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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

HubSpot Features – neue Funktionen für Marketing Automation

Neue Features der Marketing Automation Plattform HubSpot und was sie können.
Auch in den vergangenen Monaten ist die Marketing Automation Software von HubSpot um zahlreiche kleinere oder größere, auf jeden Fall aber sinnvolle Funktionen erweitert worden. Von zusätzlichen Informationen im Bereich der WebAnalytics bis hin zu detaillierten Segmentierungsoptionen innerhalb von Lead Nurturing Workflows. Wir stellen die wichtigsten Neuerungen für Content Marketer vor, die täglich mit HubSpot arbeiten.

WebAnalytics Historie – zusätzliche Informationen zur Conversion

In der HubSpot Datenbank wird für jeden Kontakt der aktuelle Status des Lifecycle gespeichert. Die folgenden Lifecycle Stages werden dabei unterschieden:

Subscriber: Kontakte, die ein Opt-In erteilt haben, Informationen per E-Mail zu erhalten. Dies kann bspw. durch das Abonnement des Newsletters oder Blogabos geschehen sein. Auf jeden Fall bilden diese per Double-Opt-In verifizierten Kontakte die Basis für weitere Content Marketing Aktivitäten und das Lead Nurturing.

Lead: Kontakte mit einem größeren Interesse an den eigenen Inhalten werden als Leads bezeichnet. Das Interesse wurde dadurch bekundet, dass sich diese Personen weitere Marketing Offers wie z.B. White Papers heruntergeladen haben und dafür ein Formular mit weiteren Informationen ausgefüllt haben.

Marketing Qualified Lead: Eine weitere Stufe im Sales Funnel in Richtung Opportunity oder sogar Kunde sind die Marketing Qualified Leads (MQL). Hier können Sie frei festlegen, welche Aktionen einen MQL definieren.

Sales Qualified Lead: Bei diesen Kontakten wurde in Absprache mit dem Vertrieb definiert, was einen Interessenten qualifiziert, damit er an den Vertrieb für weitere Aktivitäten übergeben werden kann. Entsprechend der eigenen Definition, werden Kontakt in der Datenbank als Sales Qualified gekennzeichnet.

Opportunity: Wenn sich deutlich abzeichnet, dass ein Kontakt ein zukünftiger Kunde wird, weil derjenige entsprechendes Interesse signalisiert hat, kann der Lifecycle Status auf den Wert „Opportunity“ geändert werden.

Customers: Wie der Name es schon verrät, kennzeichnet dieser Lifecycle Status einen aktiven, zahlenden Kunden.

Evangelist: Eine kleine Gruppe wird darüber hinaus zu Evangelists. Sie preisen das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung an, da sie voll und ganz davon überzeugt sind. Diese Kontakte verfügen über ein eigenes aktives Netzwerk, aus dem neue Kunden hervorgehen können.

Other: Und hier gibt es noch einen Joker. Der Status „Other“ kann genutzt werden, wenn kein anderer passend erscheint. Beispielsweise für „Key Accounts“, „Lost opportunites“, oder ähnliches.

HubSpot - Datumsangaben zu Änderungen des Lifecycle Stage

Neu ist, dass es für jeden Übergang von einem Status zum nächsten ein Datumsfeld gibt, in dem der konkrete Zeitpunkt gespeichert wird. Die neuen Felder heißen „Became a subscriber date“, „Became a lead date“, „Became a customer date“ und so weiter. So lassen sich nachträglich leicht Kontakte identifizieren und filtern, die vor oder nach bestimmten Datumsangaben eine entsprechende Änderung im Lifecycle aufweisen. Zusammen mit dem Wissen über die zugehörigen Buyer Personas können damit segmentgenaue Content Marketing Kampagnen aufgesetzt und Personen angesprochen werden.

Beschreibungstexte für Standardattribute

Jeder Kontaktdatensatz in der HubSpot Datenbank hat eine definierte Anzahl von Attributen, in denen Werte gespeichert werden können – dazu gehören bspw. E-Mailadresse, Vor- und Nachname, und jede Menge weitere. Es wird unterschieden zwischen Standardattributen, die bereits von HubSpot angelegt sind und deren Eigenschaften nicht mehr geändert werden können. Und zum Zweiten gibt es beliebig viele Attribute, die man selbst anlegen kann, um zusätzliche Informationen zu einem Kontakt zu speichern.

