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[Infografik] 12 Ideen Blog Posts zu promoten

12 Tipps, wie Sie Ihre Blog Posts promoten können.

(c) DivvyHQ

Nach dem Schreiben und Veröffentlichen eines Blog Posts ist noch lange nicht alles getan. Es gibt immer Möglichkeiten den Inhalt zu verbessern, oder den Post zu verbreiten.

Brody Dorland von DivvyHQ hat in seiner Infografik 12 Ideen zusammengetragen, mit denen man seinen Blogartikel promoten kann. Das Praktische dabei: Man kann sie auch ausdrucken und als Checkliste nutzen. Ich möchte auf seine 12 Punkte gerne etwas genauer eingehen:

In der kurzen Einleitung sagt Dorland, dass man die folgenden 12 Promotion-Ideen auf frisch geschriebene Blogposts anwenden soll. Das macht natürlich insoweit Sinn, dass diesen Artikel noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat und er die Promotion dringend benötigt.

Ich finde aber, dass seine Ideen auch auf ältere Posts anwendbar sind. Beispielsweise, damit Ihre Aktualität weiterhin gegeben ist oder, um sein Ranking für bestimmte Keywords zu verbessern.

1. Blogpost mit Keywords optimieren

Überfliegen Sie den neuen Artikel und suchen Sie die wichtigsten Begriffe heraus. Geben Sie sie ins kostenfreie Keyword Recherche Tool von Google Analytics ein. Ihnen werden dann beliebte Suchbegriffe in Verbindung mit Ihren Vorgaben vorgeschlagen. Suchen Sie sich die heraus, die von der Formulierung und vom Wording her am besten passen und versuchen Sie sie in Ihren Content einfließen zu lassen.

Auch ältere Artikel können Sie mit (neuen) Keywords optimieren. Sie müssen nicht den ganzen Artikel von vorn überarbeiten. Es reicht, wenn Sie ein paar Sätze umschreiben und die neuen Keywords einstreuen – die alten können dabei selbstverständlich bestehen bleiben. Das erhöht Ihre Chancen von Interessenten gefunden zu werden.

Wichtig ist dabei vor allem, dass Ihr Text immer noch natürlich klingt. Eine Aneinanderreihung von suchmaschinen- oder rankingrelevanten Begriffen möchte niemand lesen. Ein solcher Text wird weder von den Lesern noch von den Google Algorithmen mit Aufmerksamkeit belohnt.

2. Automatisches Veröffentlichen auf unterschiedlichen Kanälen

Laut Brody Dorland ist ein RSS-Feed der machtvollste aber auch der am meisten missverstandene Mechanismus eines Blogs. Mit dieser Methode können Sie Ihre Blogposts automatisch über viele verschiedene Kanäle promoten. Vor allem auch auf vielen sozialen Netzwerken.

Mit einem RSS-Feed können Sie einige Zeit einsparen, da Sie Ihren Content nicht einzeln auf den Seiten veröffentlichen müssen. Es gibt auch viele RSS-Feed Reader Tools, über die sich Interessierte eine Leseliste von für sie relevanten Seiten zusammenstellen. Grade hierfür lohnt es sich die eigenen Beiträge als RSS-Feed anzubieten. So können Interessierte quasi anonym regelmäßig Ihre Inhalte lesen, ohne sich für Ihren Newsletter anmelden zu müssen.

Das ist wirkt zwar auf den ersten Blick wenig wünschenswert, weil diese Personen bei Ihnen im System dann nicht als Leads auftauchen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass diese regelmäßigen Leser mal eines Ihrer Angebote herunterladen ist höher als bei brandneuen Interessenten. Schließlich haben Sie bei den RSS-Lesern schon einen bleibenen Eindruck hinterlassen können.

3. Verkürzen der Post URL

Was früher vor allem für Twitter galt, ist heute auch für andere Social Media Plattformen eine gute Strategie.

Diesen Tipp würde ich als nicht unbedingt notwendig bezeichnen. Bei Twitter werden die eingefügten URLs automatisch nach dem 34. Zeichen nicht mehr angezeigt, sodass sie nicht unnötig Platz wegnehmen. Außerdem verkürzen einige Content Management Systeme, über die man auch Social Postings veröffentlichen kann, die URLs inzwischen automatisch.

Und auch auf Facebook oder Google+ werden die URLs oft nicht in ihrer ganzen Länge angezeigt.

Wer sie trotzdem verkürzen möchte, dem wird es sicherlich nicht schaden – und bei Twitter kann man so noch ein paar Zeichen mehr ‚rausquetschen‘.

4. Statusupdates auf Social Media maßschneidern

Anstatt immer nur die Überschrift des Artikels als Statusmeldung über Ihre Social Media Kanäle zu veröffentlichen, sollten Sie sie individuell anpassen. Das ist vor allem dann eine erfolgreiche Strategie, wenn Sie Ihre Blog Posts an mehreren Tagen promoten möchten.

