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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

Besser bloggen – Vorsätze und Tipps für 2015 [Blogparade]

Welche Blogging-Vorsätze habe ich für dieses Jahr und welche Tipps kann ich anderen Bloggern für 2015 geben?
Da scrolle ich doch grade in meinem Twitter-Feed herum und suche nach Inspiration (die zugegebenermaßen freitags nach der Mittagspause manchmal etwas schwierig zu finden ist 😉 ) und was sehe ich? Einen Aufruf zur Blogparade von ZIELBAR zum Thema ‚Besser bloggen‘. Welche Vorsätze habe ich mir für dieses Jahr für unseren Blog gemacht? Und welche Tipps möchte ich anderen Bloggern mit auf den Weg geben?

Da 2015 erst das dritte Blogging-Jahr für Xengoo und das zweite für mich ist, gibt es sicherlich einiges, was wir hier noch besser machen können. Manche Sachen fallen einem auch erst auf, wenn man nach ein paar Monaten oder einem halben Jahr mal zurück schaut. Ich musste zum Glück noch nie meine Hände überm Kopf zusammenschlagen oder den Kopf in den Sand stecken. Aber ein kritischer Blick hat mir dann doch das ein oder andere gezeigt, was ich an meinen Artikeln verbessern möchte – für meine Kollegen kann ich hier natürlich nicht sprechen.

Hier sind sie also, meine Vorsätze für dieses Jahr und Tipps für die fleißigen Leser:

  1. Natürlicher schreiben

    Inbound Content Marketing war am Anfang kein Thema über das ich problemlos mehrere hundert Worte schreiben konnte, geschweige denn mich im Thema sicher genug dafür gefühlt hätte. Also habe ich viel gelesen, um mir eine Wissensbasis aufzubauen. Die meisten deutschen Artikel, die ich damals gefunden habe, waren sehr sachlich und neutral formuliert. Was bei einem Unternehmensblog ja Sinn macht, schließlich ist es ein Aushängeschild für das Unternehmen. All zu umgangsprachliche Formulierungen, mal ein Witz oder gar ein ‚ich‘ gehörten für mich nicht dazu – wie soll man so auch seinen Expertenstatus unterschreichen?

    Ich musste aber jetzt im Nachhinein feststellen, dass ich meine ersten Artikel doch teilweise sehr steif finde. Und auch meine Kollegen haben ab und an mal angemerkt, dass es nicht schlimm – ja, sogar besser wäre, wenn ich etwas mehr so schreiben würde, wie ich rede. Ich sollte so schreiben, wie ich auch mit einem Interessenten oder Kunden reden würde. Darum ist das natürlichere Schreiben mein erster Vorsatz für dieses Jahr.

    Und das ist auch mein erster Tipp:
    Man sollte immer man selbst bleiben. Auch wenn man für ein Unternehmen schreibt. Nur weil man etwas Persönlichkeit in die Texte bringt, heißt das nicht, dass man nicht trotzdem sachlich und informativ schreiben kann. Das Schreiben fällt einem dann viel leichter – und im Notfall kann man später immer noch Änderungen vornehmen.

  2. Mehr auf Zahlen eingehen

    Irgendwelche Gleichungen aufzulösen hat mir in der Schule schon keinen Spaß gemacht. Und auch zur Analyse unserer Besucherzahlen muss ich mich mehr aufraffen als dazu einen Artikel zu schreiben. Aber ich möchte natürlich, dass wir eine größere Leserschaft bekommen und da muss ich wohl man ran an die Zahlen.

    Wofür hat man auch sonst eine Software, die die unterschiedlichsten Informationen sammelt, Besucherzahlen misst etc.? Ich möchte mich also dieses Jahr an den Interessen unserer Leser orientieren. Artikel zu Social Media Theman kommen gut an? Alles klar, dann werden dazu noch weitere Infos herausgesucht.

