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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Welche facebook Ziele wir haben und warum wir es nutzen [Blogparade #fbziele]

Warum wir bei facebook sind und welche Ziele wir verfolgen.
Als Unternehmen auf keinem sozialen Netzwerk unterwegs zu sein – das kann sich (vor allem in der Online-Marketing-Welt) niemand mehr vorstellen. Wo erreicht man seine Buyer Personas heutzutage besser, als auf den Plattformen auf denen sie sich ihren eigenen Newsstream nach ihren Interessen zusammenklicken und sich mit anderen darüber austauschen? Je nach Buyer Persona wird das ohne den Einsatz von Social Media schwierig.

Aber nur ein Profil aufsetzen, „weil das grade alle so machen,“ ist keine gute Idee. Man sollte jedes Projekt und jede Kampagne mit vorher definierten Zielen vor Augen beginnen und es erst dann entsprechend durchführen. Auch wenn das Wort „Projekt“ die Nutzung von Social Media im Online- bzw. Inbound Content Marketing (denn das ist es, was wir machen) eher einschränkt – sie ist ein Teil der Strategie mit der wir auf unsere Ziele hinarbeiten.

Und das ist es, worum es in diesem Post gehen soll; die facebook Ziele, die wir mit unserer Fanpage verfolgen. Zu diesem Beitrag angeregt hat uns die quasi gleichnamige Blogparade „Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Facebook-Seite? #fbziele“ von Annette Schwindt, an der wir hiermit auch gerne teilnehmen.

facebook ist das meist genutzte soziale Netzwerk in Deutschland

Das ist zwar noch kein Ziel, aber ein Grund, warum wir unsere facebook-Seite angelegt haben. Mit rund 28 Millionen Nutzern in Deutschland (Stand 01/2015) ist ganz einfach gesagt die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Buyer Personas hier erreichen, sehr hoch.

Und auch die Meldungen, dass facebook-Nutzer im allgemeinen älter werden, bringt uns im Hinblick auf unsere Personas nur Vorteile, schließlich sind die wenigsten Marketing-Entscheider in Unternehmen zwischen 13 und 20 Jahren alt.

facebook ist für unsere Zwecke das einfachste und beständigste Netzwerk

Als Inbound Content Marketer sind wir natürlich noch auf anderen Netzwerken vertreten, damit Interessierte unsere Inhalte über unterschiedliche Kanäle finden können. Unsere anderen Profile sind bei Google+, twitter, Xing oder LinkedIn.

Aber wer in der letzten Zeit bzw. auch im letzten Jahr in Bezug auf Neuigkeiten zu sozialen Netzwerken aufgepasst hat, der hat mitbekommen, dass es immer wieder Meldungen zur naherückenden Einstellung von Google+ gibt. Und nach der Salamitaktik werden dort Schritt für Schritt Elemente abgeschaltet, bis es irgendwann ganz eingestellt wird. Hier hat man also immer im Hinterkopf, dass man zu gegebenem Zeit versuchen muss die Kontakte sozusagen umzuziehen, am liebsten natürlich nach facebook 😉

Auf twitter ist es aufgrund des 140-Zeichen-Limits manchmal schwierig den eigenen Content so anzuteasern, wie man es gern möchte. Wenn man nach der ungeschriebenen Regel geht, dass man auch noch Platz für Kommentare lassen muss und auch für die URL knapp über 20 Zeichen abgezogen werden, bleiben maximal 100 Zeichen für die eigene Botschaft übrig. Ich finde es auf jeden Fall manchmal schwierig den Content nur mit 100 Zeichen anzuteasen.

Diese Probleme bestehen bei facebook (bis jetzt) noch nicht. Natürlich schreiben wir keine Romane als Einleitungstexte oder kopieren gar den halben Artikel in die Statusmeldung, aber es ist schön nicht „unter Druck“ zu stehen, was die Länge der Meldungen angeht. Und so, wie es momentan aussieht, wird uns das Netzwerk auch noch einige Zeit erhalten bleiben.

facebook ist das „Spaß-Netzwerk“

Während Google+ im Allgemeinen als Business-Netzwerk bezeichnet wird und twitter durch das Zeichenlimit ausführliche Kommentare ausschließt, gilt facebook vor allem als das Netzwerk, auf dem man auch die menschliche Seite des Unternehmens zeigen kann. In vielen Social Media Marketing Guides findet man den Hinweis, dass auf facebook ruhig auch Fotos von Unternehmensveranstaltungen veröffentlicht werden können.

Oder Fotos von Mitarbeitern vor 20 Jahren; natürlich in Verbindung mit einer kleinen Vorstellung desjenigen Kollegen. Oder andere Aktionen, die ein bisschen von dem eigentlichen Content des Unternehmens abweichen und dem Besucher die Leute hinter den Kulissen etwas näher bringen.

Wir nutzen dieses Spaß-Element bzw. die Leichtigkeit, die mit facebook verbunden wird, dafür, neue Content-Formate auszuprobieren. Wie bspw. unseren #DoodleDonnerstag, bei dem wir versuchen Aspekte von Gamification mit Inbound Content Marketing zu verbinden.

Welche Ziele verfolgen wir nun mit unserer facebook-Fanseite?

Soviel zu den Gründen, warum wir ein Unternehmensprofil bei facebook eingerichtet haben. Die Ziele, die wir damit verfolgen, sind vielleicht auch schon beim Lesen klar geworden:

  • Wir möchten die Reichweite für unseren Content erhöhen.
  • Darüber möchten wir mehr Traffic für unsere Seite und vor allem unseren Blog erhalten.
  • Und wir möchten herausfinden, welche neuen Content-Formate unsere Buyer Pesonas erreichen; schließlich wollen wir die Inhalte ja für sie zur Verfügung stellen.

Alles in allem ist facebook für uns Seeding-Kanal und Experimentierlabor. Witziger Weise – oder trauriger Weise, je nachdem, wie man es betrachten möchte – erhalten wir von twitter viel mehr Traffic als von facebook und dort werden auch unsere Beiträge öfter geteilt. Was die Erreichung der Ziele angeht, müssen wir wohl nochmal zurück ans digitale Zeichenbrett… 😉

Wir sind gespannt welche Ziele die anderen Teilnehmer haben und ob sich in der Auswertung ein oder mehrere Trends hervorheben.

Vanessa DincklageWelche facebook Ziele wir haben und warum wir es nutzen [Blogparade #fbziele]
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