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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Blogparade: Content Marketing – was ist das genau?

Die Blogparade von Rober Weller möchte herausfinden, wo genau Content Marketing einzuordnen ist - PR, Journalismus, Marketing; oder etwas ganz anderes?
Beim Überfliegen der Infos zu Blogparade ‚Was ist Content Marketing?‘ von Robert Weller und Andreas Quinkert habe ich mich gewundert, dass diese Frage überhaupt fällt. Schließlich bin ich regelmäßig auf toushenne.de unterwegs und habe den Eindruck, dass Robert weiß, was er tut. 🙂

Also habe ich mir das Ganze einmal genauer angesehen.

Und im Endeffekt muss ich sagen, dass ich es gar nicht so einfach finde die Frage zu beantworten.

Content Marketing als Teil des Inbound Marketing

Ganz klar, dachte ich mir und wollte anfangen diesen Artikel zu schreiben. Content Marketing ist ein Bestandteil des Inbound Marketing und unzertrennlich  damit verknüpft. Denn ohne online hilfreiche Inhalte zur Verfügung zu stellen, kann man schlecht gefunden werden, keine Leads generieren und demnach auch keine Kunden gewinnen etc.

Content Marketing als Mentalität

Aber dann kam mir der Artikel von Mael Roth in den Sinn. Darin beschreibt er, warum Inbound und Content Marketing für ihn eine Mentalität sind.

Eine Sache der Einstellung dem Marketing und seinen (potentiellen) Kunden gegenüber. Eine Philosophie, die sich von der nervigen Werbung abwendet und Interessierten die Möglichkeit bietet das Unternehmen ‚von alleine‘ zu finden.

Der Artikel hat mir wirklich gut gefallen. Er hat im Kern genau das getroffen, was meine Kollegen mir beim Vorstellungsgespräch erzählt haben: Werbung nervt. (Ganz ehrlich, wer nimmt sie noch gerne oder bewusst wahr?) Daher muss es einen anderen Weg geben (potentielle) Kunden zu erreichen.

Content als Mittel zum Zweck

Ich habe mich natürlich auch durch die Kommentare und die Beiträge zur Blogparade geklickt.

Harriet Lemckes überlegt in ihrem Beitrag, dass die Einteilung von Content Marketing von den jeweiligen Zielen abhängt.

Wenn es nur darum geht, den Absatz zu steigern, dann sind die Inhalte nur Mittel zum Zweck und ist eher im Marketing anzusiedeln. Geht es aber darum Beziehungen aufzubauen, Interaktionen zu führen und das Image zu pflegen, gehört es eher zur PR.

Was ist denn jetzt Content Marketing?

Warum schreibe ich das alles auf, wenn ich oben schon gesagt habe, dass Content Marketing ein Teil des Inbound Marketing ist? Weil ich nunmal über’s (Inbound) Marketing daran geraten bin. Vor einem Jahr hatte ich noch nie davon gehört und als ich bei Xengoo angefangen habe, habe ich im Marketing-Kontext davon erfahren.

Jemand, der in der PR oder als Journalist arbeitet, wird wahrscheinlich einen ähnlichen ersten Antwort-Impuls verspüren und die Idee mit den Inhalten auf sein Gebiet beziehen. Nicht umsonst wurde im Zusammenhang mit diesem Buzzword oft gesagt „Das machen wir doch schon immer so.“

Allein vom der Bezeichnung her wurde Content Marketing in Verbindung mit Marketing und dementsprechend auch mit dem Ziel mehr und langfristige Kunden zu gewinnen, entwickelt. Und das, weil die normale Werbung nicht mehr richtig funktioniert. Aber was macht das schon?

Lange Rede, kurzer Sinn

Ich denke, dass Content Marketing tatsächlich eine Einstellungssache ist bzw. sein sollte; egal durch welche Berufsbrille man grade durchschaut.

Im Endeffekt sollte es doch darum gehen Interessierten hilfreiche Informationen zur Verfügung zu stellen, sodass sie sich über das Unternehmen, dessen Philosophie und Angebote informieren können.

Sind diese Inhalte wirklich gut, wird gleichzeitig auch das Image des Unternehmens gepflegt, Beziehungen mit Interessierten und potentiellen Kunden aufgebaut und die Stellung in der Branche gefestigt. Wenn sich daraus mehr Kunden ergeben, die viel und gerne bei einem kaufen, umso besser!

Man muss es nur hauptsächlich tun, um wirklich und ehrlich über das Unternehmen zu informieren und um sein Wissen zu teilen.

Natürlich hat man im Marketing irgendwo den Absatz im Hinterkopf, den man mit Content Marketing zu verbessern sucht. Aber da bei dieser Form des Marketing sowieso alles zusammenhängt, kommen die Kunden und der gesteigerte Absatz dann auch ‚von ganz alleine‘.

Puh, es ist gar nicht so einfach das auszudrücken, aber ich hoffe, man kann trotzdem verstehen, was ich meine. Wenn nicht, immer her mit den Fragen 😉




Download PDF: Die B2B-Inbound-Content-Marketing-Methode



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5 Kommentare

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  • Mael Roth - 7. April 2015 Antworten

    Lieben Dank für die Erwähnunhg des Artikels :=) Der scheint ja ein richtiges Echo zu finden, das finde ich toll. Ich glaube es gibt sehr viele, die sich darin wiederfinden und bei jedem „Share“ denke ich, dass es eigentlich ein super Thema für eine Blogparade wäre… „Wie bist DU auf Inbound Marketing / Content Marketing gekommen“ :=)

    Vanessa Dincklage - 7. April 2015 Antworten

    Gerne, er ist ja auch wirklich super 🙂
    Wenn du die Blogparade mal starten solltest, sag Bescheid. Der ein oder andere Kollege hat bestimmt eine interessante Geschichte zu erzählen 😉

  • Robert Weller - 7. April 2015 Antworten

    Hi Vanessa,
    herzlichen Dank für deine (eure?) Meinung zum Thema und dem Beitrag zur Blogparade – die damit ein Stückchen reicher wird 😉

    Deine Ansicht hast du sehr gut zusammengefasst und ich finde auch Maels Gedankengänge passen in diesem Zusammenhang gut ins Bild.

    Sehr treffend finde ich dein Fazit „da bei dieser Form des Marketing sowieso alles zusammenhängt, kommen die Kunden und der gesteigerte Absatz dann auch ‚von ganz alleine‘“. Damit tendierst du dann wohl auch eher in eine kommunikativere Richtung und nicht in Richtung Marketing/Absatz…

    Wir zwei wären uns wohl einig, dass es ruhig kein „Content MARKETING“ mehr gäben könnte, sondern nur „Content“ innerhalb des Inbound Marketing“, oder? 😉

    Vanessa Dincklage - 13. April 2015 Antworten

    Hi Robert,
    gerne 🙂 Ich bin gespannt, ob wir vielleicht mit allen Teilnehmern zusammen auf eine Art ‚gemeinsamen Nenner‘ kommen.

    Da hast du recht, Content ist ein Teil des Inbound Marketing, darum wird das Prinzip ja auch oft Inbound Content Marketing genannt. Also müsste (oder sollte) man eigentlich immer Inbound Marketing statt Content Marketing sagen, der Content steckt dann schon mit drin 😉

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