Besonders sinnvoll finde ich diesen Tipp für Social Media Kanäle, die in Ihren Posts eine Vorschau Ihres Artikels anzeigen, wie beispielsweise Facebook und Google+. Die Überschrift wird dem Leser dabei sowieso angezeigt. Da können Sie das Textfeld besser nutzen, um den Leser mit Fragen oder Zitaten aus dem Inhalt noch neugieriger zu machen.

Das Promoten von etwas älteren Blog Posts kann ihnen wieder neuen Traffic bringen. Ab und an bei Twitter einen solchen Beitrag zu erwähnen ist in keinem Fall schädlich.

5. Kostproben auf anderen Seiten posten

Auf den meisten social Networking Seiten und Foren kann man seinen Content promoten, insofern er relevant ist. Als Strategie schlägt Dorland vor, eine fesselnde Überschrift oder Frage als Titel der Unterhaltung zu formulieren, gefolgt von einem tiefergehenden Kommentar und einem Link.

Im Gegensatz zu Dorland, finde ich allerdings nicht, dass man die Diskussion auf Foren selbst lostreten sollte, um seinen Content zu promoten. Ihn in eine bereits vorhandene einzubringen, um die Frage oder das Problem zu lösen ist hingegen völlig in Ordnung. Damit man dann in solchen Unterhaltungen nicht als Spammer abgestempelt wird, muss der Beitrag aber auch wirklich zur Diskussion passen. Er muss die Frage oder das Problem nicht zu 100 % adressieren, aber 80 % sind da schon wichtig.

Das ist beispielsweise eine Idee, die man auch für ältere Posts nutzen kann. Sie müssen nicht gezielt danach suchen, also wird sich Ihnen die Gelegenheit wahrscheinlich eher zufällig bieten. Aber wenn Sie einen guten Artikel lesen, oder der Post einfach gut in die Diskussion passt, dann bringen Sie ihn unter.

12 Tipps, wie Sie Ihre Blog Posts promoten können.

Mit Klick auf den Ausschnitt, öffnet sich die Gesamtansicht. (c) DivvyHQ

6. Den eigenen Content bookmarken

Diese Technik ist nicht mehr so effektiv wie früher. Aber seine Blog Posts auf Bookmarking sites (bspw. Reddit, Digg oder StumbleUpon) zu veröffentlichen, kann immer noch zu mehr Traffic führen. Es geht darum ein Teil der Community zu werden und mehr zu geben, als man bekommt.

Wie auch bei den Social Media Kanälen, sollten Sie vorher aber recherchieren, auf welchen der Sites potentielle Kunden unterwegs sind. Und dann suchen Sie sich die die passendsten Seiten heraus und bringen sich ein. Es wird besser funktionieren, wenn Sie nur zwei oder drei Seiten bedienen, als wenn Sie versuchen auf sechs oder sieben Seiten Leser zu gewinnen. Dann können Sie sich besser auf die Community und die entsprechenden Inhalte konzentrieren.

Fangen Sie jetzt erst mit dem Bookmarken an, haben aber noch interessante Beiträge in Ihrem Archiv, können Sie sie Stück für Stück einstreuen. Oder Sie suchen sich nur diejenigen aus, die sowieso schon viel Aufmerksamkeit bekommen haben. Oder solche, für die Sie mehr Traffic generieren möchten. Egal für welche Sie sich entscheiden, es kann nicht schaden ein Paar auf diese Weise zu verbreiten.

7. Andere Blogs kommentieren

Hilfreiche und für die Leser nützlich Kommentare unter Blog Posts anderer Blogger zu veröffentlichen, kann helfen mehr Traffic zu generieren, Beziehungen aufzubauen, eine Leserschaft aufzubauen und Backlinks zu erhalten.

Dabei müssen Sie nicht mal unbedingt in jeden Kommentar einen Link einfügen. Bei den meisten Kommentarfeldern können Sie neben Ihrem Namen auch Ihr Unternehmen angeben. So können Sie einfach nur an einer Diskussion teilnehmen und wenn Ihr Kommentar einen anderen Teilnehmer neugierig gemacht hat, wird er auch so auf Ihre Seite stoßen.

Einen Ihrer Blog Posts innerhalb eines Kommentars zu promoten geht natürlich auch – auch mit älteren Beiträgen. Er darf dem ursprünglichen Artikel dann aber keine Konkurrenz machen, sondern sollte ihn (oder einen wichtigen Aspekt daraus) thematisch erweitern oder eingehender behandeln.

