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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Twitter Interaktionen steigern mit dem perfekten Tweet

Steigern Sie Ihre Interaktionen auf Twitter, indem Sie diese Struktur anwenden.
Das erste Webinar der TwitterAkademie für dieses Jahr beschäftigte sich mit der Steigerung der Interaktionen auf Twitter. Ich möchte kurz die wichtigsten Punkte vorstellen, die ich daraus mitgenommen habe. Weitere Informationen zu Webinarangeboten gibt es über den Twitteraccount der Akademie.

Mehr Interaktionen auf den sozialen Netzwerken ist eines der Dinge, die sich jeder Inbound- und Contentmarketer wünscht. Um das zu erreichen gibt es verschiedene Strategien: Fragen stellen, die Zielpersonen direkt ansprechen, spannende Einleitungen schreiben, Hashtags benutzen, andere Twitterer erwähnen, zur Handlung auffordern, den Link so weit am Anfang der Nachricht platzieren wie möglich und und und… Oder auch alles in einem.

Dabei reicht für gute Tweets eine simple Struktur, damit auf den jeweiligen Tweet reagiert wird. Bevor wir aber dazu kommen, hier die wichtigste Voraussetzung, damit Sie Ihren Tweet überhaupt formulieren können: das Ziel.

Ein Ziel pro Tweet

Möchten Sie, dass die (potentiellen) Follower bei Twitter den Link in Ihrem Tweet anklicken? Sollen sie den Post retweeten? Darauf antworten?

Legen Sie dementsprechend für jeden Tweet ein Ziel fest – wirklich nur eins. Sonst kann es nämlich passieren, dass Sie Ihre Follower verwirren.

Ziel sein könnte bspw.

  • eine Unterhaltung / Diskussion auf Twitter selbst starten (bspw. als Basis für einen Blogartikel)
  • mehr Traffic auf der Homepage / dem Unternehmensblog
  • mehr Leads generieren
  • Conversion Rate erhöhen

Halten Sie das jeweilige Ziel im Hinterkopf, wenn Sie Ihren Post schreiben.

Mehr Interaktion durch Struktur

Für einen Post, auf den von Interessenten reagiert wird, gibt es vier Punkte zu beachten.

  1. Schreiben Sie eindeutig und kurz

    Romane oder Kurzgeschichten kann man auf Twitter bekanntlich sowieso nicht verfassen. Die Posts sind auf 140 Zeichen begrenzt – danach ist Schluss. Und manches Mal ist es schon schwierig genug mit dieser Zeichenanzahl auszukommen.

    Mehr Interaktionen erhalten Sie aber, indem Sie mit weniger als 100 Zeichen arbeiten. Für gute Tweets liegt die Würze also tatsächlich in der Kürze; in diesem Fall in der kürzeren Kürze. Ebenso wichtig ist, dass Sie Ihre Nachricht eindeutig formulieren. Sie darf keine Fragen offen lassen oder von dem ablenken, was Sie damit erreichen möchten.
    Verwirrte Nutzer ignorieren Ihre Posts irgendwann und dann hilft Ihnen auch eine gute Struktur nicht mehr weiter.

  2. Sprechen Sie ein Bedürfnis der Leser an

    Und da kommen sie, die berühmten Fragen, die man auf den sozialen Netzwerken für mehr Interaktion stellen soll. Sie sind ein guter Einstieg, weil Sie den Leser so direkt ansprechen. Darum sollten Sie auch in jedem Fall Personalpronomen nutzen, egal, ob Sie Ihre Follower duzen oder siezen.

    Bei der Frage geht es darum, ein Problem bzw. einen ‚wunden Punkt‘ der Leser zu treffen. Um dann mit Ihrem Angebot diese Wunde ‚heilen’zu können. Dementsprechend lautet der folgenden Punkt…

  3. Bieten Sie eine Lösung an

    Das Problem, das Sie ansprechen, bedarf einer schnellen Lösung, sonst fühlt sich der Leser ertappt und ärgert sich, dass Sie ihn auf seine Fehler aufmerksam machen. Wenn Sie aber direkt im Anschluss an die Frage eine Lösung anbieten, stellt sich beim Leser Erleichterung ein.

    Seine Neugierde gegenüber Ihrem Ansatz wird geweckt und es ist wahrscheinlicher, dass er die gewünschte Aktion durchführt und Sie somit Ihr Ziel erreichen.

  4. Fordern Sie zur gewünschten Handlung auf

    Ein Call-to-Action sagt dem Leser sowohl genau, was er tun soll, als auch, was ihn erwartet, wenn er der Aufforderung folgt. ‚Hier herunterladen‘ wird ihn auf eine Seite führen, auf der ein Download bereit steht; mit ‚jetzt anmelden‘ gelangt er auf eine Landing Page, auf der er seine Kontaktdaten angeben kann.

    Zur Formulierung eignen sich hier am besten der Infinitiv oder der Imperativ. Das würde ich davon abhängig machen, wie Sie Ihre Kommunikation im Allgemeinen formulieren oder wie dringend der Inhalt rüberkommen soll.

Mit dieser Struktur nehmen Sie dem Leser quasi das Denken ab. Sie sprechen sein Problem an – stellen ihn also in gewisser Weise bloß -, bieten aber gleichzeitig einen Lösungsansatz und sagen ihm dann auch noch was er tun kann/sollte, damit die Lösung schnell eintritt und das Problem somit behoben ist. Und das alles in so kurzer Zeit, Wahnsinn! Wer würde sich da nicht gut beraten fühlen?

Was Sie sonst noch tun können

Je nachdem was Sie möchten, das Ihre Leser und Follower tun, können Sie eine gewisse Dringlichkeit vermitteln. Bei Anmeldungen für einen Workshop oder ein Webinar kann ein ‚Nur noch wenige Plätze frei. Schnell noch anmelden‘ die Interaktion in die Höhe treiben. Hier vermitteln Sie das Gefühl, dass der Leser etwas verpassen könnte, weil Ihr Kurs schon beinahe voll ist und dementsprechend ja nicht schlecht sein kann.

Ebenso entsprechend der Information, die Sie kommunizieren, und der Aktion, die Ihre Leser ausführen sollen, können Sie Bilder in einem Tweet veröffentlichen. Das zieht in der Timeline vorallem die Blicke auf sich. Außerdem können Sie so noch weitere Inhalte kommunizieren, die sich in unter 100 Zeichen vielleicht nicht ausdrücken lassen.

Was Sie nicht tun sollten, …

… ist Hashtags und Mentions benutzen. Auch wenn es ungewöhnlich klingt, gilt es vor allem für Tweets, mit denen Sie Traffic auf Ihren Blog ziehen möchten. Hashtags und Mentions führen oft dazu, dass Leser nicht den bereitgestellten Link anklicken, sondern bspw. die Hashtags oder den Dialog und somit weiter auf Twitter navigieren anstatt auf Ihren Blog abzuspringen.

Wie Sie sonst noch Traffic auf Ihre Website ziehen und Leads generieren können und was hinter dem Ansatz des Inbound Content Marketing steckt, erfahren Sie in unserem kostenfreien White Paper ‚Die Inbond Content Marketing Methode‚.




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Haben Sie schon Erfahrungen mit dieser Struktur gemacht? Oder haben Sie eine andere Struktur gefunden, die Sie zum Ziel bringt?

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