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Entschlüsselt: Google und die Verschlüsselung von Keywords

Weil Rand Fishkins neuer Whiteboard-Beitrag eng mit dem Thema eines sehr erfolgreichen Blogposts von uns verknüpft ist, wollen wir diesen hier vorstellen. Dabei geht es um das Ärgernis Keyword-Verschlüsselung durch Google.

Für uns Inbound- und Content Marketer ist das ein unangenehmes Problem, weil wir diese Keywords ja gerne in unserem Content unterbringen würden. Um dann von Interessenten einfacher gefunden zu werden.

Keyword-Daten

Dabei ist nicht nur wichtig zu wissen, welche Keywords den Traffic auf die eigene oder andere Seiten senden. Sondern auch, welcher Traffic von Ads kommt und welcher durch organische Suchanfragen.

Es ist auch immer gut zu wiessen, welche Keywords die Conversion-Rate ankurbeln. Damit Sie verwandte Begriffe nutzen, vielleicht sogar darauf bieten können und somit versuchen sollten eben dafür besser zu ranken.

Wie bekommen Sie diese Keywords also heraus, wenn Google als Information nur „not provided“ übermittelt?
Es gibt einige Seiten und Tools, die durch unterschiedliches Ranking und Tracking in Verbindung mit der eigenen Website versuchen die Keywords vorherzusagen. Moz Analytics und Conductor haben bspw. solche eine Funktion integriert.

Schritte von Freiwilligen verfolgen

Besser geht es aber mit SimilarWeb. SimilarWeb ist ein Zusammenschluss von mehreren Millionen Nutzern, die sich freiwillig dazu angemeldet haben, ihre Browseraktivität überwachen zu lassen. Entsprechend sind die Ergebnisse dieser Messungen auch repräsentativ genug, um für eine Keyword-Recherche zu dienen. Und zwar vor allem in den USA, Europa und in Israel.

Die Daten von SimilarWeb werden über das Clickstream Level angezeigt, sodass Sie den Weg ganz genau verfolgen können. Von Seite zu Seite. Geben Sei bei SimilarWeb Pro eine URL ein, erhalten Sie eine Liste der Keywords, die dieser Seite den meisten Traffic sendet. Für eine genauere Analyse können Sie diese Liste auch exportieren.

Welches Keyword führt zu werlcher URL?

SEMRush ist ein anderes Tool, das 80 Millionen Keywords weltweit beobachtet. Damit können Sie herausfinden, wer heute für was rankt. Ebenso können Sie auf historische Ranking-Daten zurückgreifen. So können Sie analysieren, wie sich ein bestimmtes Keyword entwickelt (hat) und wer es nutzt.

Mit SEMRush können Sie also auch sehen, welche Ihrer Mitbewerber über welche Keywords organischen Traffic bekommen. Entsprechend können Sie überlegen, ob und welche dieser Begriffe Sie für Ihre eigene Seite nutzen können. Vieles der Analyse mit SEMRush müssen Sie allerdings noch händisch erledigen. Ein gewisses Frustrationsrisiko ist also gegeben.

So entschlüsseln Sie die Keyword-Info not provided von Google.

Klicken Sie bitte hier, um die vergrößerte Ansicht zu öffnen; © Moz

Link-Daten

Google hat schon vor vielen Jahren aufgehört die Link-Daten zu übermitteln, das geht heute nur noch über das Webmaster-Tool SearchConsole von Google selbst. Allerdings werden Verlinkungen hier auch nur noch bis zu einem gewissen Punkt aufgelistet.

Mit den Link-Daten können Sie aber nicht nur nach schädlichen Verlinkungen Aussschau halten, sondern auch herausfinden, wer auf Ihre Seite verlinkt und wer auf die Seite Ihrer Mitbewerber. Daraus können Sie beispielsweise Link-Möglichkeiten für sich selbst ableiten.

Die großen drei der Link-Analyse

Momentan gibt es drei große Link-Analyse-Tools, die das Web selbstständig durchsuchen und Ihnen so einen Einblick in die Links Ihrer Seite (und der Ihrer Mitbewerber) geben können:

  • Ahrefs ist am besten darin neue und qualitativ hochwertige Links zu identifizieren.
  • Moz ist besonders gut, wenn es um Metriken geht.
  • Majestic greift auf einen riesigen Index zurück.

Natürlich ist keiner von diesen Crawlern und entsprechend von deren Indices so groß wie Google. Und sie sehen sich auch nicht genau das an, was Google sich ansieht. Aber sie sind eine gute Alternative, um einfach mal Infos zu bekommen, die Google Ihnen nicht liefert.

Traffic-Data

Den Traffic für die eigene Website zu verfolgen und zu analysieren ist relativ einfach. Für den Traffic Ihrer Mitbewerber ist das etwas schwieriger, wenn momentan nicht beinahe unmöglich. Wie also können Sie herausfinden, ob Sie Ihren Content vielleicht über einen Channel verbreiten sollten, den Ihr Mitbewerber nutzt?

Das Tool SimilarWeb (s.o.) ist dafür wunderbar geeignet. Ebenso gut können Sie mit Jumpshot arbeiten; vor allem, wenn Sie das Anti-Virus-System Avast nutzen, da Jumpshot dazu gehört.
Die Daten werden alle anonymisiert und wenn Sie beim Download der Software den Nutzungsbedingungen zustimmen, stimmen Sie automatisch zu, dass Ihre Browser-Aktivität überwacht wird.

Quantcast funktioniert ebenfalls nur, wenn Sie Ihre Zustimmung gegeben haben und deren Tracking auf Ihrer Seite installiert haben. Ohne diese Installation ist Quantcast sehr ungenau.

Fazit

Google zu umgehen ist keine einfache Aufgabe. Und nimmt außerdem noch viel Zeit und sicherlich einiges an Nerven in Anspruch. Wenn aber die aktuellen Inbound- und Content Marketing Bemühungen nicht ganz so gut fruchten, wie Sie es sich vorgestellt haben, sind die Tipps von Rand Fishkin eine gute Möglichkeit an neue und vor allem genauere Daten zu gelangen.

Das Video, weitere Beispiele und Quelle: Moz Blog

Haben Sie noch weitere Tipps, wie Googles Keyword-Verschlüsselung umgangen werden kann?




SEO Optimierung - Weisheiten und Mythen, die Sie kennen sollten



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