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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Inbound Content Marketing 2014 & Schlüsse für 2015

Welche Themen in Bezug auf Inbound Content Marketing unsere Leser in 2014 beschäftigt haben und was wir für 2015 daraus ziehen.
Das Buzzword des Jahres im Marketing ist wohl mit großem Abstand ‚Content Marketing‘. Alle reden darüber, wollen es machen – oder machen es schon – und wollen aber auf jeden Fall nächstes Jahr mehr Budget dafür einplanen.

Von der Idee des Inbound Content Marketing habe ich allerdings immer weniger gelesen. Irgendwie hängt das natürlich alles zusammen, aber der Begriff Content Marketing und die dahinterliegende Bedeutung, für Zielpersonen relevante Inhalte zu veröffentlichen, hat dem Inbound wohl die Show gestohlen.

Dabei kann das eine ohne das andere gar nicht funktionieren. Inbound Marketing heißt (jetzt mal ganz grob) schließlich nichts anderes, als dass man sich von klassischen ‚Push-Marketing‘ abwendet. Leute, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, werden die entsprechenden Websites selbst finden. Hier kommt dann das Content Marketing ins Spiel: Ohne für diese Leute interessanten Content, können sie die Website nicht finden. Es ist also das Erstellen und Verbreiten von relevantem Content, damit Interessierte Sie finden und von alleine auf Ihre Website kommen. (Womit wir wieder bei der Inbound Idee sind, wie gesagt, es hängt alles zusammen.)
(Eine detailiertere Beschreibung finden Sie hier.)

Wir haben letztes Jahr über verschiedene Aspekte des Inbound- und des Content Marketing gesprochen. An unseren Beiträgen können wir nicht nur das wachsende Interesse an (Inbound) Content Marketing an sich, sondern auch an der konkreten Umsetzung erkennen.

Ihre Top 5 in der Zusammenfassung

  1. Das passende Tool für den Redaktionsplan

    Wer regelmäßig Inhalte veröffentlicht oder plant zu veröffentlichen, muss sich schnell einen Überblick verschaffen können. Über das, was schon online ist und, ebenso wie über das, was in den nächsten Tagen (oder Wochen) noch kommen soll. Am einfachsten ist das mit einem Redaktionsplan. Hierfür gibt es natürlich kein Patentrezept, jeder muss für sich herausfinden, wie er den (zukünftigen) Content planen möchte. Wir stellen 5 Möglichkeiten vor.

  2. Content hin, Journalismus her

    Die Diskussion über das Thema Content Marketing hat Jochen Mai Anfang 2014 losgetreten, als er nach einer Studie behauptete, dass es tot sei. Darauf antworteten Tobias Schönpflug und Christian Faltin. Letzterer kann das Wort Content Marketing nicht ausstehen, weil dabei die Geschichten verloren gehen. Und Tobias Schönpflug rät eben dieses Phänomen erst einmal richtig zu verstehen, bevor man es abschreibt. Wir starten einen Schlichtungsversuch.

  3. Google und die Verschlüsselung von Keywords

    Keywords sind das, wonach Ihre (potentiellen) Kunden suchen. Haben Sie sie für Ihre Website festgelegt, können Sie so gefunden werden. Aber Sie können ja nicht im Voraus alle Keywords kennen, über die der Traffic auf Ihre Seite kommt. Über Ihr Content Management System können Sie also herausfinden, über welche Ihnen unbekannten Keywords Interessierte auf Ihre Seite kommen.

    Jedenfalls theoretisch.

    Schon in 2013 hat Google einige Änderungen vorgenommen, sodass diese Analysemethode fast unmöglich geworden ist. Trotzdem sollte man sich weiterhin auf seinen Content konzentieren und die damit verbundene SEO-Strategie weiterverfolgen.

  4. Social Media und Content Marketing – wie passt das zusammen?

    Inzwischen fast unzertrennlich, da aufeinander aufbauend, sind Social Media- und Content Marketing. Schließlich muss man den für die Zielpersonen erstellten Content ja auch ‚unter die Leute bringen.‘ Und da das Social Web durch Computer, Tablets und SmartPhones allgegenwertig ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die letzten Zweifler überzeugt sind.

    Dabei muss man beim Content Marketing über die verschiedenen Kanäle selbstverständlich aufpassen, dass man die Zielpersonen auch tatsächlich anspricht und wie das Netzwerk an sich angelegt ist.

  5. Der Funnel ist tot – es lebe der Funnel!

    Ob der klassische Sales-Funnel ausgesorgt hat, das wurde schon diskutiert, bevor Content Marketing zum Buzzword wurde. Das ursprüngliche Modell führt einen (potentiellen) Kunden innerhalb von fünf Stufen zur Kaufentscheidung.

    Reichen diese Stufen heute noch aus? Ist ein einfacher Funnel überhaupt noch die richtige Abbildung? Oder müsste das Ganze nicht etwas komplexer aussehen?

    Es scheint, als müsste man ihn heute nicht mehr Sales-, sondern Buying-Funnel nennen. Schließlich treten die Kunden von heute hauptsächlich erst mit den Unternehmen in Kontakt, wenn Sie schon fast eine Entscheidung getroffen haben.

Was heißt das für 2015?

Am wünschenswertesten bzw. am einfachsten für uns wäre es natürlich gewesen, wenn die Artikel der Top 5 sich alle mit einem Teilaspekt des Inbound Content Marketings beschäftigt hätten. So haben wir eine bunte Mischung von allgemeinen Grundlagen (der Funnel und die Content-Diskussion) über die ersten Schritte (Keywords), bis hin zur Umsetzung sowohl in Bezug auf Tools, als auch auf Themen (Redaktionsplan und Social Media).

Was ziehen wir also für unseren Blog daraus?

Es wird Beiträge geben, die sich konkret mit der Recherche von Keywords mit unterschiedlichen Tools befassen. Ebenfalls wollen wir mehr über den Zusammenhang von Content Marketing und Social Media sprechen und wie man Social Media Marketing umsetzen kann.

Natürlich behalten wir auch das große Ganze im Auge. Das lässt sich auf lange Sicht nicht unbedingt planen, Sie dürfen also gespannt sein.

Viele Grüße und ein frohes neues Jahr!
Ihr

Xengoo Team

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Vanessa DincklageInbound Content Marketing 2014 & Schlüsse für 2015
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