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In diesem Blog geht es um den Wandel im Marketing. Die Inhalte sollen helfen, die unternehmensinterne Transformation hin zum Inbound- und Content Marketing zu inspirieren und zu unterstützen. Ihre Kommentare sind höchst willkommen!

3 Tipps, wie Sie Themen für relevante Blogartikel finden

Themen für Blogartikel finden ist wirklich einfach, man muss nur das verschriftlichen, was man selbst tut.
Kennen Sie das? Sie sollten eigentlich gerade einen neuen Blogartikel schreiben, aber irgendwie wissen Sie nicht so recht, worüber?

Ihre üblichen Inspirationsquellen haben Sie schon ausgeschöpft, doch die Muse hat Sie einfach nicht geküsst. Es scheint, als hätten Sie bereits über alle Themen berichtet, die Ihre Branche bewegt. Und, mal ehrlich, wer wiederholt sich schon gerne?

Auch auf den Seiten Ihrer Mitbewerber haben Sie kein Thema gefunden, das Sie nicht schon behandelt hätten. Oder Ihnen interessant oder wichtig genug erscheint, als dass Sie es selbst auch behandeln wollen.

Heute herrscht die Leere im Hirn.

Aber irgendetwas müssen Sie den Tag über ja tun. Nur herumsitzen und Löcher in die Luft starren oder Papierschiffchen falten klingt zwar sehr verlockend, fällt aber wahrscheinlich doch irgendwann negativ auf.

Alles, was Sie tun ist relevant!

Und damit meine ich natürlich nicht ALLES alles, sondern das, was Sie tun, um die Wirkung Ihrer Website bzw. Ihres Blogs zu verbessern. Ein Thema, das vermutlich immer etwas zu kurz kommt, ist die Analyse der Dinge, die Sie schon getan haben.

Eine (für mich) eher unangenehmen Aufgabe. Man muss sich mit Zahlen beschäftigen. Gucken, welche Artikel oft angesehen werden, in welchen die Calls-to-Action gut funktionieren. Und natürlich wid man dann auch mit nicht so schönen Zahlen konfrontiert: Welche Blogartikel werden nicht gelesen? Wo funktionieren Calls-to-Actions nicht?

Allerdings sollten grade diese negativen Zahlen Ihren Ehrgeiz wecken und Ihnen etwas zu tun geben. Schließlich möchten Sie ja, dass Ihre Arbeit auch Früchte trägt. Die Artikel dort einfach so stehen zu sehen, ohne, dass sie jemand liest. Das muss geändert werden!

Sie überprüfen also die Artikel, die am wenigsten Aufmerksamkeit bekommen. Schauen sich die Überschrift an. Den Call-to-Action. Die Grafik. Den Text. Und beim dritten oder vierten Artikel, den Sie ansehen und optimieren, haben Sie schon eine Art Checkliste in Ihrem Kopf erstellt.

Et voilà!

Meinen Sie nicht, dass es anderen Bloggern in anderen Unternehmen helfen könnte Ihre Checkliste zu sehen? Genau so sind die ‚Blogartikel-Checkliste, was außer Text noch wichtig ist‚ und ‚So verbessern Sie die Page Performance Ihrer Blogposts‚ entstanden. Indem ich – mehr oder weniger – aufgeschrieben habe, was ich an einem Tag gemacht habe, an dem ich nicht wusste, was ich schreiben sollte. Und das geht auch in anderen Situationen.

Zack! – Und wieder ein Blogartikel fertig

Beispielsweise, wenn Sie in Ihrem Unternehmen eine neue Möglichkeit der Lead Generation eingeführt haben. Oder etwas, dass es Ihnen erleichtert (potentielle) Kunden zu pflegen. Sie müssen keinesfalls verraten, WIE Sie es gemacht haben.

Erzählen Sie WARUM diese neue Möglichkeit eingeführt wurde – warum es in Ihrer Branche wichtig ist dieses Feature zu haben. Reiten Sie nicht auf Ihrem tollen neuen Feature herum, halten Sie den Text allgemeingültig, damit andere in der Branche sich auch angesprochen fühlen.

Ebenso können Sie über etwas schreiben, dass Sie sich selbst erst einmal aneignen mussten. ‚Wie Sie Social Proof zur Lead Generation nutzen können‚ ist ein Artikel, der nur entstanden ist, weil ich mir das Phänomen Social Proof genauer angesehen habe. Nach ein, zwei Artikeln kam mir die Idee, dass man es auf die digitale Welt übertragen und für’s Inbound Content Marketing nutzen könnte.

Das heißt nicht, dass diese Ideen einzigartig sind. Vielleicht hat schon einmal jemand vor Ihnen das Thema aufgegriffen und darüber geschrieben. Es kann den Lesern Ihres Contents aber helfen und Sie sind selbst darauf gekommen – fühlt sich doch gut an, oder? 🙂

Keine Angst vor schlechten Tagen

Wie Sie sehen gibt es tatsächlich immer und überall branchenrelevante Themen für Ihren Blog. Sie finden sie, indem Sie:

  1. über das schreiben, was Sie tun, wenn Sie nicht schreiben
  2. erklären warum ein bestimmtes Feature für jeden in der Branche wichtig ist
  3. Dinge, die Sie interessieren oder Sie recherchieren (beruflich wie privat), mit Ihren Aufgaben im Unternehmen verknüpfen

Falls Sie noch nicht genau wissen, was ich meine, hier noch ein paar Ideen:

  • Ihre Meetings verlaufen immer etwas chaotisch und am Ende haben Sie das Gefühl, Sie haben nichts erreicht? Entwickeln Sie ein neues System, einen anderen Ablaufplan, etwas, das Ihre Meetings verbessert. Probieren Sie es aus und wenn Sie es durchsetzen können, schreiben Sie darüber! (Vielleicht haben Ihre Kollegen auch noch gute Ideen beizusteuern.)
  • Jede Routine, die Sie entwickeln und einem neuen Kollegen für den Anfang empfehlen würden, ist interessant. Vielleicht ist es keine komplett durchdachte Strategie für Ihr Social Media Marketing. Aber wenn Sie damit schon länger gut fahren, wieso sollte es anderen, die sozusagen auch Ihren Job machen, nicht auch helfen?
  • Sie nutzen ein bestimmtes Tool, Ihnen fehlt aber eine bestimmte Funktion, darum suchen Sie nach einem anderen. Wahrscheinlich klicken Sie sich durch diverse Beschreibungen verschiedener Tools – schreiben Sie einen Rezensionsbeitrag und sagen Sie, was Ihnen gefällt und was nicht.

So schön es auch ist zu wissen, dass Themenfindung beim Bloggen eigentlich ganz einfach ist, so wichtig ist es auch zu wissen, was man lieber nicht tun sollte. In unserem kostenfreien E-Book dazu, wie Sie die 15 häufigsten Fehler beim Bloggen vermeiden, erfahren Sie mehr darüber.








Wobei stoßen Sie auf guten Content? Haben Sie Routinen um neue Themen aufzuspüren?

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