HubSpot - Berschreibungen der Standardattribute

Jedes Attribut kann zum besseren Verständnis seiner Bedeutung mit einem Beschreibungstext ergänzt werden. Da die Namen der Attribute nicht unbedingt immer selbsterklärend sind, hat HubSpot jetzt die Standardattribute (die man nicht selbst ändern kann) mit einem Beschreibungstext versehen, was in der täglichen Arbeit sinnvoll ist, wenn man mal wieder nicht genau weiß, was eigentlich im Attribut „First Referring Site“ gespeichert ist.

Neue Optionen für die Ablauflogik von Workflows

Kontakte in der HubSpot Datenbank können durch das Filtern von Kriterien in einzelne Listen segmentiert werden. So lassen sich bspw. Kontakte nach Regionen, Kundenstatus oder der Historie der Marketingaktivitäten einteilen. Diese Listensegmentierung steht jetzt auch innerhalb von Lead Nurturing Workflows zur Verfügung, um Wenn-Dann-Verzweigungen und damit eine Ablauflogik zu erstellen. Bisher konnten zwar ein paar, aber nicht alle Segmentierungskriterien genutzt werden, die man sonst von der Erstellung von Listen gewohnt ist. Das wurde jetzt erweitert, sodass alle möglichen Optionen für die Segmentierung auch in Workflows zur Verfügung stehen.

Ebenso wie mit den Startbedingungen für einen Workflow, musste man bisher oft separate Listen anlegen, um in Workflows eine Wenn-Dann-Logik unterbringen zu können. Das wurde schnell unübersichtlich, da die Listen separat von den Workflows gepflegt werden und so viele zusätzliche Listen entstanden, die eigentlich nur in den Lead Nurturing Workflows benötigt wurden. Wollte man die Logik eines Workflows nachvollziehen, so war man gezwungen, zwischen Workflowdefinition und Listendefinitionen hin und her zu springen. Jetzt braucht man das Worfklow Tool nicht mehr zu verlassen und hat alle notwendigen Werkzeuge an einer Stelle.

Das Update ist für alle Workflows verfügbar. Man sieht alle möglichen Segmentierungskriterien, sobald man eine If-Then-Verzweigung hinzufügt oder eine bestehende bearbeitet.

Hubspot Workflows unterstützen jetzt alle Segmentierungskriterien für Listen

Zu den neuen Optionen für die Segmentierung gehören Company, Deal, Workflow Status und Events bezogen auf weitere mit Hubspot integrierte Tools (z.B. die Teilnahme an GoToWebinaren, Umfrageergebnisse von SurveyMonky oder angeschaute Videos, die bei Wistia gehostet sind). Events durch Absenden von Formularen, aus dem E-Mailmarketing, Page Views und weitere können durch Datumsangaben noch genauer gefiltert werden. Diese Kriterien können mit den logischen Operatoren AND und OR verknüpft werden.

Zuordnung von HubSpot Marketing Assets zu Kampagnen

Mit Inbound Campaigns lassen sich in HubSpot erstellte Assets (dazu gehören u.a. Keywords, Landing Pages, Sociale Media Posts) gruppieren. Für diese Assets werden dann die Analytics zusammengefasst, sodass man sich schnell einen Überblick über den Erfolg von zu bestimmten Themen oder Anlässen durchgeführten Marketingskampagnen verschaffen kann.

Bisher musste man in das jeweilige Tool gehen, um die Assets einer Kampagne zuordnen zu können – bspw. musste erst das Landing Page Tool aufgerufen werden, um dann eine Landing Page auszuwählen und diese einer Kampagne zuzuordnen. Diese Funktionen wurden jetzt im Campaigns Tool zentralisiert. Nach Aufruf des Campaigns Tool und der Auswahl einer Kampagne landet man auf dem Campaign Dashboard, das in den einzelnen Bereichen um die Funktion „Associate“ erweitert wurde. Ein Klick auf „Associate“ öffnet ein Pop-Up und man kann die Elemente auswählen, die man dieser Kampagne zuordnen möchte. An gleicher Stelle lassen sich einmal vorgenommene Zuordnungen auch wieder rückgängig machen.

In Hubspot können Assets jetzt direkt den Inbound Marketing Campaigns zugeordnet werden

 

HubSpot ist unter anderem eine Inbound Content Marketing Software, was hinter dem Gedanken steckt, erfahren Sie in unserem kostenfreien E-Book.




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