    Mein zweiter Tipp ist also:
    Man sollte auf seine Leser hören. Auch wenn sie noch nicht so viele Kommentare hinterlassen, wie man das gerne hätte. Wenn ein Artikel auch nach Monaten noch immer unter den Top 3 ist, dann ist zu diesem Thema offenbar Informations- und/oder Aufklärungsbedarf vorhanden – das sollte man schamlos ausnutzen.

  3. Mit anderen Bloggern zusammenarbeiten

    Vielleicht ist dieser Punkt mehr ein Wunsch als ein Vorsatz, aber trotzdem zähle ich ihn zu meinen drei wichtigsten Vorsätzen. Anfangs habe ich nicht verstanden, warum ein Blogger mit einem anderen zusammen arbeiten wollen würde – vor allem, wenn sie im gleichen Themenbereich unterwegs sind. In meinem Kopf sind sie schließlich Konkurrenten, was ist denn, wenn ein Interessierter von einen zum anderen abspringt? Da schadet man sich ja selbst.

    Ich gehe mal davon aus, dass McDonalds und BurgerKing auch keine Gewürzrezepte austauschen, um jeweils ihre eigenen Burger zu verbessern…

    Aber ich habe schon so viele Gastbeiträge gelesen und festgestellt, dass man sich ja eigentlich aushilft. Es macht den eigenen Blog interessanter, wenn auch mal jemand anderes zu Wort kommt. Zeigt, dass andere Blogger den eigenen gut finden. Und wenn dann ein Leser abspringt und zum ‚Konkurrenten‘ rüberwandert, dann ist das so. Beim nächsten Mal kommt dann vielleicht einer zu uns. Es wird aber wahrscheinlich keinem von uns schaden und man bestimmt noch ein paar Dinge von einander lernen.

    Darum ist mein dritter Tipp:
    Netzwerken und zusammenarbeiten! Die Zusammenarbeit mit anderen Bloggern bringt einem nicht nur deren Leser bzw. Reichweite. Man auch Erfahrungen austauschen oder größere oder außergewöhnlichere Projekte umsetzen. Das muss ja nicht nur über den Blog laufen, über die ganzen Social Media Kanäle ist die erste Kontaktaufnahme vielleicht sogar etwas einfacher. Da hilft nur ausprobieren.

  4. Allen fleißigen Schreiberlingen ein gutes Blogging-Jahr!

Vanessa DincklageBesser bloggen – Vorsätze und Tipps für 2015 [Blogparade]
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5 Kommentare

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  • Alex L - 7. Januar 2016 Antworten

    Hallo Vanessa,
    interessant wäre es noch, wenn man hier beim Kommentieren ein Feld für die eigene Webseite hätte. So würdet ihr euch auch mit anderen Bloggern besser vernetzen können. Und anders gehen doch die ganzen Verlinkungen verloren.

    Und wenn dann auch noch das Mail-Kommentar-Abo vorhanden wäre, dann wäre es top 🙂 Vielleicht kann man diese beiden Sachen noch umsetzen.

    Vanessa Dincklage - 12. Januar 2016 Antworten

    Hi Alex,

    danke für deine Rückmeldung.
    Du hast Recht, wir haben kein Feld für die Website desjenigen, der einen Kommentar hinterlassen möchte. Allerdings würde das nur Vorteile beim Thema Verlinkungen bringen. Kommentare sind für uns zum einen dazu da, mit den Autoren bzw. dem Unternehmen dahinter Kontakt aufzunehmen. Zum anderen dienen sie dazu, sich über das Thema des Beitrags auszutauschen, nicht zur Platzierung von Links. Wenn jemand aber einen relevanten Link in einem Kommentar teilen möchte, kann er das natürlich trotzdem gern tun.

    Das Kommentar-Abo per Mail werde ich bei der nächsten Redaktionsrunde mal ansprechen. Das ist tatsächlich eine sinnvolle Idee, um die Diskussion auf der Seite zu fördern.

    Viele Grüße
    Vanessa

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