8. Auf Twitter helfen

Ehrliche Hilfe ist eine der besten Möglichkeiten eine treue Gefolgschaft auf Twitter aufzubauen. Suchen Sie nach dem Thema Ihres Blog Posts und teilen Sie ihn mit denjenigen, die dazu um Hilfe bitten.

Auf jeden Fall empfehlenswert! – Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Spammen Sie nur niemanden zu.

Auch hier kann sich zufällig die Gelegenheit präsentieren mit einen Beitrag aus dem Archiv zu helfen – nutzen Sie sie.

9. In die E-Mailsignatur einbauen

Die Überschrift Ihres neusten Blog Posts in Ihrer E-Mailsignatur anzuzeigen, ist eine kleine aber starke Technik. Für viele E-Mailprogramme gibt es inzwischen Apps (bspw. Wisestamp für Gmail), die die Überschrift automatisch zu Ihrer Signatur hinzufügen.

Sollte es für Ihr E-Mailprogramm keine solche App geben, ist es im Vergleich eine Menge Aufwand, die Signatur jedes Mal zu überarbeiten. In diesem Fall können Sie einfach permanent einen Link einfügen, der Interessierte auf Ihren Blog bringt. So besteht immernoch mit jeder verschickten E-Mail die Möglickeit einen neuen Leser zu gewinnen.

10. Den Blog Post mit Zielpersonen teilen

Wenn Sie von einer Zielperson wissen, für die Ihr neuer Artikel wertvoll ist, dann senden Sie ihr einen Link per E-Mail.

Das kommt natürlich darauf an, ob und wenn ja, in wie viele, Zielpersonen Sie Ihre Leads und Kunden aufgeteilt haben. Mit den E-Mails sollten Sie aber nach dem Motto ‚Weniger ist mehr‘ umgehen. Auch wenn die Inhalte, die Sie verschicken, hilfreich sind, werden die Empfänger von zu vielen wahrscheinlich genervt sein. Einfacher ist es wahrscheinlich einen Newsletter zu erstellen und regelmäßig zu verschicken. Dann wissen Ihre Leads und Kunden, wann die Informationen kommen und können selbst entscheiden, welcher der Artikel relevant ist (s. auch nächster Punkt).

11. Blog Post zum nächsten Newsletter hinzufügen

Wenn Sie einen E-Newsletter verschicken, sollten Sie wenigstens ein paar Ihrer Blog Posts darüber promoten. Nehmen Sie Überschriften und Teaser mit auf und schauen Sie, Beitrag die meisten Klicks bekommt.

Wie oben schon erwähnt, können die Empfänger so entscheiden, ob und welche Inhalte grade für sie relevant sind. Kontinuität ist hierbei ganz wichtig. Wenn Sie Ihre Blog Posts regelmäßig über Ihren Newsletter promoten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie regelmäßig mehr Traffic auf Ihren Blog bekommen. Es empfiehlt sich also immer die neusten Artikel zu verbreiten.

Je nachdem wie häufig Sie Ihren Newsletter versenden, können Sie alle neuen Beiträge hinzufügen. Oder nur diejenigen, die Sie am relevantesten für alle Empfänger ansehen.

12. Andere Blogger bitten, den Post zu erwähnen

Mit anderen Bloggern Beziehungen im eigenen Themenbereich aufzubauen und sie zu bitten über den eigenen Artikel zu schreiben oder ihn zu verlinken, ist ein großartiger Weg die eigene Reichweite zu erhöhen.

Hier wird vorausgesetzt, dass man vorher schon Kontakt zu den Bloggern aufgenommen hat. Beispielsweise, indem man ihre Blog Posts kommentiert hat. Oder, indem man selbst auch schon Artikel des Kollegen erwähnt oder besprochen hat.

Besonders gut eignen sich dazu auch Social Media Kanäle wie Twitter oder Facebook, da derjenige, den Sie erwähnen eine Benachrichtigung darüber erhält. Verweisen Sie des Öfteren auf seine Inhalte, können Sie ihn bitten auch ‚mal auf Ihre zu hinzuweisen. Oder er wird es von selbst tun. Ohne vorigen Kontakt jemanden um die Verbreitung eines Posts zu bitten, wird in den meisten Fällen nicht funktionieren.

Fazit

Diese Infografik bietet wirklich tolle Ideen und Gedankenanstöße! Vor allem ist es praktisch, dass man sie sich direkt ausdrucken und als Checkliste benutzen kann.

Ich kann also nur empfehlen sie sich zu Herzen zu nehmen, auszudrucken und immer mal wieder zu schauen, mit welchen der Tipps Sie Ihre Routine der Blog Post Promotion bereichern können.

Promoten Sie Ihre Blog Posts auf anderen Wegen? Oder gibt es auch etwas, das Sie auf keinen Fall empfehlen würden?




Wie Sie häufige Fehler beim Bloggen für Ihren Unternehmensblog vermeiden können.



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