Tools an, um Ihren Content abwechslungsreicher zu gestalten und gleichzeitig etwas für das Ranking zu tun.

Newsfeed Reader

Als Content Marketing Manager gehört es für Sie auch dazu, auf dem Laufenden zu bleiben, was Veränderungen und Trends in der Branche betrifft. Das können Sie natürlich tun, indem Sie die Newsletter der wichtigsten Branchenmagazine, Blogger oder vielleicht sogar von Mitbewerbern abonnieren. Allerdings müssen Sie sich dann regelmäßig durch die eingehenden Mails wühlen.

Weniger Aufwand haben Sie, wenn Sie einen Newsfeed Reader wie feedly nutzen. Innerhalb dieses Tools können die die RSS-Feeds aller Seiten bündeln, die Sie nutzen, um sich zu informieren. Die veröffentlichten Beiträge werden einfach chronologisch untereinander aufgelistet und Sie können sich aussuchen, welche Sie lesen möchten. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit unterschiedliche Kategorien für Feeds anzulegen und die Informationen der ursprünglichen Seiten entsprechend zu sortieren.

Passwort-Tool

Nicht jedes der oben aufgelisteten Tools erfordert einen personalisierten Log-in. Und dennoch kommen im Laufe der Zeit einige Passwörter zusammen, von denen Sie sich wahrscheinlich nicht alle merken können. Besonders, wenn noch Log-in-Informationen zu Systemen von Kunden dazu kommen. Wer soll sich die noch alle merken?

Keepass ist ein Tool, in dem Sie alle Ihre Passwörter speichern und sich somit nur noch eines merken müssen; nämlich das von KeePass selbst. Ist zwar mit ein bisschen Ironie verbunden, macht in Ihrem Hirn aber Platz für wichtigere Dinge.

Zum Beispiel dafür, warum eine Buyer Persona für Ihre Inbound Content Marketing Strategie unabdingbar ist. Unser kostenfreies Webinar zu diesem Thema können Sie sich auch mehrfach ansehen, für den Fall, dass Ihre Denkmaschine noch zu sehr mit Passwörtern beschäftigt ist 😉




Was eine Buyer Persona von der Zielgruppe unterscheidet und wie man sie erstellt.



Mit welchen Tools arbeiten Sie daran Ihre Inbound- und Content Marketing Strategie umzusetzen?

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